Lexikon
Computertomogramm in der Zahnmedizin
Ein Computertomogramm ist das Bild beziehungsweise der Bilddatensatz einer Computertomographie (CT). Röntgenröhre und Detektor bewegen sich dabei um den Körper; aus den vielen Aufnahmen berechnet ein Computer überlagerungsfreie Querschnitte. Aus diesen primären Schichten lassen sich Ansichten in verschiedenen Ebenen rekonstruieren, etwa sagittal, transversal und koronal, sowie dreidimensionale Darstellungen.
Für Zähne und Kiefer gibt es eine eigene Aufbereitung, das sogenannte Dental-CT: Aus dem Datensatz werden Panoramaansichten und am Kieferbogen ausgerichtete Schnittbilder im Knochenfenster errechnet. Für die Implantatplanung wird heute in der Regel statt eines Computertomogramms eine digitale Volumentomographie (DVT) angefertigt, weil sie Knochen und Nervkanal ähnlich gut zeigt und im Mittel mit einer geringeren Strahlendosis auskommt.
Verfahren, Vergleich mit der DVT und Anwendungsgebiete beschreibt der Eintrag Computertomographie (CT) in der Zahnmedizin. Siehe auch 3D-Bildgebung in der Zahnmedizin.
IMPLANTAT-SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE
Literatur
Literatur und Quellenangaben
Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI), Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). S3-Leitlinie Indikationen zur implantologischen 3D-Röntgendiagnostik und navigationsgestützten Implantologie. AWMF-Registernummer 083-011, Version 2.0, Stand 31.01.2021. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-011
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG), Arbeitsgemeinschaft Kopf-Hals-Diagnostik. S1-Leitlinie Radiologische Diagnostik im Kopf-Hals-Bereich. AWMF-Registernummer 039-093, Version 2.0, Stand 03.11.2020. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/039-093
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Arbeitsgemeinschaft für Röntgenologie (ARö). S2k-Leitlinie Dentale digitale Volumentomographie. AWMF-Registernummer 083-005, Version 3.0, Stand 31.12.2022. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-005
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