Lexikon

Backward-Planning

Beim Backward-Planning wird zuerst der angestrebte Zahnersatz geplant und die Implantatposition anschließend aus diesem Ziel abgeleitet.

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Beckenkamm

Die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenkamm.

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Beckenkammtransplantat

Körpereigener Knochen aus der Beckenschaufel für den umfangreichen Aufbau des Kiefers vor einer Implantation: Entnahme und Ablauf, Beschwerden an der Entnahmestelle, Einheilung im Kiefer und Alternativen.

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BEMA

Der BEMA ist der Katalog der Kassenleistungen in der Zahnheilkunde: der Einheitliche Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen und die Basis für die Abrechnung von zahnärztlichen Behandlungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland. Er bestimmt, welche Leistungen eine Zahnarztpraxis über die Krankenkasse abrechnen darf und in welchem wertmäßigen, in Punkten ausgedrückten Verhältnis diese Leistungen zueinander stehen. Die […]

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Beta-Trikalziumphosphat (β-TCP)

Beta-Trikalziumphosphat (kurz β-TCP) ist ein synthetisch hergestelltes, resorbierbares Knochenersatzmaterial mit der chemischen Zusammensetzung Ca3(PO4)2. Es zählt zu den alloplastischen (im Labor gefertigten) Materialien und wird in der Zahnmedizin zum Knochenaufbau eingesetzt – z.B. im Zusammenhang mit Implantatbehandlungen. Die Besonderheit von β-TCP ist, dass es im Körper schrittweise abgebaut und dabei durch körpereigenen Knochen ersetzt wird. […]

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Bindegewebstransplantat

Bindegewebstransplantate werden in der Zahnheilkunde zur Therapie von Zahnfleischdefiziten insbesondere im ästhetischen Bereich eingesetzt. Im Gegensatz zu einem

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biokompatibel

Biokompatibel ist das Adjektiv zu Biokompatibilität und bezeichnet einen Werkstoff, der in einer bestimmten Anwendung mit einer angemessenen Gewebereaktion funktioniert.

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Biokompatibilität in der Zahnmedizin

Biokompatibilität ist die Fähigkeit eines Werkstoffs oder Medizinprodukts, in einer bestimmten Anwendung mit einer angemessenen Reaktion des umgebenden Gewebes zu funktionieren.

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Biokompatibilität kieferorthopädischer Werkstoffe

Die Biokompatibilität kieferorthopädischer Werkstoffe betrifft Materialien mit einer eigenen Kontaktsituation: Sie werden für eine befristete Behandlungszeit eingegliedert und überwiegend danach wieder entfernt — nur die Retainer bleiben nach dem Ende der aktiven Behandlung, festsitzende geklebt auf der Zahninnenfläche, herausnehmbare über Jahre getragen. Während der Behandlungszeit stehen sie durchgehend mit Speichel, Schleimhaut und Zahnschmelz in Kontakt; […]

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Biokompatibilität von Füllungsmaterialien

Füllungsmaterialien stehen unter allen zahnärztlichen Werkstoffen im unmittelbarsten Kontakt zur Zahnhartsubstanz, und sie sind zugleich die Gruppe, zu der Patientinnen und Patienten am häufigsten Fragen zur Verträglichkeit stellen. Dieser Eintrag ordnet die gebräuchlichen direkten und indirekten Füllungswerkstoffe danach, was ihre Verträglichkeit trägt und wo die bekannten Einschränkungen liegen. Die Begriffsgrundlagen, die Prüfsystematik und der rechtliche […]

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Biokompatibilität von Wurzelfüll-, Überkappungs- und Befestigungsmaterialien

Die Biokompatibilität von Wurzelfüll-, Überkappungs- und Befestigungsmaterialien betrifft die Werkstoffe, die im Inneren des Zahnes verbleiben: auf freiliegendem oder pulpanahem Gewebe, im Wurzelkanal nahe dem apikalen Gewebe oder auf präpariertem Dentin über offenen Dentintubuli. Zwei Größen prägen hier die Verträglichkeitsfrage: der Abstand zum vitalen Gewebe — der Pulpa oder dem periapikalen Gewebe — und die […]

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Biokompatibilität von zahnärztlichem Behandlungszubehör

Die Biokompatibilität von zahnärztlichem Behandlungszubehör betrifft Werkstoffe, die weder im Zahn noch am Zahn verbleiben: Handschuhe, Kofferdamtücher und Abformmassen berühren Haut, Schleimhaut und Zahnoberfläche für Minuten bis zur Dauer einer Sitzung und werden danach abgenommen oder verworfen. Die Verträglichkeitsfrage stellt sich hier deshalb anders: nicht als Frage nach dem Verbleib im Gewebe, sondern als Frage […]

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Biokompatibilität von Zahnersatz

Beim Zahnersatz ist die Kontaktsituation eine andere als bei der Füllung: Kronen, Brücken, Modellgussgerüste, Teleskopkronen und Prothesenbasen liegen teils auf Zahnhartsubstanz, teils auf der Schleimhaut auf. Dieser Eintrag ordnet die gebräuchlichen Werkstoffe des festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatzes danach, was ihre Verträglichkeit trägt und wo die bekannten Einschränkungen liegen. Die Begriffsgrundlagen, die Prüfsystematik und der rechtliche […]

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Biokompatibilität von Zahnimplantaten und Knochenersatz

Enossale Implantate und Knochenersatzmaterialien liegen dauerhaft im Knochen und im periimplantären Gewebe. Damit stellt sich die Verträglichkeitsfrage anders als bei einer Restauration, die auf Zahnhartsubstanz oder Schleimhaut aufliegt. Dieser Eintrag ordnet die Werkstoffe des enossalen Einsatzes danach, worauf ihre biologische Sicherheit beruht und woran sie beurteilt wird. Die Begriffsgrundlagen, die Prüfsystematik und der rechtliche Rahmen […]

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Biologische Breite

Schlagwort für die anatomische Region des Zahnhalteapparats zwischen Knochengrenze und Zahnfleischsaum (Sulcus).

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Bisphosphonate

Bisphosphonate werden u.a bei Osteoporose eingesetzt, da sie durch Hemmung der Knochenresorption dem Knochenabbau entgegenwirken.

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Bisphosphonate und Zahnimplantate

Bisphosphonate werden u.a bei Osteoporose, bei Knochentumoren und Knochenmetastasen (Absiedlung von Tumoren in den Knochen) eingesetzt, da sie durch Hemmung der

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Bisshöhe / Vertikale Dimension

Die Bisshöhe – in der zahnärztlichen Fachsprache die vertikale Dimension der Okklusion (Occlusal Vertical Dimension, VDO) – bezeichnet den senkrechten Abstand zwischen Ober- und Unterkiefer in dem Moment, in dem die Zahnreihen im vollständigen Vielpunktkontakt stehen, also in Okklusion. Gemessen wird sie üblicherweise als Distanz zwischen zwei festen Referenzpunkten im unteren Gesichtsdrittel, etwa im Bereich […]

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Bleaching (Zahnaufhellung)

Bleaching, in der Zahnmedizin auch Zahnaufhellung genannt, bezeichnet das chemische Aufhellen natürlicher Zahnsubstanz mit peroxidhaltigen Wirkstoffen. Der aktive Bestandteil Wasserstoffperoxid — direkt eingesetzt oder aus Carbamidperoxid freigesetzt — dringt in den Zahn ein und spaltet die farbgebenden Moleküle in kleinere, farblose Bruchstücke. Aufgehellt wird ausschließlich natürliche Zahnsubstanz; Kronen, Veneers und Füllungen verändern ihre Farbe nicht. […]

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BMP (Bone Morphogenetic Proteins)

Abkürzung von Bone Morphogenetic Proteins (engl.), spezielle Eiweißkörper, die der Körper als örtliche Botenstoffe für Knochenaufbau und Knochenheilung produziert. Einsatzgebiete von

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Bohrschablone

Die Bohrschablone ist ein Hilfsinstrument für das exakte Einbringen von Implantaten in der chirurgisch und/oder prothetisch gewünschten Position.

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Bone Engineering

Schlagwort für die medizinische Kontrolle des Knochenwachstum mittels osteoinduktiver Substanzen und Moleküle, wie Hormone, Proteine bzw. Peptide.

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Bone Remodelling

Als Bone Remodeling bezeichnet man Umbauprozesse des Knochens zur Adaption an veränderte Verhältnisse

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Bone Splitting

Engl. Fachbegriff einer Technik des Knochenaufbaus für die Implantateinbringung, bei der ein zu schmaler Knochen zunächst in einen inneres und äusseres Blatt vorsichtig gespalten

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Bone Spreading

Mehr zum Thema Knochenaufbau durch Knochenspreizung (Bone Spreading)

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Bonusheft

Ein "volles" Bonusheft mit Zahnarztbesuchen über 5 Jahre erhöht den Festzuschusses der Krankenkasse auf 70%, nach 10 Jahren auf 75%.

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BOP

BOP: Bleeding on Probing (Blutung auf Sondieren) ist ein weltweit gebräuchliches Untersuchungsmerkmal für die Diagnose einer Zahnfleischentzündung, einer Parodontitis und Periimplantitis, bzw. einer perimplantären Mucositis.

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Bovines Knochenersatzmaterial

Bovines Knochenersatzmaterial ist ein aus Rinderknochen gewonnenes, rein anorganisches Aufbaumaterial für den Kieferknochen. Nach vollständiger Entfernung aller organischen Bestandteile liegt es als deproteiniertes bovines Knochenmineral (DBBM) vor und besteht im Kern aus karbonathaltigem Hydroxylapatit. Es dient nicht als körpereigener Knochen, sondern als osteokonduktives Leitgerüst: eine poröse Struktur, an der körpereigene Knochenzellen entlangwachsen und neuen Knochen […]

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Brücke

Die Brücke stellt eine bewährte Form des festen Zahnersatzes dar.

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Bruxismus (Zähneknirschen, Bruxism)

Bruxismus: Zähneknirschen und -pressen. Formen, Ursachen, Diagnose nach Drei-Stufen-Modell und Therapie mit Aufbissschiene, Physiotherapie, Botulinumtoxin.

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Bukkal

Anatomische Lagebezeichnung, abgeleitet von Bucca (lateinisch: die Backe, die Wange): zur Wange gehörend, zur Wange gerichtet, zur Wangenseite hin.

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