Alle Infos über Zahnimplantate und Zahnersatz

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie haben die Form einer Schraube und werden mit einer kleinen Operation in den Kiefer eingepflanzt. Der Knochen verbindet sich nach einigen Wochen fest mit dem Implantat und sorgt so für eine dauerhaft stabile Basis für einen Zahnersatz. So füllen Implantate Zahnlücken, geben Zahnprothesen festen Halt oder ermöglichen sogar feste Zähne bei Zahnlosigkeit.
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Wie sieht ein Implantat aus?

Ein Zahnimplantat ist eine Art Schraube, meist aus Titan, aber auch Keramik ist möglich, die in den Kieferknochen in einer kleinen Operation eingebracht wird. Mit diesem „Dübel“ kann man verschiedene Aufbauteile verschrauben oder verkleben, die der Befestigung von festem oder herausnehmbarem Zahnersatz dienen.

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Wann und wie viele Zahnimplantate sind nötig?

Wenn nur ein fehlender Zahn ersetzt werden muss, ist die Antwort leicht. Bei größeren Lücken gilt: nicht jeder verloren gegangene Zahn muss auch durch ein Implantat ersetzt werden. Eine Lücke von 3-4 Zähnen kann man z. B. sehr gut mit 2 Implantaten und einer Implantatbrücke schließen. Bei Zahnlosigkeit benötigt man mindestens 6 Implantate für feste Zähne. Ausnahme: das All-on-4®-Konzept. Herausnehmbare Lösungen fangen bei 2 Implantaten an.

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Was passiert bei der Implantat-OP?

Wie auch beim Zahnziehen, reicht für eine schmerzlose Implantation eine lokale Betäubung, eine „Spritze“, fast immer aus.  Wenn der Behandlungsstress aber zu stark wird, kann eine zusätzliche Sedierung mit Dormikum® oder Lachgas Abhilfe schaffen. Bei der OP wird das Zahnfleisch mit einem Schnitt oder einer Stanze eröffnet. Mit aufsteigenden Bohrergrössen wird dann die ideale Position im Knochen aufbereitet und das Zahnimplantat eingedreht.

Eine Zahnimplantation ist unter lokaler Betäubung schmerzfrei.

Man kann dann die Wunde dicht vernähen (geschlossene Einheilung) oder schon einen Zahnfleischformer einsetzen: offene Einheilung.

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Was sind die wichtigsten Vorteile und Nachteile von Implantaten?

Vorteile Nachteile
Feste Zähne statt Wackel-Prothese Höhere Kosten
Zusätzlicher Pfeiler Behandlungsstress höher
Schont eigene Zähne Behandlungszeit länger
Lange Haltbarkeit Unverträglichkeit (sehr selten)
Erhalt des Kieferknochens Risiken einer OP

Mit welchen Kosten muss ich bei Implantaten rechnen?

3 Faktoren bestimmen die Kosten:

Was muss ich für Implantate bezahlen?

1. Was nimmt der Zahnarzt an Honorar?  Für ein Implantat erhält er je nach Schwierigkeit wischen 300 und 450€, für die Krone darauf noch mal das Gleiche.
2. Die Preispanne zwischen etablierten und preisgünstigen Implantatsystemen liegt zwischen 60 und 450€ je Implantat. Dazu kommen noch die Aufbauteile.
3. Das Zahnlabor: Eine Top-Krone (inklusive dem Implantataufbau) hierzulande kostet 700€ und mehr. Durch Import-Zahnersatz kann man hier bis zu 50% sparen.

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Die Implantatpreise

Backenzahn-Implantat 1850 – 2900€
Frontzahn-Implantat 2200 – 3750€
Implantatbrücke 4300-5000€
Feste Brücke (zahnlos)  ab ca. 14.000€
2 Implantate Locator® 3800-4200€
4 Implantate Steg 7200-9600€
5 Miniimplantate ca. 3200€
4 Teleskop-Implantate ab. 9000€
Hochwertig mit etablierten Systemen. Die Kosten hier mit Meisterlabor in Deutschland, Import-Zahnersatz kann deutlich günstiger sein.

Welche Risiken haben Implantate?

Es gibt keine Behandlung ohne Risiko. Bei der Implantation im Kieferknochen müssen wichtige Strukturen, wie Nervenbahnen und Zahnwurzeln geschont werden. Das ist mit einer exakten Planung durch Röntgenbilder (evtl. 3D-Röntgen) und einem sorgfältigen Vorgehen eigentlich immer zu erreichen.
Später ist vor allem eine Entzündung am Implantat (Periimplantitis) problematisch, die den frühzeitigen Implantatverlust bedeuten kann. Eine Unverträglichkeit gegenüber Titan dürfte ein doch sehr seltenes Ereignis darstellen.

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Kurze und dünne Implantate machen es leichter

Kurze, dünne Zahnimplantate

Mini-Implantate zeigen für die Fixierung von Vollprothesen hervorragende Ergebnisse. Implantate mit einer Länge von 8mm (und darunter) haben sich selbst für starke Belastung bei Einzelzahnimplantaten sehr gut bewährt. Das ist eine große Erleichterung in den nicht so seltenen Fällen von Knochenmangel. Wenn man früher erst kompliziert den Knochen aufbauen musste, so kann man heute beruhigt kürzere oder dünnere Implantate einsetzen, ohne den Erfolg zu gefährden.

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Wie finde ich meinen Implantat-Spezialisten?

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Wie Pflege ich meine Implantate richtig?

Die Lebensdauer von Implantaten ist wesentlich von ihrer Pflege abhängig. Man schreibt der elektrischen Zahnbürste auch bei Implantatpflege eine bessere Putzwirkung zu, flauschige Zahnseide und Zahnzwischenraumbürsten ergänzen. Für Implantatpatienten gilt die Empfehlung, 2 mal jährlich eine professionelle Zahnreinigung (PZR) zu nutzen.

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Welche Alternativen gibt es und mit was muss ich da rechnen?

Nicht immer sind Implantate die sinnvollste Option. Es gab schon sehr guten Zahnersatz vor der Ära der Implantologie, und auch dieser ist weiterentwickelt worden. Auf den eigenen Zähnen gibt es feste Brücken zum Lückenschluss oder herausnehmbaren Zahnersatz, wenn viele Zähne fehlen.

Festsitzende Zahnbrücke

Eine Zahnlück wird auch heute noch am häufigsten mit einer Zahnbrücke geschlossen. Sie wird fest eingeklebt und kann ästhetisch perfekt gestaltet werden. Leider muss man die Zähne für eine Brücke beschleifen und sie damit schädigen. Wenn aber ein Zahn neben einer Lücke bereits eine Krone hat oder mit einer großen Zahnfüllung belastet ist, ergibt sich hingegen kein Nachteil. Eine Brücke kann über mehrere Zahnpfeiler, wenn nötig sogar über eine ganzen Kiefer gehen.

Herausnehmbare Zahnprothesen

Bei Zahnlosigkeit bleibt nur die Vollprothese. Wenn noch Zähne vorhanden sind, dann ist eine Klammerprothese die einfachste Lösung. Sie ist zwar nicht hübsch (sichtbare Klammern), aber preiswert und man kann die Zähne so lassen, wie sie sind. Klammer-freie Prothesen sind teuer. Die Pfeilerzähne müssen dann überkront werden, z.B. für eine Teleskop-Prothese. Auch Kronen-Geschiebe-Prothesen sind ästhetisch gut mit sichererem Halt.


Auch herkömmlicher Zahnersatz hat seinen Preis...

Während eine Klammerprothese zu den preisgünstigsten Versorgungen gehört, kann eine Teleskopprothese aus hochwertigen Materialien ordentlich ins Geld gehen und sogar teurer sein, als eine alternative Implantatversorgung. Für einen Lückenschluss ist eine Brücke auf eigenen Zähnen meist deutlich günstiger als ein Zahnimplantat. Bei Zahnlosigkeit ist die Totalprothese ohne Implantate natürlich am günstigsten.

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Preisübersicht Zahnersatz

Zahnersatz Preise
Krone Vollkeramik 550-900€
Brücke 1 Zahn (Vollkeramik) 1300-1750€
Klammerprothese 600-850€
Teleskopprothese (auf 2) 2400-2800€
Vollprothese, je 600-800€
Hybridbrücke 2900-3500€
Gesamtkosten ohne Zuschuss

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Ist ein Titan- oder Keramikimplantat die bessere Wahl?

Sind Implantate schmerzhaft?

Welche Implantat-Möglichkeiten habe ich bei Zahnlosigkeit?

Wann brauche ich einen Knochenaufbau für ein Implantat?

Welche Risiken haben Implantate?

Wie viel Geld spare ich bei einer Zahnbehandlung im Ausland?

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Kein Problem. Nutzen Sie doch die Möglichkeit, in unserem Implantatforum Ihr Problem einfach und anonym zur Diskussion zu stellen.

 

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