Lexikon

Calciumhydroxid in der Zahnmedizin

Calciumhydroxid (auch Kalziumhydroxid, chemische Formel Ca(OH)₂) ist eine stark basische Calciumverbindung, die in der Zahnmedizin als Paste oder als Bestandteil von Zementen und Wurzelfüllpasten verwendet wird. Eingesetzt wird es vor allem als vorübergehende medikamentöse Einlage im Wurzelkanal, zur Abdeckung der Zahnpulpa (Überkappung), bei Zähnen mit noch offener Wurzelspitze und nach Zahnunfällen. Seine Wirkung beruht auf dem sehr hohen pH-Wert: Er hemmt Bakterien und kann die Bildung von Hartgewebe anregen. In mehreren dieser Einsatzgebiete haben hydraulische Calciumsilikatzemente wie Mineraltrioxidaggregat (MTA) das Material inzwischen ergänzt oder abgelöst.

Zusammensetzung und Wirkprinzip

In feuchter Umgebung zerfällt Calciumhydroxid in Calcium-Ionen (Ca²⁺) und Hydroxid-Ionen (OH⁻). Eine reine Calciumhydroxid-Paste erreicht einen pH-Wert von etwa 12,5 bis 12,8 und gehört damit zu den starken Basen. Die Hydroxid-Ionen schädigen vermutlich Eiweiße, Erbgut und Zellmembranen von Bakterien; das Material wirkt gegen die meisten typischen Keime im Wurzelkanal und macht zudem bakterielle Giftstoffe (Endotoxine) unschädlich. Gegen einzelne widerstandsfähige Keime wie Enterococcus faecalis und den Hefepilz Candida albicans wirkt es schwächer, und ob es in Biofilmen organisierte Bakterien zuverlässig erfasst, ist nicht abschließend geklärt.

Die zweite Eigenschaft betrifft das Gewebe selbst: Calciumhydroxid regt die Ablagerung von Hartgewebe an. Auf dieser Wirkung beruhen die Überkappung der Pulpa und die Apexifikation, bei der sich an einer offenen Wurzelspitze eine verkalkte Barriere bildet. Im Kanal löst sich das Material mit der Zeit wieder auf. Es gilt deshalb als bioresorbierbar und wird bei längerer Liegedauer erneuert. Weil es nicht aushärtet, lässt es sich leicht wieder entfernen – ein Vorteil gegenüber abbindenden Zementen, wenn später erneut im Kanal behandelt werden muss.

In der Praxis kommt Calciumhydroxid als angemischte Paste, als gebrauchsfertige Paste (Handelsnamen etwa Calxyl), als abbindender Calciumhydroxid-Zement und als Bestandteil mancher Wurzelkanal-Sealer zum Einsatz. Welche Form im Einzelfall verwendet wird, legt die Zahnärztin oder der Zahnarzt fest.

Schema: Calciumhydroxid zerfällt in Hydroxid-Ionen, die stark basisch und antibakteriell wirken, und Calcium-Ionen, die die Bildung von Hartgewebe anregen
Wirkprinzip von Calciumhydroxid: Hydroxid-Ionen sorgen für den hohen pH-Wert und die antibakterielle Wirkung, Calcium-Ionen tragen zur Bildung von Hartgewebe bei. Das Material löst sich mit der Zeit auf und wirkt gegen einzelne Keime schwächer.

Anwendungen im Überblick

Calciumhydroxid wird in der Wurzelkanalbehandlung seit Jahrzehnten verwendet. Sein Stellenwert hat sich in den einzelnen Einsatzgebieten unterschiedlich entwickelt: Als Einlage im Wurzelkanal ist es weiterhin das übliche Material, bei der Überkappung und der Apexifikation gibt es inzwischen Alternativen, die meist zuverlässiger oder schneller zum Ziel führen.

AnwendungAufgabe des CalciumhydroxidsEinordnung durch implantate.com
Einlage zwischen zwei Sitzungen einer WurzelkanalbehandlungKeime im Kanal bis zur nächsten Sitzung weiter reduzierenÜbliches Einlagematerial – aber nur nötig, wenn die Behandlung nicht in einer Sitzung abgeschlossen werden kann
Direkte Überkappung (Pulpa eröffnet)Freiliegende Pulpa abdecken, Hartgewebsbrücke anregenNach kariesbedingter Eröffnung zweite Wahl hinter Calciumsilikatzementen; nach Unfall kein belegter Unterschied
Indirekte Überkappung (Pulpa nicht eröffnet)Schutzschicht über dünnem RestdentinMöglich; Calciumsilikat- und Glasionomerzemente erhalten die Pulpa meist mindestens ebenso zuverlässig
Apexifikation (offene Wurzelspitze)Verkalkte Barriere an der Wurzelspitze anregenMöglich, aber langwierig und mit erhöhtem Bruchrisiko; Calciumsilikat-Barriere oder Revitalisierung prüfen
Revitalisierung unreifer ZähneKanal vor dem regenerativen Eingriff desinfizierenCalciumhydroxid ist Antibiotika-Pasten vorzuziehen
Pulpotomie am MilchzahnVerbleibende Wurzelpulpa abdeckenSchneidet schlechter ab als MTA
Nach ZahnunfallEinlage nach dem Wiedereinsetzen eines ausgeschlagenen Zahns und bei drohender WurzelresorptionBewährt; Alternative ist eine Kortison-Antibiotika-Paste

Medikamentöse Einlage im Wurzelkanal

Wird eine Wurzelkanalbehandlung auf mehrere Sitzungen verteilt, füllt die Zahnärztin oder der Zahnarzt den gereinigten Kanal bis zum nächsten Termin mit einer medikamentösen Einlage. Calciumhydroxid ist dafür das übliche Material und dient auch als Vergleichsmaßstab, an dem andere Einlagen gemessen werden. Häufige Anlässe sind eine Pulpitis, ein toter Zahn oder eine apikale Parodontitis, bei der sich Entzündung an der Wurzelspitze gebildet hat.

Einzeitig oder mit Einlage?

Eine Einlage ist kein Pflichtschritt. Bei einem Zahn mit symptomloser apikaler Parodontitis soll die Behandlung in einer Sitzung ohne Calciumhydroxid-Einlage abgeschlossen werden, wenn Reinigung und Aufbereitung des Kanals vollständig gelingen. Die zusätzliche Sitzung mit Einlage bringt hier keinen Vorteil; die Entzündung an der Wurzelspitze heilt im Röntgenbild ohne Einlage sogar eher besser aus. Dazu kommt der Nutzen für Patientinnen und Patienten: ein Termin weniger, weniger Aufwand und geringere Kosten.

Über alle Ausgangslagen betrachtet unterscheiden sich ein- und mehrzeitige Wurzelkanalbehandlungen in den Heilungschancen nicht erkennbar. Ein Unterschied bei Schwellungen und akuten Verschlimmerungen ist ebenfalls nicht belegt. Nach einer einzeitigen Behandlung berichten Patientinnen und Patienten in der ersten Woche allerdings etwas häufiger über Schmerzen, vor allem wenn die Pulpa zuvor noch vital war.

Sinnvoll bleibt die Einlage deshalb dort, wo sich die Behandlung nicht in einer Sitzung sauber abschließen lässt. Sie überbrückt die Zeit bis zum nächsten Termin und hält den Kanal so lange mit einem desinfizierenden Material gefüllt. Wie gründlich sie die verbliebenen Keime tatsächlich beseitigt, ist allerdings nicht abschließend geklärt; eine keimfreie Wurzel garantiert auch eine Calciumhydroxid-Einlage nicht.

Abgrenzung zu anderen Einlagen

Neben Calciumhydroxid gibt es weitere Einlagematerialien. Dass eines davon bei der gewöhnlichen Wurzelkanalbehandlung mehr leistet, ist nicht belegt. Ihre Einsatzgebiete unterscheiden sich vor allem in Sondersituationen:

MaterialWirkprinzipEinordnung
CalciumhydroxidStark basisch, antibakteriell, regt Hartgewebe anÜbliche Einlage; bevorzugt auch vor einer Revitalisierung und nach Zahnunfällen
ChlorhexidinDesinfektionsmittel, in der Wurzelkanalbehandlung unter anderem als SpüllösungEin Vorteil als Einlage gegenüber Calciumhydroxid ist nicht belegt
Kortison-Antibiotika-Paste (z. B. Ledermix)Entzündungshemmend, hemmt ResorptionenVor allem nach Zahnunfällen als Alternative zu Calciumhydroxid
Triple-Antibiotika-Paste (drei Antibiotika)AntibiotischKann Zähne verfärben, Gewebe reizen, Allergien und Resistenzen fördern und ist schwer zu entfernen; vor einer Revitalisierung ist Calciumhydroxid vorzuziehen

Überkappung der Pulpa

Liegt eine Karies sehr nah am Zahnnerv oder wird die Pulpa beim Entfernen der Karies oder durch einen Unfall eröffnet, versucht man, den Nerv lebend zu erhalten. Calciumhydroxid ist eines der Materialien, mit denen die Pulpa dafür abgedeckt wird. Wie gut es sich eignet, hängt von der Situation ab.

Direkte Überkappung: Ist die Pulpa durch Karies eröffnet, sollte sie nach Desinfektion der Wunde mit einem hydraulischen Calciumsilikatzement wie MTA abgedeckt werden; gearbeitet werden soll dabei unter Kofferdam und mit Vergrößerung. Calciumsilikatzemente erreichen hier meist einen höheren Behandlungserfolg als Calciumhydroxid, und die neu gebildete Hartgewebsbrücke kann vollständiger und dicker ausfallen. Ist die Pulpa dagegen durch einen Unfall eröffnet worden, ist kein Unterschied zwischen beiden Materialien belegt; Calciumhydroxid kann hier weiterhin verwendet werden. Bei Calciumsilikatzementen sollten Produkte mit geringer Neigung zu Zahnverfärbungen gewählt werden. In jedem Fall ist ein bakteriendichter Verschluss der Füllung Voraussetzung für den Erfolg.

Indirekte Überkappung: Bleibt über der Pulpa nur noch eine dünne Dentinschicht stehen, kann eine Schutzschicht aus einem calciumhydroxidhaltigen Zement oder einem Calciumsilikatzement aufgetragen werden. Calciumsilikatzemente und Glasionomerzement erhalten die Pulpa dabei meist mindestens ebenso zuverlässig; im ersten Jahr schneidet MTA meist besser ab als ein Calciumhydroxid-Zement. Welche Materialien sich biologisch wie verhalten, beschreibt auch der Eintrag zur Biokompatibilität von Wurzelfüllmaterialien und Zementen.

Apexifikation und Revitalisierung

Stirbt die Pulpa eines Zahns ab, bevor das Wurzelwachstum abgeschlossen ist, bleibt die Wurzelspitze weit offen und die Wurzelwände sind dünn. Eine herkömmliche Wurzelfüllung findet dann keinen Halt. Für diese Situation gibt es drei Wege:

  1. Apexifikation mit Calciumhydroxid: Der Kanal wird über mehrere Monate mit Calciumhydroxid gefüllt, das in regelmäßigen Abständen erneuert wird, bis sich an der Wurzelspitze eine verkalkte Barriere gebildet hat. Das dauert meist ein halbes bis anderthalb Jahre. Das Material ist günstig und leicht wieder zu entfernen. Nachteilig sind die lange Behandlungsdauer und das hohe Risiko, dass die dünne Wurzel im Halsbereich bricht – je nach Entwicklungsstand der Wurzel bei etwa einem Viertel bis drei Vierteln der Zähne.
  2. Apikale Barriere mit Calciumsilikatzement: Die Wurzelspitze wird mit einem Pfropf aus MTA oder einem vergleichbaren Zement verschlossen, danach folgt die Wurzelfüllung. Die Erfolgsraten liegen in der Regel ähnlich wie bei der Calciumhydroxid-Apexifikation, die Behandlung ist aber deutlich kürzer. Sie ist technisch anspruchsvoller, und das Material ist erheblich teurer.
  3. Revitalisierung: Nach Desinfektion des Kanals wird eine Einblutung aus dem Gewebe an der Wurzelspitze erzeugt, die sich im Kanal zu neuem Gewebe umbauen kann. Damit kann die Wurzel weiter wachsen und dicker werden, sicher vorhersagbar ist das aber nicht. Als desinfizierende Einlage vor dem Eingriff ist ein nicht verfärbendes Calciumhydroxid-Präparat das Mittel der Wahl.

Die Calciumhydroxid-Apexifikation kann weiterhin durchgeführt werden, Vor- und Nachteile sollten aber sorgfältig abgewogen werden. Bei frühen Stadien der Wurzelentwicklung sollte die Revitalisierung bevorzugt werden; ansonsten kommen die apikale Barriere oder die Revitalisierung in Betracht. Die Entscheidung fällt individuell.

Milchzähne

Auch bei tief kariösen Milchzähnen lässt sich die Pulpa häufig teilweise erhalten. Bei der Pulpotomie, bei der der entzündete Kronenanteil des Nervs entfernt und der Rest abgedeckt wird, schneidet Calciumhydroxid als Abdeckmaterial schlechter ab als MTA und auch schlechter als das ältere Formokresol, das wegen möglicher Giftigkeit nicht mehr verwendet werden sollte. MTA ist hier wahrscheinlich das wirksamste Material. Insgesamt sind Nervbehandlungen an Milchzähnen meist erfolgreich. Was bei der Nervbehandlung am Milchzahn sonst zu beachten ist, beschreibt die eigene Seite dazu.

Nach Zahnunfällen und bei Wurzelresorption

Wird ein ausgeschlagener Zahn mit abgeschlossenem Wurzelwachstum wieder eingesetzt, muss sein Kanal behandelt werden. Als Einlage wird dann Calciumhydroxid verwendet, für bis zu etwa einen Monat, bevor der Kanal endgültig gefüllt wird. Alternativ kommt ein Mischpräparat aus Kortison und einem Antibiotikum in Betracht, das Entzündung und Resorption hemmen soll und früh eingebracht wird.

Sind nach einer schweren Verlagerung des Zahns ausgedehnte Resorptionen zu erwarten – also ein Abbau der Wurzelsubstanz –, sollte ein bioresorbierbares Material wie Calciumhydroxid in den Kanal eingebracht und bei längerer Liegedauer gewechselt werden. Hintergründe zum Abbau der Wurzel beschreibt der Eintrag Wurzelresorption.

Grenzen und Nebenwirkungen

Bruchfestigkeit des Wurzeldentins: Kurze Einlagen scheinen das Dentin der Wurzel nicht zu schwächen. Bleibt Calciumhydroxid dagegen über mehrere Wochen im Kanal, kann die Bruchfestigkeit des Wurzeldentins abnehmen. Bei unreifen Zähnen mit dünnen Wänden ist dieser Effekt möglicherweise schon nach kürzerer Zeit zu erwarten. Deshalb ist eine Einlage keine Dauerlösung: Der Folgetermin sollte eingehalten werden. Warum Zähne nach einer Wurzelbehandlung überhaupt bruchgefährdet sind, erläutert die Seite Zahn nach Wurzelbehandlung gebrochen.

Auflösung und Auswaschen: Calciumhydroxid löst sich im Kanal mit der Zeit auf. Bleibt es länger liegen, etwa bei einer Apexifikation oder nach einem Zahnunfall, wird es deshalb in Abständen erneuert.

Überpressen über die Wurzelspitze: Gelangt Calciumhydroxid über die Wurzelspitze hinaus in das umliegende Gewebe, die Kieferhöhle oder den Kanal des Unterkiefernervs, kann es schwere Gewebeschäden verursachen. Das Material wird deshalb mit Sorgfalt in den Kanal eingebracht.

Entfernung vor der Wurzelfüllung: Vor der endgültigen Füllung mit Guttapercha wird die Einlage wieder ausgespült. Calciumbindende Spüllösungen wie EDTA können Reste dabei gründlicher lösen als andere Spülungen.

Kosten und Kassenleistung

Medikamentöse Einlagen und Überkappungen gehören zur Kassenbehandlung. Die Kassenrichtlinie (G-BA) beschränkt medikamentöse Einlagen grundsätzlich auf drei Sitzungen. Das ist eine Abrechnungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung, keine fachliche Aussage darüber, wie lange eine Einlage liegen sollte oder wie viele Sitzungen ein Zahn braucht. Was die Kasse bei einer Wurzelbehandlung übernimmt und wo Eigenanteile entstehen können, zeigt die Seite Kosten der Wurzelbehandlung. Einen Überblick über das gesamte Thema gibt die Seite Wurzelbehandlung.

IMPLANTAT-SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE

Implantologen mit Preisgarantie
Erweiterte Suche

Literatur

Literatur und Quellenangaben

Duncan HF, Kirkevang LL, Peters OA, El-Karim I, Krastl G, Del Fabbro M et al. Treatment of pulpal and apical disease: The European Society of Endodontology (ESE) S3-level clinical practice guideline. Int Endod J. 2023;56 Suppl 3:238-295. doi: 10.1111/iej.13974

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG). S2k-Leitlinie Therapie des dentalen Traumas bleibender Zähne. AWMF-Registernummer 083-004, Version 2.0, Stand 31.03.2022. register.awmf.org/de/leitlinien/detail/083-004

Fouad AF, Abbott PV, Tsilingaridis G, Cohenca N, Lauridsen E, Bourguignon C et al. International Association of Dental Traumatology guidelines for the management of traumatic dental injuries: 2. Avulsion of permanent teeth. Dent Traumatol. 2020;36(4):331-342. doi: 10.1111/edt.12573

Mergoni G, Ganim M, Lodi G, Figini L, Gagliani M, Manfredi M. Single versus multiple visits for endodontic treatment of permanent teeth. Cochrane Database Syst Rev. 2022;12:CD005296. doi: 10.1002/14651858.CD005296.pub4

Smaïl-Faugeron V, Glenny AM, Courson F, Durieux P, Muller-Bolla M, Fron Chabouis H. Pulp treatment for extensive decay in primary teeth. Cochrane Database Syst Rev. 2018;5:CD003220. doi: 10.1002/14651858.CD003220.pub3

Galler KM, Krastl G, Simon S, Van Gorp G, Meschi N, Vahedi B et al. European Society of Endodontology position statement: Revitalization procedures. Int Endod J. 2016;49(8):717-723. doi: 10.1111/iej.12629

Rossi-Fedele G, Rödig T. Effectiveness of root canal irrigation and dressing for the treatment of apical periodontitis: A systematic review and meta-analysis of clinical trials. Int Endod J. 2023;56 Suppl 3:422-435. doi: 10.1111/iej.13777

Hatipoğlu Ö, Varlı Tekingür E, Pertek Hatipoğlu F. Comparative clinical success of direct pulp capping materials: A network meta-regression of randomized clinical trials. J Dent. 2025;162:106073. doi: 10.1016/j.jdent.2025.106073

BaHammam F, Aldakhil S, Akhil J, Whitworth J. Pulp Response to Materials Used in the Management of Deep Carious Lesions Without Pulp Exposure: A Systematic Review and Network Meta-Analysis. Int Endod J. 2026;59(3):351-371. doi: 10.1111/iej.70076

Silva EJNL, Pinto KP, Riche FNSJ, Carestiato MGH, Martins JNR, Duncan HF et al. A meta-analysis of calcium silicate-based cements and calcium hydroxide as promoters of hard tissue bridge formation. Int Endod J. 2025;58(5):685-714. doi: 10.1111/iej.14210

Lin JC, Lu JX, Zeng Q, Zhao W, Li WQ, Ling JQ. Comparison of mineral trioxide aggregate and calcium hydroxide for apexification of immature permanent teeth: A systematic review and meta-analysis. J Formos Med Assoc. 2016;115(7):523-530. doi: 10.1016/j.jfma.2016.01.010

Sathorn C, Parashos P, Messer H. Antibacterial efficacy of calcium hydroxide intracanal dressing: a systematic review and meta-analysis. Int Endod J. 2007;40(1):2-10. doi: 10.1111/j.1365-2591.2006.01197.x

Sunlakawit C, Chaimanakarn C, Srimaneekarn N, Osiri S. Effect of Calcium Hydroxide as an Intracanal Medication on Dentine Fracture Resistance: A Systematic Review and Network Meta-Analysis. J Endod. 2024;50(12):1714-1724.e6. doi: 10.1016/j.joen.2024.08.005

Suresh N, Varghese A, Sundar S, Nagendrababu V, Velmurugan N. Do Calcium Chelators Play a Role in the Removal of Calcium Hydroxide From Root Canals? A Systematic Review of Laboratory Studies. Eur Endod J. 2022;7(1):11-19. doi: 10.14744/eej.2021.73644

Mohammadi Z, Dummer PMH. Properties and applications of calcium hydroxide in endodontics and dental traumatology. Int Endod J. 2011;44(8):697-730. doi: 10.1111/j.1365-2591.2011.01886.x

Gemeinsamer Bundesausschuss. Richtlinie für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung (Behandlungsrichtlinie), Abschnitt B III Nr. 9.1 b. Fassung vom 16.12.2021, in Kraft getreten am 09.03.2022. g-ba.de/richtlinien/32/

Aktualisiert am:

Verantwortlicher Autor