Lexikon

Kofferdam

Der Kofferdam ist ein dünnes, gelochtes Gummituch, das über einen oder mehrere Zähne gespannt und mit einer Klammer fixiert wird. Es trennt das Behandlungsfeld von der übrigen Mundhöhle ab und schirmt es gegen Speichel, Blut und Atemfeuchtigkeit ab. Die Fachliteratur beschreibt dieses Tuch als Latex- oder Latexersatzfolie mit einem ausgestanzten Loch, durch das der Zahn hindurchtritt. Im deutschen Gebührenrecht heißt es Spanngummi, in der Patientenaufklärung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung schlicht Gummituch; die Schreibweise Kofferdamm ist ebenfalls gebräuchlich.

Das Verfahren wird als absolute Trockenlegung bezeichnet — im Unterschied zur relativen Trockenlegung mit Watterollen und Absaugung, bei der das Feld nur zeitweise trocken bleibt. Der Kofferdam erfüllt dabei mehrere Aufgaben gleichzeitig: Er hält das Feld trocken, verhindert eine Rückverkeimung durch Mundflora, schützt die Schleimhaut vor Spülflüssigkeiten und die Atemwege vor herunterfallenden Instrumenten oder Materialresten.

Neu ist die Methode nicht. Das Gummituch steht der Zahnmedizin seit dem 19. Jahrhundert zur Verfügung, wurde seither technisch verfeinert, wird in der Ausbildung durchgängig gelehrt und von den Fachgesellschaften empfohlen — was den Abstand zwischen Empfehlung und tatsächlicher Anwendung, auf den weiter unten einzugehen ist, umso auffälliger macht.

Aufbau und Bestandteile

Ein Kofferdam ist kein einzelnes Instrument, sondern ein kleines Set aus Tuch, Halterungen und Zangen. Das Tuch selbst gibt es in unterschiedlichen Stärken und Farben; dunkle Töne erhöhen den Kontrast zum Zahn und erleichtern das Erkennen feiner Strukturen. Der eigentliche Halt entsteht durch die Klammer, die um den Zahnhals greift, sowie durch den Rahmen, der das Tuch flächig aufspannt und von Lippen und Wangen fernhält.

Metallene Kofferdamklammer zur Fixierung des Spanngummis am Zahn
Kofferdamklammer aus Federstahl: Der Bügel umgreift den Zahnhals, die beiden Flügel halten das Gummituch auf Abstand zur Schleimhaut.
BestandteilFunktion
Kofferdamtuch (Spanngummi)Gelochte Folie aus Latex oder latexfreiem Material; trennt den Zahn von der Mundhöhle
KofferdamklammerFedernder Metallbügel, der das Tuch am Zahnhals fixiert und zurückhält
SpannrahmenKunststoff- oder Metallbügel, der das Tuch flächig aufspannt
LochzangeStanzt die Löcher passend zum Zahndurchmesser in das Tuch
KlammerzangeSpreizt die Klammer zum Aufsetzen und Abnehmen
Ligaturen, Keile, GummibändchenZusätzliche Fixierung dort, wo eine Klammer nicht hält
Dichtmaterial am ZahnhalsVerschließt Restspalten zwischen Tuch und Zahn

IMPLANTAT-SPEZIALISTEN IN IHRER NÄHE

Implantologen mit Preisgarantie
Erweiterte Suche

Anwendungsgebiete

Das klassische Einsatzgebiet ist die Endodontie. Bei der Wurzelkanalbehandlung ist die Desinfektion des Kanalsystems eines der zentralen Behandlungsziele — und nur die Abschirmung durch das Gummituch verhindert, dass Bakterien aus dem Speichel während der Behandlung wieder in den eröffneten Zahn gelangen. Die amerikanische Fachgesellschaft für Endodontie bezeichnet die Isolierung mit dem Tuch deshalb als Behandlungsstandard und als unverzichtbaren Bestandteil jeder nicht-chirurgischen Wurzelkanalbehandlung; eine Einwilligung des Patienten, darauf zu verzichten, hält sie ausdrücklich nicht für zulässig.

Daneben kann der Kofferdam bei Behandlungen eingesetzt werden, die ein trockenes Arbeitsfeld brauchen, etwa bei der Kompositfüllung, beim adhäsiven Zementieren von Keramikrestaurationen, bei Bleichbehandlungen, bei der Fissurenversiegelung und bei der Behandlung einer Pulpitis mit Erhalt des Zahnmarks.

Auch nach der Wurzelfüllung, beim Verschluss und beim späteren Wiederaufbau eines wurzelbehandelten Zahnes kann das Tuch wieder angelegt werden, wenn die Zugangskavität erneut eröffnet wird — ohne Abschirmung wäre der desinfizierte Kanal in diesem Moment wieder dem Speichel ausgesetzt. Bei der chirurgischen Behandlung einer Entzündung an der Wurzelspitze wird kein Kofferdam verwendet: Der Zugang erfolgt von außen über die Schleimhaut und nicht durch die Zahnkrone.

Über die Trockenlegung hinaus hält das Spanngummi die Zunge davon ab, die Behandlung zu stören. Ebenso können unter Kofferdam weder Bohrabrieb noch Bohrspäne in den Mundraum gelangen, was bei der Amalgamentfernung oder beim Metallabtrag sinnvoll sein kann.

Ablauf

Das Anlegen dauert in geübter Hand nur wenige Minuten und folgt einer festen Reihenfolge.

  1. Betäubung des Zahnes und der umgebenden Schleimhaut, soweit erforderlich.
  2. Auswahl der passenden Klammer und Stanzen der Löcher in das Tuch entsprechend Zahnbreite und -stellung.
  3. Aufsetzen der Klammer, Überstülpen des Tuches und Aufspannen im Rahmen.
  4. Prüfen der Randdichtigkeit am Zahnhals, bei Bedarf Abdichten mit Ligatur, Keil oder Dichtmaterial.
  5. Erst danach beginnt die eigentliche Behandlung.

Der letzte Punkt ist mehr als eine Formalie. Der Kofferdam gehört an den Anfang der Sitzung, nicht ans Ende: Bei einer Trepanation wird das Tuch angelegt, bevor die Zahnkrone eröffnet wird — sonst wäre das Kanalsystem in genau dem Moment offen, in dem der Schutz fehlt. Nach Abschluss der Arbeit werden Klammer, Rahmen und Tuch in einem Zug entfernt; das Tuch wird zuvor interdental durchtrennt, damit es sich rückstandsfrei lösen lässt.

Zwischen Gummituch und Watterolle gibt es eine dritte Gruppe von Hilfsmitteln: kombinierte Systeme, die Absaugung, Zungenschutz und Aufbisshilfe in einem Mundstück vereinen. Die deutsche Leitlinie zur Fissurenversiegelung führt sie als mögliche Alternative auf, verweist aber darauf, dass sie wenig verbreitet sind und dazu bislang nur einzelne Erfahrungsberichte vorliegen. Für die relative Trockenlegung gilt außerdem, dass sie ihre Stärken nur mit Assistenz ausspielt — erst das vierhändige Arbeiten mit konsequenter Absaugung hält das Feld verlässlich trocken.

Schema der absoluten Trockenlegung mit Kofferdam: Rahmen, Spanngummi, Klammer und isolierter Zahn
Absolute Trockenlegung: Der Rahmen spannt das Gummituch auf, die Klammer fixiert es am Zahn, der Zahn bleibt als einzige Öffnung zugänglich.

Nutzen und Evidenz

Beim Nutzen lohnt sich eine saubere Trennung zwischen dem, was unstrittig ist, und dem, was die Studienlage tatsächlich hergibt.

Unstrittig ist der mechanische Schutz. Ohne Tuch besteht die Gefahr, dass Instrumente, Materialreste oder Spüllösungen verschluckt oder eingeatmet werden — ein Risiko, das in der endodontischen Fachliteratur ausdrücklich als Folge des Verzichts auf die Isolierung benannt wird. Ebenso unstrittig ist die Rolle bei der Keimkontrolle: Das Tuch ist die einzige Methode, die den eröffneten Zahn zuverlässig von der Mundflora abschirmt, und damit die Voraussetzung dafür, dass die Desinfektion des Kanalsystems überhaupt Bestand hat. Aus diesem Grund spricht die europäische endodontische Leitlinie eine starke Empfehlung für ein streng aseptisches Vorgehen einschließlich Kofferdam aus. Bemerkenswert ist die Begründung: Diese Empfehlung beruht auf Expertenkonsens, nicht auf Vergleichsstudien — schlicht weil Grundlagen guter Behandlungspraxis in klinischen Studien kaum je gegeneinander getestet werden. Ein Verzicht auf das Tuch wäre in einer Studie nur schwer vertretbar.

Weniger eindeutig ist die Datenlage dort, wo tatsächlich verglichen wurde. Für direkte Füllungen zeigte sich nach sechs Monaten eine niedrigere Versagensrate unter Kofferdam als unter Watterollen; die Vertrauenswürdigkeit dieser Evidenz ist jedoch niedrig, und für spätere Zeitpunkte ist sie sehr unsicher. Ein belastbarer Langzeitbeleg dafür, dass Füllungen unter absoluter Trockenlegung seltener zu Sekundärkaries oder Erneuerung führen, fehlt bislang. Für die Fissurenversiegelung fällt das Bild ebenfalls gemischt aus: Die deutsche Leitlinie zur Fissuren- und Grübchenversiegelung empfiehlt die relative Trockenlegung mit vierhändigem Arbeiten, weil die verfügbaren Retentionsdaten auf eine Gleichwertigkeit beider Verfahren hindeuten; eine neuere zusammenfassende Auswertung fand nach zwölf Monaten dagegen höhere Haltequoten unter Kofferdam bei gleichwertiger Randqualität. Für die Prognose einer apikalen Parodontitis lässt sich der Beitrag der Isolierung aus vorhandenen Studien nicht isoliert beziffern, weil in Untersuchungs- und Vergleichsgruppen ohnehin durchgängig mit Kofferdam gearbeitet wurde.

Ein Befund aus der Leitlinienarbeit verdient dabei besondere Beachtung: Bei der Fissurenversiegelung hatte nicht die Technik der Trockenlegung, sondern die klinische Erfahrung des Behandlers einen messbaren Einfluss auf das Überleben der Versiegelung. Die Leitlinie zieht daraus eine praktische Konsequenz — wer wenig Routine hat oder ohne Assistenz arbeitet, sollte auf das sicherere Verfahren der absoluten Trockenlegung ausweichen. Die Entscheidung für oder gegen das Gummituch ist damit weniger eine Grundsatzfrage als eine Frage der konkreten Behandlungssituation.

Die ehrliche Zusammenfassung lautet also: Der Kofferdam ist berufsrechtlich und leitlinienseitig fest verankert und beim Aspirationsschutz sowie bei der Keimkontrolle sachlich unangefochten — beim messbaren Langzeitvorteil einzelner Füllungen ist die Beweislage dagegen dünner, als die Selbstverständlichkeit des Verfahrens vermuten lässt.

Kofferdam und relative Trockenlegung im Vergleich

Die Alternative zum Gummituch ist die relative Trockenlegung mit Watterollen, Speichelzieher und sorgfältigem Absaugen, idealerweise im vierhändigen Arbeiten mit Assistenz. Beide Verfahren stehen nebeneinander; welches sinnvoll ist, hängt vom Eingriff, vom Zahn und von der Mitarbeit des Patienten ab.

MerkmalAbsolute Trockenlegung (Kofferdam)Relative Trockenlegung (Watterollen, Absaugung)
Abschirmung gegen SpeichelVollständig, über die gesamte BehandlungsdauerZeitlich begrenzt, Watterollen müssen gewechselt werden
Schutz vor Verschlucken und EinatmenGegebenNicht gegeben
Sicht auf das BehandlungsfeldFreies Feld, hoher Kontrast zum TuchZunge, Wange und Lippe müssen gehalten werden
VorbereitungsaufwandZusätzlicher Arbeitsschritt vor der BehandlungGering
Belastung für den PatientenKlammerdruck, eingeschränktes Sprechen, Mundatmung nötigGering, aber Speichelfluss stört häufiger
Teilweise durchgebrochene ZähneOft nicht möglichMöglich
Abrechnung gesetzlich VersicherteKeine eigene Position im BEMAKeine eigene Position im BEMA

Grenzen und Nachteile

Die Methode hat reale Schwächen, und sie werden in der Praxis auch benannt. Als Gründe gegen den routinemäßigen Einsatz führt die Fachliteratur den Zeitaufwand für das Anlegen, die Kosten für Material und Instrumente, unzureichende Übung, Schwierigkeiten in der Handhabung sowie die vermutete Ablehnung durch Patienten an — und stellt zugleich fest, dass der Kofferdam trotz Lehre und Empfehlung durch Fachgesellschaften bei Wurzelkanalbehandlungen nicht durchgängig verwendet wird. Diese Lücke zwischen Empfehlung und Alltag ist der eigentliche Schwachpunkt des Verfahrens. Folgenlos bleibt der Verzicht nicht: Ohne Abschirmung fällt bereits die Wahl der Spüllösung anders aus, weil sich wirksame Desinfektionsmittel ohne Schutz der Schleimhaut nicht unbeschwert einsetzen lassen — und das schlägt bis auf das Behandlungsergebnis durch.

Für Patienten spürbar ist vor allem die Klammer. Ihr Aufsetzen kann Druck und Schmerz am Zahnfleischrand auslösen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Verschiedene Gegenmaßnahmen wurden untersucht — örtliche Betäubung, Oberflächenanästhesie, elektronische Anästhesie, Ablenkung durch Bild und Ton, Verhaltensführung —, ohne dass sich eines dieser Verfahren als deutlich überlegen erwiesen hätte. Erschwerend kommt hinzu, dass sich Schmerz und Angst gerade bei Kindern in der Beobachtung kaum trennen lassen.

Weitere Einschränkungen betreffen die Anatomie und das Material. An Zähnen, die noch nicht vollständig durchgebrochen sind, lässt sich das Tuch häufig nicht anlegen — ein praktisch relevanter Punkt gerade bei Molaren im Kindes- und Jugendalter, an denen die Fissurenversiegelung ansteht. Ähnliche Probleme entstehen bei stark zerstörter Zahnkrone, tief zerstörten Rändern oder sehr kurzer klinischer Krone, weil die Klammer keinen sicheren Halt findet; hier helfen Ligaturen, Keile oder ein vorheriger Aufbau. Für Menschen mit Latexallergie stehen latexfreie Tücher zur Verfügung — dass es das Material in beiden Varianten gibt, ist auch in den Fachdefinitionen des Verfahrens ausdrücklich angelegt. Schließlich setzt der Kofferdam eine gewisse Mitarbeit voraus: Bei ausgeprägter Angst, starkem Würgereiz oder behinderter Nasenatmung wird er nicht immer toleriert. Auch die deutsche Leitlinie zur Fissurenversiegelung weist darauf hin, dass die absolute Trockenlegung an bleibenden Molaren von Kindern und Jugendlichen nicht immer akzeptiert wird.

Kosten und Kassenleistung

Privat abgerechnet wird das Anlegen des Spanngummis nach der Gebührenordnung für Zahnärzte unter der Nummer 2040, bewertet mit 65 Punkten, berechnet je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich. Maßgeblich ist dabei nicht die Zahl der behandelten Zähne, sondern die Ausdehnung des gelegten Spanngummis. Muss innerhalb einer Sitzung erneut absolut trockengelegt werden, etwa nach einer Röntgenaufnahme, ist die Leistung erneut berechnungsfähig. Materialkosten sind nicht gesondert ansetzbar. Das Auftragen eines Gingivaprotektors, umgangssprachlich flüssiger Kofferdam genannt, erfüllt den Leistungsinhalt nicht und wird analog berechnet.

SteigerungsfaktorGebühr je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich
2,3-fach (Regelsatz)8,41 €
3,5-fach (Obergrenze des Gebührenrahmens nach § 5 Abs. 1 GOZ)12,80 €
5,0-fach (oberhalb des Gebührenrahmens, nur mit schriftlicher Vereinbarung nach § 2 GOZ)18,28 €

Grundlage der Beträge sind 65 Punkte bei einem Punktwert von 5,62421 Cent. Zusätzlicher Aufwand — etwa Ligaturen, Fäden oder Interdentalkeile sowie eine erschwerte Verankerung bei kurzer klinischer Krone — geht nach dem Kommentar der Bundeszahnärztekammer in die Wahl des Steigerungsfaktors ein.

Für gesetzlich Versicherte gibt es keine eigene Position im BEMA. Das Anlegen des Tuches ist damit kein zusätzlich abrechenbarer Einzelschritt, sondern Teil der jeweiligen Behandlung. Die Patienteninformation der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung nennt das Gummituch für die Fissurenversiegelung ausdrücklich als eine von zwei zulässigen Möglichkeiten der Trockenlegung, gleichrangig neben Watterollen und sorgfältigem Absaugen. Eine Kassenzahnärztliche Vereinigung hat das für die Wirtschaftlichkeitsprüfung präzisiert: Die Abrechnungsbestimmung lässt offen, welches Verfahren gewählt wird; weder darf einer Praxis vorgeworfen werden, ohne Kofferdam unzureichend behandelt zu haben, noch gilt die Entscheidung für ein absolut trockenes Feld als unwirtschaftlich. Wünscht ein gesetzlich Versicherter den Kofferdam, obwohl er für die jeweilige Kassenbehandlung nicht erforderlich ist, kann er ihn nach Auffassung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung vorab schriftlich als Privatleistung vereinbaren. Eine Mehrkostenvereinbarung ist das nicht – eine solche Regelung wie bei Füllungen gibt es für den Kofferdam nicht. Ist der Kofferdam für die Behandlung erforderlich, etwa bei der Wurzelbehandlung, gehört er zur Behandlung selbst und wird nicht zusätzlich berechnet.

Literatur

Literatur und Quellenangaben

Miao C, Yang X, Wong MCM, Zou J, Zhou X, Li C, Wang Y. Rubber dam isolation for restorative treatment in dental patients. Cochrane Database Syst Rev. 2021;5(5):CD009858. doi: 10.1002/14651858.CD009858.pub3

Duncan HF, Kirkevang L-L, Peters OA, El-Karim I, Krastl G, Del Fabbro M, Chong BS, Galler KM et al. Treatment of pulpal and apical disease: The European Society of Endodontology (ESE) S3-level clinical practice guideline. Int Endod J. 2023;56(Suppl 3):238–295. doi: 10.1111/iej.13974

Duncan HF, El-Karim I. Endodontic S3-level clinical practice guidelines: the European Society of Endodontology process and recommendations. Br Dent J. 2025;238(7):580–586. doi: 10.1038/s41415-025-8335-x

American Association of Endodontists. Dental Dams. AAE Position Statement, Version 2. Chicago: AAE. aae.org (PDF)

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Deutsche Gesellschaft für Zahnerhaltung, Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnmedizin. S3-Leitlinie Fissuren- und Grübchenversiegelung. AWMF-Registernummer 083-002, Version 5.0, Stand 30.06.2024. register.awmf.org

Shukla N, Akram Z, Kumar PGN, Khairnar MR, Jadhav SK, Priyadarsini S. Comparative evaluation of pit & fissure sealant retention using cotton roll & rubber dam isolation techniques – a systematic review & meta-analysis. Evid Based Dent. 2025;26(2):112. doi: 10.1038/s41432-024-01092-6

Afshari E, Sabbagh S, Khorakian F, Sarraf Shirazi A, Akbarzadeh Baghban A. Reducing pain and discomfort associated with rubber dam clamp placement in children and adolescents: a systematic review and meta-analysis of effectiveness. BMC Oral Health. 2023;23:398. doi: 10.1186/s12903-023-03115-7

Ahmad IA. Rubber dam usage for endodontic treatment: a review. Int Endod J. 2009;42(11):963–972. doi: 10.1111/j.1365-2591.2009.01623.x

Bundeszahnärztekammer. GOZ-Kommentar, Teil C Konservierende Leistungen, GOZ-Nr. 2040 „Anlegen von Spanngummi, je Kieferhälfte oder Frontzahnbereich“. bzaek.de

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Fissurenversiegelung – Patienteninformation. kzbv.de

Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg, Prüfungs- und Beratungsstelle. Fissurenversiegelung mit oder ohne Kofferdam im Spiegel der Wirtschaftlichkeit. Beschluss vom 23.01.2013. kzvlb.de (PDF)

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung. Schnittstellen zwischen BEMA und GOZ – Vereinbarung privatzahnärztlicher Leistungen mit Versicherten der GKV. Stand 01.06.2015, Nr. 2040 GOZ. kzbv.de

Sozialgesetzbuch V, § 28 Abs. 2. gesetze-im-internet.de

Aktualisiert am:

Verantwortlicher Autor