Straumann erzielt mit Zahnimplantaten im 1. Halbjahr Rekordgewinn
Der Zahnimplantate-Hersteller Straumann hat im ersten Halbjahr 2004
erneut deutlich zugelegt. Der Reingewinn stieg um 41,7 Prozent auf
einen Rekordwert von 54,1 Mio. Franken.
Der Umsatz wuchs gleichzeitig um 32,9 Prozent auf 217,2 Mio. Franken,
wie Straumann mitteilte. Analysten hatten für das erste Halbjahr
durchschnittlich einen Umsatz von 217 Mio. Fr. und einen Reingewinn von
49,9 Mio. Fr. geschätzt.
Europa habe sich regional gesehen mit einem unveränderten Konzernumsatz
von 64 Prozent weiterhin als grösste Umsatzquelle erwiesen; angetrieben
von besonders erfreulichen Ergebnissen in Deutschland, den
Niederlanden, Frankreich und Spanien. Der Umsatz stieg europaweit um 32
Prozent (28 Prozent in Lokalwährungen) auf 138 Mio. Franken.
Ein Viertel des Umsatzes wurde in Nordamerika erzielt. Hier legte das
Wachstum um 35 Prozent auf 54 Mio. Fr. zu. In der Region Asien-Pazifik
(Umsatzanteil von 10 Prozent) stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 22
Mio. Franken. Die Umsätze im Rest der Welt beliefen sich auf 3 Mio.
Franken.
Das Kerngeschäft (Division Implants) erzielte 95 Prozent des
Gesamtumsatzes und war laut Straumann damit primär für das
Umsatzwachstum des ersten Halbjahres verantwortlich. Der Umsatz stieg
um 26 Prozent auf 206 Mio. Franken. Die Division Biologics konnte den
Umsatz um 5,1 Prozent auf 11,2 Mio. Fr. steigern.
Infolge verbesserter Betriebseffizienz und Kostensenkungen habe auch
der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich zugelegt. Der
EBIT stieg auf 67,2 Mio. nach 46,3 Mio. Fr. im Halbjahr 2003. Das
Nettoumlaufsvermögen verminderte sich auf 8 Prozent des Umsatzes. Die
EBIT-Marge verbesserte sich auf 30,9 Prozent.
Laut Medienmitteilung wurden im ersten Halbjahr 102 neue Arbeitsplätze
geschaffen, um das Wachstum zu sichern. Damit stehen weltweit insgesamt
1005 Angestellte auf der Straumann-Gehaltsliste. Nahezu die Hälfte der
Neueinstellungen erfolgte im Vertrieb. Damit stieg der Personalaufwand
um 40 Prozent auf 63 Mio. Franken. 120926 aug 04
Quelle: Swissinfo

