RoboDent, entwickelt an der Berliner Charité (Arbeitsgruppe Tim Lüth) und ab 2001 über die RoboDent GmbH vermarktet, war eines der ersten kommerziell erfolgreichen optischen Navigationssysteme für die dentale Implantologie. Über zwei Hochfrequenzkameras wurde die Position des Bohrers relativ zum Kieferknochen in Echtzeit erfasst und auf einem Bildschirm dargestellt, sodass die zuvor anhand von DVT-Daten geplante Implantatposition während der Operation navigiert eingehalten werden konnte; RoboDent mobile war die tragbare Variante der Navigationsplattform. Ein aktuelles Vertriebsangebot des Systems ist heute nicht mehr auffindbar; im Handel werden nur noch gebrauchte RoboDent-Navigationseinheiten aus den 2000er-Jahren angeboten. Auf dem Markt für dynamische Navigation in der Implantologie sind inzwischen andere Systeme verschiedener Hersteller etabliert.