Zahnkrone: Vollkeramik, Gold oder Stahl – alle Kronenarten im Überblick

Der Ratgeber für die Überkronung von Zähnen

🕒 Lesezeit: ca. 15 Minuten

Die Notwendigkeit für eine Krone ist dann vorhanden, wenn ein Zahn stark geschwächt (Karies, große Füllungen, Fraktur/Unfall) oder unansehnlich geworden ist. Durch eine Zahnkrone (Überkronung) kann er dann in Form, Funktion und Ästhetik wiederhergestellt werden. Geldbeutel und Anspruch spielen bei der Wahl des Materials eine Rolle. Stahl (NEM) ist zwar optisch nachteilig und nicht optimal verträglich, aber günstig und stabil. Gold ist extrem passgenau, aber teuer und gefällt auch nicht jedem. Moderne Vollkeramikkronen scheinen bezüglich Ästhetik, Verträglichkeit, Preis und Haltbarkeit die besten Argumente zu haben.

Natürliche vs. künstliche Zahnkrone: Als natürliche Zahnkrone bezeichnet man den sichtbaren, über dem Zahnfleisch stehenden Anteil eines Zahnes – zusammengesetzt aus Zahnschmelz (außen) und Dentin (innen). Ist diese natürliche Krone durch Karies, Verletzung oder starke Abnutzung so weit zerstört, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht, ersetzt eine künstliche Zahnkrone den verlorenen Anteil vollständig. Sie wird als passgenaue Kappe über den beschliffenen Zahnstumpf gesetzt und stellt Form, Funktion und Ästhetik wieder her.

Zahnkrone

Zahnkrone: Wiederherstellung eines Zahnes in Form, Funktion und Aussehen

Wann brauche ich eine Zahnkrone?

Wann ist eine Zahnkrone nicht sinnvoll?

Nicht jeder geschädigte Zahn braucht eine Krone. In folgenden Situationen sollte eine Überkronung kritisch abgewogen oder ganz vermieden werden:

  • Kleiner Defekt: Lässt sich der Schaden noch mit einer Füllung oder einem Inlay versorgen, ist eine Krone unverhältnismäßig – sie erfordert das Abschleifen gesunder Zahnsubstanz.
  • Kindliche Milch- oder Wechselgebisszähne: Hier kommen konfektionierte Stahlkronen als kurzfristige Lösung in Frage, keine aufwändige Laborarbeit.
  • Schlechte Mundhygiene: Ohne ausreichende Zahnpflege scheitert jede Kronenversorgung an Karies am Kronenrand. Zunächst muss die Mundhygiene stabilisiert werden.
  • Stark gelockerte Zähne: Bei fortgeschrittener Parodontitis mit erheblichem Knochenabbau ist die Prognose des Zahns selbst zu schlecht für eine Kronenversorgung.
  • Rein kosmetische Wünsche: Für rein ästhetische Korrekturen an gesunden Zähnen sind Veneers meist die schonendere Alternative.

Vollkrone oder Teilkrone, Keramik oder Metall?

Man spricht von einer vollständiger Überkronung, wenn die Krone den gesamten sichtbaren Anteil des Zahnes ringsherum erfasst. Wenn die Kronengrenze nicht (überall) bis zum Zahnfleisch reicht, handelt es sich um eine Teilkrone.
Auch der vor allem ästhetisch begründete keramische Überzug der Frontzähne in Form von Veneers (Verblendschalen) ist technisch eine Teilkrone.

Es gibt eine große Auswahl beim Material, welches Aussehen, Stabilität, Haltbarkeit und Kosten bestimmt:

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Wie lange halten Zahnkronen?

Man kann sagen, je besser die Pflege, genauer die Passung und stabiler das Material, desto länger hält eine Zahnkrone. Im Idealfall hält sie ein Leben lang. Im Durchschnittsfall sollte man eine Lebenserwartung von 10 Jahren und mehr annehmen.

Welches Material ist das beste für eine Zahnkrone?

Vorteile und Nachteile von Keramik und Metall

Die Wahl des Materials für eine Zahnkrone bestimmt ihre Ästhetik, mechanischen Eigenschaften und die Kosten.

Material Preis haltbar Aussehen verträglich
Stahl (NEM) ++ ++ ––
Gold ++ –– +
Kunststoff + –– + +/–
Stahl/Keramik +/– + + +/–
Gold/Keramik –– + + +
Vollzirkon + +/++ + ++
Vollkeramik/Schichten –/–– + ++ ++
Wert: von sehr gut (++) bis sehr ungünstig (––)

Vollkeramikkronen

Seit der Ära der Jacketkronen sind Vollkeramikkronen für Frontzähne populär. Durch die steigenden Goldkosten und verbesserten Materialeigenschaften was Festigkeit und Ästhetik angeht, dominieren metallfreie Zahnkronen mittlerweile die hochwertige Versorgung mit Kronen und Brücken.

Zahnstumpf

Zahnstumpf 11 nach Präparation (Beschleifen)

Vollkeramikkrone e.Max

Eingesetzte Vollkeramikkrone. Gelungene Anpassung bei Form und Farbe

Das Thema Vollkeramik ist derart umfassend, dass wir mehr Informationen im eigenen Kapitel Vollkeramikkronen zusammengestellt haben.

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Metallkronen: Stahl, Titan oder Gold

Die Vollkrone aus Gold ist wohl die älteste Form der künstlichen Krone. Aufgrund stark gestiegener Goldpreise (Edelmetallmenge) und eines gewandelten Schönheitsideals ist sie allerdings nicht mehr populär.

Zahnkrone aus Gold

Metallkrone: Goldkrone, Stahlkrone, selten Titankrone

Im preisgünstigen Segment dagegen ist die Stahlkrone (Nichtedelmetall, NEM) für besonders preisgünstige Kronenversorgungen fast unverzichtbar.
Hier finden sie ausführlicher Infos über Metallkronen (Goldkrone, Stahlkrone).

Grundsätzlich lassen sich Metallkronen mit zahnfarbener Keramik zur Verschönerung ummanteln (Verblendung), damit werden sie zu:

Keramik-Verblendkronen

Die Verblendung wurde entwickelt, um die Stabilität einer metallischen Krone mit einer zahnfarbenen Ästhetik zu verbinden. Für Einzelkronen kommt ausschliesslich Keramik als Verblendmaterial in Frage, dass nach spezieller Vorbereitung unter hohen Temperaturen eine hochfeste Verbindung mit dem Gerüstmaterial eingeht. Trotzdem kann es unter Belastung zu Abplatzungen kommen.
Durch das Aufkommen von High-Tech-Keramiken mit ihrer besseren Ästhetik und kostengünstigeren Fertigung, ist die Verblendung von Einzelkronen auf dem Rückmarsch.

Mehr über Verblendkronen (Metallkeramikkronen).

Verblendkrone mit Chipping

Verblendkronen: Material gut demonstriert durch Keramik-Abplatzung

Kunststoffkronen

Kunststoff ist als Kronenmaterial immer wieder gescheitert. Ansprüche an Bruchfestigkeit, Abrieb und langfristigen ästhetischen Erfolg konnten nicht erfüllt werden. Hier geht die Forschung aber weiter und arbeitet vor allem an Keramik-Kunststoff-Verbundsystemen. Auch PEEK gilt als Hoffnungsträger, Kunststoffe auf die Erfolgsspur in der Versorgung mit Zahnkronen zu bringen. Preiswert ist das Material allemal.

Mehr über Zahnkronen aus Kunststoff

Stiftkrone – Krone auf Stiftaufbau

Ist von einem Zahn nach Karies oder Trauma kaum noch Zahnsubstanz über dem Zahnfleisch vorhanden, reicht der verbliebene Stumpf allein nicht aus, um eine Krone zu tragen. In diesem Fall wird zunächst ein Stiftaufbau im Wurzelkanal verankert, der dem Zahn wieder genug Höhe und Retention gibt – erst darauf wird die eigentliche Krone befestigt.

Voraussetzungen für eine Stiftkrone:

  • Der Zahn muss wurzelbehandelt sein (Wurzelkanal ist devital und aufbereitet)
  • Die Wurzel muss noch intakt und ausreichend lang sein
  • Das Parodont (Zahnbett) muss entzündungsfrei sein

Als Stiftmaterialien kommen Glasfaserstifte (zahnfarben, biegesteif, empfehlenswert) oder gegossene Metallstifte zum Einsatz. Der Aufbau selbst besteht meist aus Komposit oder wird im Labor aus Metall oder Keramik gefertigt. Die Krone obendrauf kann dann aus allen üblichen Materialien (Vollkeramik, Verblendkrone, Gold) bestehen. Stiftkronen gelten als Mittel der Wahl, um stark zerstörte, aber erhaltungswürdige Zähne langfristig zu versorgen.

Zahnkrone auf Implantat

Eine Krone auf einem Implantat folgt denselben Grundprinzipien wie eine Krone auf einem natürlichen Zahn – unterscheidet sich aber in einigen technisch relevanten Punkten:

  • Kein Beschleifen eines Zahns – das Implantat wird mit einem Aufbau (Abutment) versehen, auf den die Krone zementiert oder verschraubt wird
  • Präzision ist entscheidend – ein Implantat hat nicht die federnde Nachgiebigkeit eines natürlichen Zahnwurzels; der Biss muss exakt passen
  • Verschraubt oder zementiert – verschraubte Kronen lassen sich bei Bedarf wieder abnehmen; zementierte sind stabiler, aber schwerer zu korrigieren
  • Material – Auf Implantaten werden Metallkronen kaum noch eingesetzt. Vollkeramik (Zirkonoxid oder Lithiumdisilikat) hat sich als Standard durchgesetzt, da sie ästhetisch überzeugt und biologisch inert ist

Zahnkrone oder Implantat – wann was?

Ob eine Zahnkrone oder ein Implantat die bessere Lösung ist, hängt vom Zustand des betroffenen Zahns ab. Eine Krone ist der richtige Weg, solange ein erhaltungswürdiger Zahn vorhanden ist – auch wenn er stark zerstört oder wurzelbehandelt wurde. Ein Implantat wird erst dann sinnvoll, wenn der Zahn bereits fehlt oder nicht mehr zu erhalten ist.

Entscheidend ist die Substanz der Zahnwurzel: Lässt sie sich noch als Träger nutzen, ist die Krone (gegebenenfalls auf Stiftaufbau) die schonendere und kostengünstigere Option. Ist die Wurzel frakturiert, infiziert oder bereits extrahiert, ist das Implantat die dauerhaftere Lösung.

implantate.com-Empfehlung: Krone und Implantat schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich. Viele Patienten haben sowohl Implantate als auch Kronen auf natürlichen Zähnen. Die Entscheidung trifft der Zahnarzt nach Röntgenbefund und klinischer Untersuchung, nicht nach Kosten oder Präferenz.

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Risiken/Nachteile einer Zahnkrone

  • Schleiftrauma: Absterben des Zahnes
  • Erschwerte Pflegbarkeit, damit
  • Röntgendiagnostik (Früherkennung von Karies) erschwert
  • Kronenmaterial altert farblich nicht mit: was farblich zu Beginn gepasst hat, kann im Laufe der Jahre  unpassend werden
    • Bleaching (Aufhellung) nicht möglich

Was muss ich für eine Zahnkrone rechnen?

Von der Krankenkasse gibt es einen Zuschuss für dei Überkronung

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt bei einer begründeten Überkronung einen Teil der Kosten für die Behandlung: den Festzuschuss für eine Krone. Vollständige zahnfarbene Kronen sind Privatleistung, der Zahnarzt bekommt hier nicht nur ein höheres Honorar, sondern auch die Zahnlaborkosten liegen bei schöneren Kronen deutlich höher. Die Wahl eines Importlabors kann den Rechnungsbetrag deutlich reduzieren Wenn eine einfache Stahlkrone im Eigenanteil bei 0€ liegen kann, werden für aufwändige Vollkeramikkronen schnell 800€ und mehr fällig.
Hier bekommen Sie detaillierte Infos zu Kosten einer Zahnkrone.

Wie läuft die Überkronung eines Zahns ab?

  1. Präparation (Beschleifen) des Zahnes (unter Anästhesie)
  2. Abdrucknahme klassisch mit Abdruckmaterial oder foto-optisch (Intraoral-Scan), Farbnahme
  3. Fertigung eines Provisoriums (provisorische Krone) bis zur Fertigstellung
  4. Fertigung je nach Kronenmaterial im Aufwachstechnik-Gußverfahren, Schicht- oder Pressverfahren (Vollkeramik) oder CAD/CAM-Fräsung, Verblendung.
  5. Eingliederung mit Zementieren (bzw. Einkleben) der Krone auf den Zahn zur dauerhaften Verbindung nach Feinanpassung an Zahn und Restgebiss.

Je nach Technik ist für die Übergangszeit eine provisorische Krone (Provisorium) für die Überbrückung zwischen Abdrucknahme und Eingliederung der endgültigen Krone notwendig.

Nach optischem Scan: digitales Zahnmodell mit beschliffenen Zähnen für eine Kronenversorgung

Nach optischem Scan erstelltes, digitales Zahnmodell mit beschliffenen Zähnen für eine Kronenversorgung

Direktes Verfahren mit Scan (optischer Abdruck)

Die Zahnkrone wird meist im indirekten Verfahren (Abdruck (Scan), Modellherstellung) im Dentallabor gefertigt. Die direkte Herstellung via optischem Abdruck und CAD/CAM-Fertigung ist aber auf dem Vormarsch (direktes Verfahren). Bekannt ist dabei die direkte Fertigung in der Zahnarztpraxis in einer Sitzung (Chairside), z.B. durch das Cerec®-Verfahren. Allerdings stehen hierfür nicht alle Keramiken produktionsbedingt zur Verfügung. Zur Fertigung von hochstabilen Zirkonkronen werden große CAD/CAM-Fräsmaschinen benötigt, die die Voraussetzungen in der Zahnarztpraxis für die Fertigung in nur einer Sitzung übersteigen. Mehr zum Thema digitaler Zahnersatz ohne Abdruck.

3D-Scan zweier Kiefermodelle in Okklusion aus seitlicher Perspektive mit beschliffenen Frontzahnstümpfen im Oberkiefer

Beschliffene Frontzähne im Modellscan: Präparationsgrenze und Abstand zum Gegenkiefer sind vollständig erfasst.

3D-Scan zweier Kiefermodelle in Okklusion mit drei farblich abgesetzten, digital konstruierten Kronen im Frontzahnbereich

Dieselbe Situation mit den digital konstruierten Kronen — Länge, Achsneigung und Kontakt zum Gegenkiefer werden am Bildschirm beurteilt, bevor gefräst wird.

Zahnkrone entfernen – wann und warum?

Eine Zahnkrone ist auf Langlebigkeit ausgelegt – trotzdem gibt es Situationen, in denen eine Entfernung notwendig wird:

  • Karies am Kronenrand: Entsteht unter der Krone Karies an der verbliebenen Zahnsubstanz, muss die Krone abgenommen und saniert werden.
  • Lockerung oder Bruch: Eine gerissene Krone oder Ablösung durch Zementversagen erfordert eine Erneuerung.
  • Entzündung oder Wurzelbehandlung: Ist eine Wurzelbehandlung am überkronten Zahn nötig, muss die Krone in der Regel entfernt werden.
  • Zahnfleischprobleme: Drückt der Kronenrand auf das Zahnfleisch oder liegt er ungünstig, kann das chronische Entzündungen verursachen.
  • Ästhetische Gründe allein rechtfertigen die Entfernung einer sitzenden Krone dagegen nicht, da dabei gesunde Zahnsubstanz beschliffen wird.

Die Entfernung selbst erfolgt mit speziellen Kronenzangen (Kronenentferner) unter lokaler Betäubung. Ziel ist es, Krone und Zahn dabei unbeschädigt zu lassen, damit eine neue Versorgung möglich ist. In den meisten Fällen kann nach Sanierung eine neue Krone auf demselben Zahn eingesetzt werden.

Häufige Fragen zur Zahnkrone (FAQ)

Wann ist eine Überkronung meines Zahns notwendig?

Eine Zahnkrone wird notwendig, wenn ein Zahn durch Karies, große Füllungen oder einen Unfall so stark geschädigt ist, dass eine normale Füllung nicht mehr ausreicht. Auch bei wurzelbehandelten Zähnen ist oft eine Überkronung sinnvoll, da diese spröder werden und brechen können.

Welche Krone hält am längsten?

Goldkronen gelten als langlebigste Lösung und können ein Leben lang halten. Auch Vollkeramikkronen aus Zirkon sind sehr haltbar. Im Durchschnitt sollten Sie mit einer Lebensdauer von 10-15 Jahren rechnen – bei guter Pflege oft deutlich länger.

Tut das Überkronen weh?

Die Behandlung erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist schmerzfrei. Nach dem Abklingen der Narkose können leichte Beschwerden auftreten, die aber mit normalen Schmerzmitteln gut behandelbar sind. Moderne Anästhesieverfahren machen die Überkronung zu einem komfortablen Eingriff.

Wie lange dauert die Behandlung?

Üblicherweise sind zwei Termine nötig: Beim ersten wird der Zahn beschliffen und ein Abdruck genommen (ca. 1 Stunde). Nach 1-2 Wochen wird die fertige Krone eingesetzt (ca. 30 Minuten). Bei CAD/CAM-Verfahren ist auch eine Behandlung in einer Sitzung möglich.

Kann man eine Kronen reparieren?

Kleine Beschädigungen an Keramikverblendungen lassen sich manchmal mit Kunststoff reparieren. Auf belasteten Kauflächen funktioniert das nicht so gut. Man kann die Keramik glätten, was funktioniert, wenn es ästhetisch nicht von Bedeutung ist oder funktionell nicht störend ist. Bei größeren Schäden oder Problemen am Kronenrand muss die Krone meist komplett erneuert werden.

Vollkeramik oder Gold – was ist besser?

Das hängt von Ihren Prioritäten ab: Vollkeramik punktet bei der Ästhetik und Verträglichkeit, Gold bei der Langlebigkeit und Passgenauigkeit. Für Frontzähne ist Vollkeramik erste Wahl, im Seitenzahnbereich haben beide ihre Berechtigung.

Wie pflege ich meine überkronten Zähne richtig?

Kronen brauchen dieselbe Pflege wie natürliche Zähne: zweimal täglich Zähneputzen, Zahnseide verwenden und regelmäßige Prophylaxe. Besonders wichtig ist die Reinigung am Kronenrand, wo sich leicht Bakterien ansiedeln können.

Was zahlt die Krankenkasse für eine notwendige Überkronung?

Ja, bei medizinischer Notwendigkeit erhalten Sie einen Festzuschuss. Für eine einfache Metallkrone im Seitenzahnbereich übernimmt die Kasse oft die kompletten Kosten. Bei ästhetischen Wünschen (Vollkeramik) steigt der Eigenanteil entsprechend des Aufwandes.

Kann sich eine Zahnkrone lockern und herausfallen?

Moderne Befestigungsmaterialien sorgen für sehr sicheren Halt. Herausfallen ist selten und meist auf Karies am Kronenrand oder unzureichende Zahnsubstanz zurückzuführen. Bei lockerer Krone sollten Sie sofort zum Zahnarzt, um Folgeschäden zu vermeiden.

implantate.com-Fazit:

Kronen sind unverzichtbar für den Zahnerhalt stark geschädigter Zähne. Welches Material zum Zuge kommt, hängt von den Ansprüchen und vom Geldbeutel ab.

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Wolfgang Gernet, Reiner Biffar, Norbert Schwenzer und Michael Ehrenfeld; Zahnärztliche Prothetik; Thieme-Verlag (9. März 2011)

M. Kern, R. J. Kohal, A Mehl und P Pospiech, Vollkeramik auf einen Blick: Leitfaden zur Indikation, Werkstoffauswahl, Vorbereitung und Eingliederung von vollkeramischen Restaurationen; Arbeitsgemeinschaft f. Keramik in d. Zahnheilkunde (Mai 2012)

Vollkeramik auf einen Blick: Leitfaden zur Indikation, Werkstoffauswahl, Vorbereitung und Eingliederung von vollkeramischen Restaurationen, Arbeitsgemeinschaft f. Keramik in d. Zahnheilkunde (Gebundene Ausgabe – Mai 2012)

Müterthies, Klaus, Körner, Gerd, Minami, Tatsuya, Art Oral Noninvasiv, minimalinvasiv, invasiv, Quintessenz, 1. Auflage 2011
Arbeitsgemeinschaft f. Keramik in d. Zahnheilkunde, Vollkeramik auf einen Blick: Leitfaden zur Indikation, Werkstoffauswahl, Vorbereitung und Eingliederung von vollkeramischen Restaurationen, Gebundene Ausgabe – Mai 2012)

Fradeani, Barducci, Ästhetische Sanierungen mit festsitzender Prothetik, Band 2: Prothetische Behandlung, Quintessenz, 2012

Kassenzahnärztliche Gebührenordnung (BEMA)

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Befundorientierte Festzuschüsse in der Zahnersatzversorgung, Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung, KZBV 2025

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