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Schon Eismann Otzi hatte Parodontose
Studien mit sehr altem humanoidem Genmaterial wie das vom 5.300-Jahre alten Iceman (Ötzi) werden per definitionem als metagenomische Analysen angesehen, da sie sowohl menschliche DNA als auch Informationen über bakterielle u.a. nicht menschliche genetische Sequenzen enthalten. Diese sind in ihrer Zusammensetzung von großem Forschungsinteresse, da mit ihnen von dem bloßen Vorhandensein von Bakterien auf Erkrankungen…
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Chronische Schmerzen? Schmerzgedächtnis austricksen
Häufig reagieren Patienten mit chronischen Schmerzen schmerzempfindlicher auf einen Reiz als Patienten ohne derartige dauerhafte Beeinträchtigungen. In der Schmerzforschung ist inzwischen bekannt, dass das zentrale Nervensystem bei lange anhaltenden, immer wiederkehrenden Schmerzen ein sogenanntes Schmerzgedächtnis ausbildet.
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Platzkampf der Weisheitszähne: Wann sie raus müssen
Die Entfernung der Weisheitszähne (8er) ist einer der häufigsten chirurgischen Eingriffe im Mund-, Kiefer-, Gesichtsbereich in Deutschland. Je nach Lage der Zähne gestaltet sich ihre Entfernung mal leichter, mal schwieriger. Doch nicht immer müssen Weisheitszähne entfernt werden. Bevor der Eingriff durchgeführt wird, empfiehlt sich eine Abwägung des Nutzens und der Risiken mit dem Fachmann. Hilfreiche…
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Zufriedenheit ist keine Glückssache
Zahlreiche Studien beschäftigten sich mit der Frage, warum Menschen zufrieden sind und warum manche Menschen zufriedener sind als andere. Dabei ist von hohem Interesse, welche Faktoren für diese interindividuellen Unterschiede hinsichtlich des Wohlbefindens verantwortlich sind.
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Neue Erkenntnisse zur Kariesentstehung: Teamwork der Mikroben
Streptococcus mutans (S. mutans) gilt als Hauptverursacher von Zahnkaries. Neue Erkenntnisse vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig deuten nun daraufhin, dass auch Pilze mitverantwortlich für die Kariesentstehung sein können. Die Ergebnisse unterstützen die These, dass eine Krankheit nicht durch einen Erreger, sondern infolge des Zusammenwirkens mehrerer Mikroorganismen entsteht.
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Zahnpasta für Kinder: Fluorid-Menge beachten!
Regelmäßiges Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta verhindert Karies. Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt, dass ab dem zweiten Geburtstag die Zähne zweimal pro Tag mit fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden sollen. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage bei 1020 Personen aus Deutschland im Auftrag der kaufmännischen Krankenkasse (KKH) folgen fast drei Viertel der Deutschen (71%) dieser Empfehlung.
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Zahnkronen austauschbar: CAD/CAM-Daten per USB-Stick
Im Laufe der Jahre werden Zähne nicht nur durch die beim Verzehr von Nahrungsmittel auftretenden Kau- und Mahlbewegungen abgenutzt. Auch nächtliches Knirschen und Pressen führt dazu, dass sich die Zähne abradieren und dadurch an Höhe verlieren. Dieser Höhenverlust führt irgendwann zwangsläufig zu einer Veränderung der Lagebeziehung der Kiefer zueinander. Dadurch kann es u. a. zu…
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Frauen: Schlechtere Zähne trotz besserer Vorsorge?
Aussagen einer aktuellen wissenschaftlichen Studie zufolge sollen Frauen eine schlechtere Zahngesundheit haben als Männer – und das obwohl Frauen erwiesenermaßen häufiger und regelmäßiger Vorsorgemaßnahmen wahrnehmen als ihr männliches Pendant. Die Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit stehen ganz im Zeichen der immer populärer werdenden „Gender Medizin“, die dem Geschlecht einen großen Einfluss auf die Schwere und die Verteilung…
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„Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!“ ist das Motto für den Tag der Zahngesundheit 2014
Am 25. September ist der Tag der Zahngesundheit, diesmal widmet er sich ganz besonders jenen Kindern, die nicht das Glück haben, in einer gesundheitsbewussten Familie groß zu werden. Das diesjährige Motto „Gesund beginnt im Mund – ein Herz für Zähne!“ weist darauf hin, dass in Sachen Mundgesundheit in Deutschland schon viel erreicht ist – dieser…
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Irreversible Schäden an Zähnen durch Säuren in Softdrinks schon nach 30 Sekunden
Zahnmedizinische Forscher warnen vor der Dreifachbedrohung durch süße Getränke (so genannte „Soft Drinks“), nächtlichem Zähneknirschen und Reflux (Rückfluss des Mageninhaltes in die Speiseröhre aufgrund eines unzulänglichen Verschlusses des Mageneinganges). Gerade junge Menschen scheinen von diesen Einflüssen bedroht zu sein, die zu irreversiblen Schäden an den Zähnen zur Folge haben können.