Lexikon

Andersartiger Zahnersatz

Der andersartige Zahnersatz beschreibt eine Form der Versorgung die nicht der Regelleistung (Regelversorgung) oder einer vergleichbaren Zahnersatzform entspricht. Mit der Einführung der befundorientierten Zuschüsse 2005 wurden bestimmte Leistungen definiert, nach denen sich der für alle gleiche Festzuschuss zum Zahnersatz errechnet. Diese Regelversorgung schlägt bei einer Befundsituation einen bestimmten Zahnersatz (nach den Massgaben: ausreichend, zweckmässig und wirtschaftlich) vor.

Bei einer kleinen Zahnlücke wäre die Brücke eine solche Regelleistung: festsitzender Zahnersatz auf Zähnen, durch Überkronung abgestützt. Eine vollkeramische Brücke  (ästhetisch besser) wäre eine gleichartige Versorgung. Ein Einzelzahnimplantat oder ein herausnehmbarer Zahnersatz dagegen eine andersartige Versorgung.
Bei Zahnlosigkeit ist die einfache Vollprothese die Regellleistung, eine implantatgetragene Vollprothese dagegen andersartiger Zahnersatz, der aber mit dem gleichen Festzuschuss bedacht wird.

Rechnungsstellung anders

Ein wesentlicher Unterschied ist noch bei der Rechnungsstellung für den Zahnersatz zu vermerken. Während der Kassenanteil bei Regelleistungen (Festzuschuss) vom Zahnarzt direkt mit der Krankenkasse verrechnet wird (Rechnung für den Eigenanteil bekommt der Patient), wird beim andersartigen ZE die Gesamtrechnung an den Patienten geschickt. Der Festzsuschuss wird dem Patienten auf Antrag (Heil- und Kostenplan (HKP)) dann von der Kasse erstattet. 

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