Lexikon

Bonusheft

Das Bonusheft wurde Ende der 80er Jahre durch den Gesetzgeber im Rahmen der Strukturreform des Gesundheitswesens eingeführt.  Es sollte einen Anreiz für den regelmässigen Zahnarzt-Besuch darstellen, um langfristig die Zahngesundheit in der Bevölkerung zu verbessern und damit auch Kosten für  Zahnbehandlungen einzusparen. 
Durch die wiederkehrenden Untersuchungen beim Zahnarzt kann der Patient nämlich Geld einsparen, wenn für ihn Kosten bei einer Zahnersatz-Behandlung für Kronen, Brücken oder Implantate entstehen.

Altes Bonussystem: prozentuale Beteiligung

Bis 2005 wurde der Bonus über eine gesteigerte prozentuale Beteiligung der Behandlungskosten für Kassen-Zahnersatz (60% nach 5 Jahren und 65% nach 10 Jahren) geregelt, unabhängig von der Art der Versorgung. Dieses System wurde 2005 mit der Festzuschussregelung aufgegeben, da es als ungerecht galt (teure Versorgung = viel Zuschuss), und bewährte neue Zahnersatzoptionen (Implantatversorgungen) auch fair bezuschusst werden sollten: das Festzuschuss-System war geboren. 

Seit 2005: erhöhter Festzuschuss statt prozentualer Beteiligung

5 Jahre volles Bonusheft : 20% mehr Zuschuss beim Zahnersatz

Dafür muss sich der Patient mindestens einmal jährlich von seinen Zahnarzt untersuchen und sich  eine regelmässige Zahnpflege bestätigen lassen.  Bei einem lückenlosen Nachweis dieser jährlichen zahnärztlichen Kontrollen über 5 Jahre in diesem Bonusheft (Stempel und Unterschrift erforderlich), müssen die Krankenkassen einen um 20% höheren Festzuschuss zu einer notwendigen Zahnersatz-Versorgung gewähren. Ein über 10 Jahre „vollständiges“ Bonusheft erhöht den Festzuschuss sogar um 30%.

Einmal geschlampt - alles wieder von vorne

Wenn in einem Jahr aber mal kein Zahnarztbesuch statt fand, ist der bis dahin mühsam dokumentierte Status allerdings passé. Die Bonussituation fängt dann ab der ersten Untersuchung danach quasi wieder von vorne an.

Mehr zum Thema Krankenkassenzuschuss für Zahnersatz.

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