Lexikon

Bone Splitting

Engl. Fachbegriff einer Technik des Knochenaufbaus für die Implantateinbringung, bei der ein zu schmaler Knochen zunächst in einen inneres und äusseres Blatt vorsichtig gespalten ("Bone Splitting") wird. Als Instrumente hierzu eignen sich dünne, rotierende Trennscheiben, die Piezochirurgie oder schmale Meißel. Der enstehende Zwischenraum wird dann mittels Bohrern oder Handinstrumenten langsam erweitert (vgl. Knochenspreizung), dass Implantate dazwischen eingebracht werden können. Die entstehenden Freiräume werden mit gewonnenen Knochenpartikeln oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt und mit einer Membran für die Heilung geschützt. Eine Belastbarkeit der Implantate ergibt sich frühestens nach 3-4 Monaten.

Siehe auch Knochenaufbau, Knochenaugmentation, Knochenblock

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    die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter  Nach der Implantation: Schmerzen?


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