Lexikon

Backward-Planning

Das Backward-Planning wird als optimales Konzept für eine Implantatversorgung angesehen:  Zahnarzt/Implantologe und Zahntechniker entwickeln hierbei bereits im Vorfeld einen idealen Zahnersatz (Provisorium aus Kunststoff), der dann zur ästhetisch-funktionellen Anprobe genutzt wird. Die gewonnenen Informationen über die bestmögliche Zahnstellung fließen dann – unter Umständen in Kombination mit einer 3D-Planung – in die Ermittlung der idealen Implantatposition ein.Computer-unterstützte Implantateinbringung durch Navigationssysteme oder mit Hilfe einer 3D-Bohrschablone ermöglicht dann, das Zahnimplantat an "idealprothetischer" Stelle -und damit als sicheren Grundstein für das ideale Ergebnis- einzubringen.
Das Backward-Planning hat allerdings einen höheren Kostenaufwand und kann unter einfachen Bedingungen sicher nicht zum Standardprozedere werden. Für schwierigere Ausgangssituationen bei hohen Ansprüchen kann es sich aber als unverzichtbar erweisen.

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    moderne dentale Titanimplantate bereits seit über 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt werden? Die zahnärztliche Implantologie aber bis 1982 brauchte, um dann aufgrund der fundierten wissenschaftlichen Dokumentation als anerkannte Heilmethode in Deutschland von der Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) akkreditiert zu werden? Mehr lesen...