Lexikon

3D-Bohrschablone

Die 3D-Bohrschablone ist ein Hilfsinstrument für das exakte Einbringen von Implantaten in der chirurgisch und/oder prothetisch gewünschten Position.

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3D-Navigation

Computergestützte Operationshilfe, die über CT- oder DVT Daten des Kiefers eine monitorgesteuerte, zielgerichtete Implantation ermöglichen

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3D-Planung

3-dimensionale Implantat-Planung am Computer unter Nutzung von 3D-Röntgendaten (CT/DVT)

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3D-Röntgen

Radiologische Verfahren, die eine 3-dimensionale Darstellung des Gewebes (z.B. Knochen) ermöglichen (DVT, CT)

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50% Zuschuss bei Zahnersatz

Vor der Festzuschussregelung (2005) gab es einen prozentuellen Zuschuss der Krankenkasse zu den Kosten der Zahnersatz-Behandlung.

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60% Zuschuss bei Zahnersatz

Vor Einführung der Festzuschüsse für den Zahnersatz (2005) gewährten die Kassen einen prozentuellen Zuschuss zum Zahnersatz.

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Abformpfosten

Hilfsteil des Zahntechnikers für die Übertragung der exakten Implantatposition im Kiefer in ein Modell; zur Fertigung von Kronen etc. auf Zahnimplantaten

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Abutment

Verbindungsteil um ein Zahnimplantat mit Zahnersatz (Suprakonstruktion, Kronen, Prothesen) in Funktion zu bringen. Synonym: Implantataufbauten

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Abutments

Verbindungsteile (Pfosten, Kugelkopfanker) zwischen Zahnimplantaten und Zahnersatz (Kronen, Prothesen)

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Adhäsives Zementieren

Technik für das haftoptimierte Einkleben von Kronen, Inlays und Veneers, das primär für fragile Vollkeramik-Restaurationen entwickelt wurde, um einen maximalen Verbund zwischen Zahn und Keramik zu erzielen.

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All-on-four-Konzept

Implantatherapeutisches Konzept für die festsitzende Versorgung bei Zahnlosigkeit auf 4 Implantaten mit Sofortbelastung

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Allergie auf Titan

Durch den zunehmenden Kontakt des Menschen mit Titan bzw. Titanoxiden und Titanlegierungen hat das Sensibilisierungspotential gegenüber Titan zugenommen.

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Amoxicillin

Amoxicillin ist ein in der Zahnheilkunde bewährtes Breitspektrum-Antibiotikum aus der Gruppe der Amino-Penicilline zur Prophylaxe und Therapie bakterieller Infektionen bei dentalen Infekten, in der Oralchirugie und Implantologie).

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Analgetika

Analogpositionen

Analogpositionen beschreiben Leistungen in der privaten Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ, GOZ), die in Rechnung gestellt werden können, aber nicht im Gebührenkatalog enthalten sind.

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Andersartiger Zahnersatz

Von den Krankenkassen bezuschusste Zahnersatzleistung, die nicht der Regelleistung oder vergleichbarem Zahnersatz entspricht (z.B. implantatgetragener Zahnersatz).

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Antibiotika

Gruppe von Medikamenten, die Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen und so Infektionen heilen können.

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Anästhesie

Ausschalten der Schmerzempfindung durch Gabe von zentral wirksamen Medikamenten (Vollnarkose) oder örtlich wirkenen Stoffen (Lokalanästhesie)

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apikal

Zur Wurzelspitzen hin gerichtet, an der Wurzelspitze gelegen.

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Artikulator

Der Artikulator ist eine Art Nachbau des menschlichen Kiefergelenks. Er wird in der Zahntechnik (Dentallabor) verwendet um Zahnersatz passend zu fertigen.

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Atrophie

Schwund von Körpergewebe, das mit einer Funktionseinschränkung einhergeht.

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Aufbauteile

Hilfsteile die in Implantate eingeschraubt werden, um eine Funktion (z.B. Halt von Prothesen) zu ermöglichen.

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Augmentation

Wird als Synonym für das Einbringen von Gewebeaufbau- bzw. -stützmaterial verwendet.

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Backward-Planning

Rückwärtsplanung: die optimale Implantatposition wird durch vorab getestete Zahnaufstellung und 3D-Planung ermittelt

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Beckenkammtransplantat

Die Entnahme eines Knochenspans aus dem Beckenkamm.

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Bindegewebstransplantat

Bindegewebstransplantate dienen der Deckung von Zahnfleischdefiziten, insbesondere Rezessionen im sichtbaren Bereich

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Biokompatibilität

Die Eigenschaft von bestimmten Materialien dauerhaft reaktionsfrei in Kontakt mit körpereigenen Zellen verbleiben zu können.

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Biologische Breite

Schlagwort für die anatomische Region des Zahnhalteapparats zwischen Knochengrenze und Zahnfleischsaum (Sulcus)

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Bisphosphonate und Zahnimplantate

Bisphosphonate werden u.a bei Osteoporose eingesetzt, da sie durch Hemmung der Knochenresorption dem Knochenabbau entgegenwirken.

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BMP (Bone Morphogenetic Proteins)

Spezielle Eiweißkörper, die der Körper als örtliche Botenstoffe für Knochenaufbau und Knochenheilung produziert.

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Bohrschablone

Die Bohrschablone ist ein Hilfsinstrument für das exakte Einbringen von Implantaten in der chirurgisch und/oder prothetisch gewünschten Position.

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Bone Engeneering

Schlagwort für die medizinische Kontrolle des Knochenwachstum mittels osteoinduktiver Substanzen

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Bone Remodeling

Als Bone Remodeling bezeichnet man Umbauprozesse des Knochens zur Adaption an veränderte Verhältnisse

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Bone Splitting

Massnahme zur Knochenvermehrung für Implantate bei der ein zu schmaler Knochen in 2 Anteile gespalten wird

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Bone Spreading

Aufdehnung eines zu schmalen Kieferknochens für das Einpassen von Implantaten.

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Bonusheft

Wenn im Bonusheft über 5 Jahre regelmässige Zahnarztbesuche dokumentiert sind, erhöht sich de Zahnersatz-Zuschuss der Krankenkasse um 20%, nach 10 Jahren sogar um 30%.

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BOP

BOP: Bleeding on Probing (Zahnfleisch-Blutung auf Sondieren) beschreibt ein diagnostisches Kriterium für eine Zahnfleischentzündung, Parodontitis, Periimplantitis

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Brücke

Die Brücke stellt eine bewährte Form des festen Zahnersatzes dar.

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Bukkal

von Bucca (lateinisch: die Backe, die Wange): zur Wange gehörend, zur Wange gerichtet, zur Wangenseite hin

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Computertomographie

Röntgenologisches Verfahren, bei dem die zu untersuchenden Strukturen in verschiedenen Ebenen mit Hilfe von Röntgenstrahlen erfasst werden.

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Deckschraube

Schraube für den Verschluss der Implantatöffnung zweiteiliger Implantatsysteme

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Defektklassifikation

Die Defektklassifikation beschreibt die typischen Formen des Knochenabbaus im Kiefer nach Zahnverlust

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Diskimplantat

Aufgrund Ihrer Formen werden Sie, anders als alle anderen (schraubenförmige) Zahnimplantat-Typen, von der Seite her in den Kieferknochen eingebracht.

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distal

Zahnmedizinische Lagebeschreibung: von der Kiefermitte weg gerichtet

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Distraktionsosteogenese

Knochenneubildung durch Auseinanderziehen

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Doppelzahn

Verschmelzen von 2 Zahnanlagen zu einer Zahneinheit

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DVT-Digitale VolumenTomographie

Röntgenverfahren für die dreidimensionale Darstellung der Strukturen des Kopfes.

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Edelmetallmenge

Die Menge einer zahntechnischen (Gold-)Legierung, die bei der Herstellung von Zahnersatz, vor allem bei Kronen-Brücken-Konstruktionen aufgewendet wird.

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Einheilung, geschlossene oder offene

Entweder wird das Zahnfleisch über dem eingebrachten Implantat dicht vernäht oder direkt mittels eines Zahnfleischformers offen gehalten.

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Einheilzeit

Die Zeit bis zum Abschluss der Osseointegration

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Einteilige Implantate

Als einteilig werden Implantatsysteme beschrieben, bei denen der für den Zahnersatz notwendige Implantataufbau bereits in die Implantatschraube integriert ist.

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Explantation

Die Explantation ist die Entfernung eines fest sitzenden Implantats.

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Explantieren

lateinisch für "auspflanzen"

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Farbnahme

Auswahl der Farbe für den Zahnersatz, Kronen und Brücken im Hinblick auf die vorhandenen Zähne

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fast and fixed

Griffiger Name für festen Zahnersatz auf 4 Implantaten als Sofortversorgungskonzept des Herstellers Bredent

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Festsitzender Zahnersatz

Als festsitzenden Zahnersatz bezeichnet man fest eingeklebte Kronen und Brücken auf Zähnen oder auf Zahnimplantaten, zementiert oder verschraubt.

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Festzuschuss

Der Festzuschuss ist der von der Kasse übernommene Anteil beim Zahnersatz.

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Freilegung

Das über dem Implantat verheilte Zahnfleisch wird durch einen kleinen Schnitt oder mit einer speziellen Stanze eröffnet.

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Frühimplantation

Als Frühimplantation wird das Einbringen des Implantats 4-8 Wochen nach Zahnentfernung bezeichnet, nach Heilung des Weichgwebes aber vor knöcherner Ausheilung.

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Funktionelle Indikation zur Überkronung

Wiederherstellung der Zahnfom für den Biss und das Kauen.

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Gaumenfrei

Eine Möglichkeit der Prothesengestaltung im Oberkiefer, bei der auf eine Kunststoffbedeckung des Gaumens verzichtet wird

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gemeinsame Einschubrichtung

Die gemeinsame Einschubrichtung der Pfeiler ist eine Voraussetzung, um festsitzenden Zahnersatz und Telekopprothesen einsetzen zu können.

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Geschiebe

Ein Geschiebe ist ein aufwendiges Verbindungselement für den Zahnersatz typischerweise zur Befestigung einer herausnehmbaren Teilprothese an einer festsitzenden Krone.

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geschlossene Einheilung

Dichtes Vernähen des Zahnfleisches über einem Implantat nach der Implantation für ein ungestörtes Einheilen.

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Gesichtsbogen

Mit einem Gesichtsbogen ermittelt man die Position des Kiefergelenks um eine präzisere Übertragung von Modellen nach Abdrucknahme in einen Artikulator zu erreichen.

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Gingivaformer

Gingivaformer (Zahnfleischformer) verwendet man für die Formung eines stabilen Zahnfleischrings um ein Implantat

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Gnathologische Indikation zur Überkronung

Einstellung eines falschen Bisses (Okklusion) z.B. Bisshebung durch Überkronung.

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GOZ

Kurzform für die Gebührenordnung der Zahnärzte die zahnärztliche Privatleistungen und deren Honorierung regelt.

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GOÄ

Kurzform für die Gebührenordnung für Ärzte, die ärztliche Privatleistungen und deren Honorierung beschreibt.

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Heil- und Kostenplan (HKP)

Mit dem Heil- und Kostenplan (HKP) wird bei der Krankenkasse der Zuschuss für geplanten Zahnersatz beantragt. Er wird vom Zahnarzt ausgestellt und muss die Regelleistung enthalten, die den Festzuschuss bestimmt, und die geplante Leistung mit der Kostenaufstellung.

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Hohlfräse

Die Hohlfräse oder auch Trepanbohrer genannt wird in der Implantologie zur Gewinnung von Knochenblöcken und zur Entfernung von Implantaten (Explantation) eingesetzt

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Hohlraumtechnik für Knochenaufbau

Nutzung des natürlichen Reparaturpotentials von Knochen, angrenzende Defekte, Hohlräume mit Knochen auszufüllen

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Hybridbrücke

Wenn sowohl Zahn als auch Implantat als Pfeiler einer fest eingeklebten Brücke dienen, spricht man von einer Hybridbrücke oder Verbundbrücke.

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Hybridprothese

Unter einer Hybridprothese versteht man die kombinierte Verwendung unterschiedlicher Abstüzungssystemen (Z.B. Implantate und Zähnen) zur Prothesenverankerung.

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Hydroxylapatit

Im körpereigenen Zahnschmelz und Knochen vorkommende anorganische Substanz, die von einigen Herstellern als Beschichtung von Implantatoberflächen eingesetzt wird, um eine schneller Einheilung zu erzielen.

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Implantat

Material das zum Verbleib in einen Körper eingebracht wird.

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Implantataufbauten

Implantataufbauten (Abutments) sind Verbindungselemente zum befestigen von Zahnersatz auf den im Kiefer sitzenden Implantaten.

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Implantatfreilegung

Bei der Implantatfreilegung wird das unter dem Zahnfleisch liegende Implantat mit einem kleinen Schnitt in örtlicher Betäubung eröffnet und die Verschlussschraube durch einen Zahnfleischformer ersetzt.

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Implantatoberflächen

Die Außenfläche des Implantatkörpers, die in direkten Kontakt mit dem Körpergewebe tritt und damit Einfluss auf Einheilung, Stabilität und Haltbarkeit hat.

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Implantitis

Implantitis bedeutet Implantatentzündung, was als Begriff jedoch nicht glücklich gewählt ist, da Implantate (als totes Material) sich gar nicht entzünden können.

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Implantologe

Der Begriff Implantologe subsumiert eine heterogene Gruppe von Zahnärzten, die Implantate in Patientenmünder einsetzen

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Implantologie

Implantologie ist die Bezeichnung für ein Fachgebiet der Zahnheilkunde, das sich mit dem Einbringen von Zahnimplantaten in den Kieferknochen befasst.

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interforaminal

Der interforaminale Bereich liegt im Unterkiefer zwischen den Nervenaustrittspunkten des N. mentalis. Er spielt für die Positionierung von Implantaten eine Rolle.

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Interimsimplantate

Interimsimplantate sind Mini-Implantate, die übergangsweise zur Fixation von Prothesen aber auch Kronen/Brücken eingesetzt werden

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Intermediats

Intermediats sind ein Synonym für Interimsimplantate bzw. provisorische Implantate

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ISQ

Messwert der Implantatstabilitätsmessung mittels Resonanz-Frequenz-Analyse (RFA, Fa. Ostell)

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Kassenleistung

Als Kassenleistung bezeichnet man ärztlich/zahnärztlich erbrachte Behandlungen, die von der Krankenkasse übernommen werden.

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Kassenzuschuss

Der Kassenzuschuss für Zahnersatz richtet sich nach dem Festzuschuss-System für Regelleistungen

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Keramikimplantate

Implantate aus hochstabiler Zirkoniumdioxid-Keramik, welche besonders biokompatibel ist und u.a. eine optimale Zahnfleischanlagerung begünstigt

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Kieferhöhle

Von lat.: Sinus Maxillaris "Höhlung des Oberkiefers". Großer Luftraum innerhalb des Oberkieferknochens zwischen den Wurzeln der Oberkieferseitenzähne und Jochbein/Orbitaboden gelegen

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Kieferhöhlenentzündung

Entzündung der Kieferhöhle durch Bakterien oder Viren, die mit einer Sekretbildung einhergeht.

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Knochenanlagerung

Methode des Knochenaufbaus, bei der Knochenpartikel an Defekte gelegt werden, die dann dort im Rahmen der Knochenheilung integriert werden

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Knochenaufbau

1. Struktur des natürlichen Knochens 2. Maßnahmen zur Stärkung des Knochens bzw. Vermehrung des Knochenangebots z.B. für das Einsetzen eines Zahnimplantats

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Knochenaufbaumaterialien

Knochenersatzmaterialien, Gefriergetrockneter Fremdknochen, Eigenknochen

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Knochenaugmentation

Einbringen von Material zum Aufbau bzw. zur Volumenvergrößerung von Knochen

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Knochenblock

Knochenstück das für einen Knochenaufbau verwendet wird.

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Knochenersatzmaterialien

Synthetische oder allogene bzw. xenogene Materialien die zum Aufbau eines Knochens verwendet werden

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Knochenspreizung

Bei zu schmalem Kiefer ist es möglich den Knochen durch Knochenspreizung zu verbreitern, um ein Implantat zu ermöglichen.

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Knochenverdichtung

Technik für die Implantateinbringung bei zu weicher Knochenstruktur.

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Knochenzüchtung

Verfahren zur Produktion von vitalen Knochenstücken mittels Stammzellen, Periost (Knochenhaut) oder Botenstoffen

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Konservierende Indikation zur Überkronung

Erhalt/Schutz/Stabilisierung eines Zahns bei großen Defekten (Karies, Füllung, Fraktur).

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koronal

Zur Zahnkrone hin, auf/an der Zahnkrone befindlich.

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Krone

Die Krone im eigentlichen Sinne ist der sichtbare Anteil eines natürlichen oder zahntechnisch hergestellten Zahnes.

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Kronen und Brücken

Die Krone im eigentlichen Sinne ist der sichtbare Anteil eines Zahns, wobei man unter "Krone" jedoch meist die vom Zahntechniker gefertigte "künstliche" Krone versteht.

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Kugelanker

Kugelanker dienen dem Halt eines herausnehmbaren Zahnersatzes auf Implantaten

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Kugelkopfanker

Halte-Element nach dem Druckknopf-Prinzip für die Fixierung eines herausnehmbaren Zahnersatzes auf Implantaten

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Kugelkopfimplantate

Einteilige Implantatsyteme die meist zur Fixation von Vollprothesen mit dem Konzept der Sofortbelastung Anwendung finden.

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Labial

von lateinisch Labia: die Lippe; zur Lippe gehörend, zur Lippenseite hin

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Lingual

von Lingua (lateinisch: die Zunge). Zur Zunge gehörend, zur Zunge gerichtet

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Locator

Konfektioniertes Verbindungselement zur Fixierung von herausnehmbaren Zahnersatz auf Implantaten.

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LTT

Lymphozyten-Transformations-Test. Anerkanntes medizinisches Laborverfahren zum Allergienachweis

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Luxatoren

Zahnärztliches Instrument zur Zahnentfernung bei dessen Einsatz die feinen Fasern zwischen Wurzel und Kieferknochen durchtrennt und das Zahnfach aufgeweitet werden kann

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mehrkostenfähig

Mehrkostenfähig beschreibt die Möglichkeit, bei bestimmten privaten zahnärztlichen Leistungen die Honorierung für eine entsprechende Kassenleistung zu verrechnen.

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Mehrkostenvereinbarung

Die Mehrkostenvereinbarung wird über private zahnärztliche Leistungen getroffen, bei der die Kasse den Kostenanteil der einfachen Leistung trägt.

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Membran

Etwa briefmarkengroße, sehr dünne biokompatible Folie, die in der Implantologie als Barriere zwischen Knochen und Weichgewebe eingesetzt wird.

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mesial

zur Kiefermitte hin gerichtet

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MIMI-Verfahren

Griffiger/Werblicher Begriff eines Implantatherstellers für ein minimal-invasives Verfahren in der Implantologie

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Mini-Implantatsysteme

Durchmesser-reduzierte, einteilige (Kugelkopfaufbau) Implantatformen die meist zur Fixation von Vollprothesen eingesetzt werden

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Minimal-invasive Implantologie

Implantations-Verfahren um die operative Belastung des Patienten gering zu halten.

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Modellimplantat

Ein der Form des Implantats entsprechendes Hilfsteil für die Fertigung von Zahnersatz im Dentallabor

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Navigationssysteme

Computergestützte Operationshilfen, die Daten der CT- oder DVT-Röntgendiagnostik nutzen, um ein dreidimensionales, navigierbares Bild aller Strukturen des Patienten am Monitor zu erzeugen.

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offene Einheilung

Verzicht auf das Vernähen des Zahnfleisches über einem Implantats bei der Implantation (z.B. Zahnfleischformer)

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Osseointegration

Knöcherner Heilungsprozess, bei dem die Knochenzellen (Osteoblasten) direkt an das Implantat heranwachsen und eine feste Anheftung an der Implantatoberfläche erzielen.

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Osteoblasten

Spezielle Knochenzellen, die für die Produktion der Grundsubstanz des Knochens (Osteoid) verantwortlich sind

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Osteoinduktion

Fähigkeit eines Materials/einer Substanz, die Knochenneubildung (Osteoneogenese) anzuregen.

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Osteoinduktiv

Von osteoinduktiv (osseoinduktiv) spricht man, wenn eine Substanz in der Lage ist die Knochenneubildung anzuregen.

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Osteokonduktion

Eigenschaft eines Materials, eine Leitstruktur (Matrix) für die Neubildung von Knochen zu liefern

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Osteokonduktiv

Wenn ein Material in der Lage ist, als Leitgerüst das natürliche Knochenwachstum zu erleichtern, spricht man von Osteokonduktion.

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Osteoporose und Zahnimplantate

Die Osteoporose ist eine Erkrankung des Knochens bei der es zur Verminderung der Dichte des Knochens durch Verlust von Knochenzellen und Knochentrabekeln pro Volumen kommt.

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Overdenture

Eine sowohl auf Schleimhaut als auch auf Pfeiler (Zahn, Implantat) abgestützte Prothese, die den Kieferkamm über den Pfeilern vollständig abdeckt.

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Palatinal

von lat. Palatinum: der Gaumen: zum Gaumen gehörend, zum Gaumen gerichtet

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Paro-Endo-Läsion

Kombination aus Entzündung der Wurzelspitze (ENdo) und Knochenabbau durch Parodontitis (Paro).

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Parodontitis

Entzündliche Zahnbetterkrankung, die am häufigsten für einen Zahnverlust verantwortlich ist.

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Parodontose

Sichtbarer Rückgang des Zahnfleisches (ohne Entzündungszeichen).

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Parodontosebehandlung

Zahnärztliche Behandlung zur Reinigung; bakterielle Dekontamination der Wurzeloberflächen von Zähnen bei einer Parodontitis

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periapikal

von lateinisch Apex=Spitze und griechisch peri=herum: um die Wurzelspitze herum gelegen

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Periimplantitis

Als Periimplantitis bezeichnet man die Entzündung des Implantatbetts mit Abbau des Knochens um das Implantat; vergleichbar der Parodontitis/Parodontose.

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periimplantär

Um das Implantat herum, das Implantat umfassend

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Periotest

Elektronisches Gerät, das durch das Messen eines reflektierten Impulses die Stabilität von Zähnen oder Implantaten objektiviert.

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Pfeilervermehrung

Bei der Pfeilervermehrung werden zusätzliche Implantate zur Unterstützung eines (auch zahngetragenen) Zahnersatzes eingebracht.

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Piezochirurgie

Die Piezochirurgie stellt ein junges Verfahren für die chirurgische Bearbeitung von Knochen dar.

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Platform Switching

Konstruktionsprinzip bei Implantaten, bei dem das Aufbauelement nicht auf der Aussenkannte des Implantats aufsetzt- sondern weiter zentral

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PRGF

Plasma Rich in Growth Factors, Verfahren der Thrombozytengewinnung aus Blut zur besseren Wundheilung bei implantologischen Eingriffen

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Primäre Stabiltät

Festigkeit eines Implantats im Knochen bei/nach der Implantateinbringung

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Primärstabilität

Festigkeit eines Implantats direkt nach Einbringung

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Privatleistung

Als Privatleistungen werden ärztliche/zahnärztliche Behandlungen bezeichnet, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind und privat in Rechnung gestellt werden.

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Professionelle Zahnreinigung

Durch Fachkräfte in der Zahnarztpraxis durchgeführte, aufwendige Reinigung der Zähne, bei der neben der Zahnsteinentfernung unter anderem auch weiche Zahnbeläge unterhalb und oberhalb des Zahnfleisches und im Zahnzwischenraum entfernt werden.

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Prophylaktische Indikation zur Überkronung

Kronenversorgung zum Schutz (Karies, Überlastung) von Zähnen

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Prophylaxe

Verhinderung von Erkrankungen durch geeignete Maßnahmen.

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Prothese

Begriff für ein abnehmbares künstliches Körperteil.

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Prothetische Indikation zur Überkronung

Zahn erhält durch eine Krone die Form und Stabilität, die für den Halt eines geplanten Zahnersatzes benötigt wird

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provisorische Implantate

Mini-Implantate, die vorübergehend implantiert werden, um Prothesen z.B. bis zur Einheilung der endgültigen Implantate "zu vertreten".

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Provisorium

Bis zur festen Einheilung der Implantate ist in den meisten Fällen ein Provisorium notwendig, das eine ausreichende Kaufunktion und Ästhetik für die Übergangszeit sicherstellt.

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PRP

Abkürzung für plättchenreiches Plasma (engl.: Platelet Rich Plasma), das durch spezielle Filterung und Zentrifugierung aus Blut gewonnen wird.

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PZR

Abkürzung für Professionelle Zahnreinigung; individuelle oralhygienische Maßnahmen in der Zahnarztpraxis

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Regelleistung

Die Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung beschreibt eine festgelegte, einfache Zahnersatzversorgung für einen Zahnbefund (z.B. Zahnlücke).

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Regelversorgung

Die Regelleistung beschreibt eine festgelegte Form der Zahnersatzversorgung, die für bestimmten Befunden als Kassenleistung vorgesehen ist.

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Resonanz-Frequenz-Analyse

Verfahren für die objektive, unblutige Messung der Implantatstabilität

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Restostitis

Persistierende, subakute oder klinisch unauffällige Entzündung im Kieferknochen, nachdem die Ursache (i.d.R.) Wurzelentzündung eines Zahnes, bereits beseitigt wurde.

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RFA

Über die RFA (Resonanz-Frequenz-Analyse) misst man die Implantatstabilität.

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Rotationssicherung

Konstruktionsprinzip bei Implantaten, bei der die Verbindung zwischen Aufbauelement und Implantat durch Nuten oder Ecken eine eindeutige, nicht veränderbare Position erhält

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Schneidersche Membran

Auskleidende Schleimhaut der Kieferhöhle. Grenzlinie für einen Knochenaufbau in der Kieferhöhle (Sinuslift).

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Sekundärstabilität

Die Sekundärstabilität ist der Halt bzw. die Festigkeit eines Implantats im Knochen nach Einheilung/Osseointegration

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Sinuslift

Durch Einlagerung von Knochen bzw. Knochenaufbaumaterial in den Kieferhöhlenboden wird die Knochenhöhe soweit angehoben, dass Implantate sicher verankert werden können.

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Socket Preservation

Massnahme zum Erhalt der Knochenwände/des Knochens direkt nach Entfernung eines Zahnes

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Sofortbelastung

Unter Sofortbelastung in der Implantologie versteht man die Sofortversorgung von eingebrachten Implantaten mit Zahnersatz direkt nach der Operation bzw. innerhalb von 24-36 Stunden mit gleichzeitiger vollständiger Lasteinleitung auf die eingebrachten Implantate.

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Sofortimplantat

Das Sofortimplantat wird als Begriff für ein direkt nach Zahnextraktion eingesetztes, als auch für ein sofort zu belastendes Implantat verwendet.

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Sofortimplantate

Sofortimplantate sind als Begriff für sofort nach der Zahnentfernung

eingebrachte-, als auch für sofort zu belastende Implantate gebräuchlich.

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Sofortimplantation

Bei der Sofortimplantation erfolgt das Einbringen des Implantats in gleicher Sitzung mit der Zahnentfernung.

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Sofortimplantation, verzögerte

Das Implantat wird nicht in gleicher Sitzung mit der Zahnentfernung aber vor knöcherner Heilung des Zahnfachs eingebracht

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Sofortversorgung

Hierunter versteht man die Versorgung eines eingebrachten Implantats direkt nach der Operation mit Zahnersatz

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Spontanfreilegung

Selbstständiges, ungewolltes Öffnen des Zahnfleisches über einem Implantat

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Spätimplantat

Ein Implantat, das in einen knöchern vollständig abgeheilten Kieferabschnitt implantiert wird, bezeichnet man als Spätimplantat.

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Spätimplantation

Als Spätimplanation bezeichnet man das Einbringen eines Implantats in einen knöchern vollständig abgeheilten Kieferabschnitt. Es stellt das klassische Verfahren in der Implantologie dar.

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Stegverbindung

Typische Suprakonstruktion für die implantatprothetische Versorgung zahnloser Patienten.

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Steigerungsfaktor

Multiplikator für die Anpassung des (zahn)ärztlichen Honorars an die Schwierigkeit einer erbrachten Leistung.

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Steigerungssatz

Der Steigerungssatz in der GOZ und GOÄ ist der Faktor mit der der Wert einer (zahn)ärztlichen Leistung je nach Schweregrad (1,0-3,5fach) multipliziert wird, um einen Rechnungsbetrag zu erhalten.

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Stiftaufbau

Rekonstruktion der Zahnkrone mittels eines Wurzelkanalstifts

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Stiftkrone

Begriff für die Rekonstruktion eines weitgehend zerstörten Zahn mittels Stiftaufbau und Krone in einem Stück

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Stiftzahn

Der Stiftzahn ist kein Implantat. Er sorgt für Erhalt und Wiederherstellung eines abgebrochenen Zahns mit Hilfe eines Wurzelstifts und einer Überkronung.

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Sulcusformer

Zahnfleischformer, Gingivaformer: Aufbauteil um dem Zahnfleisch um ein Implantat eine bestimmte Form zu geben

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Sulkusformer

Der Sulkusformer ist ein Implantataufbauteil, das das Zahnfleisch um ein Implantat für den kommenden Zahnersatz formt.

 

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Suprakonstruktion

Sammelbegriff für alle Zahnersatzanteile und Aufbauteile die auf Zähne oder Implantate gesetzt werden.

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Teeth in an hour

Eine in den Medien angepriesene, neue Methode, bei der die Implantatsetzung und das Aufsetzen des vorgefertigten Zahnersatzes in nur einer Sitzung erfolgen

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Teleskopprothese

Teure, klammerfreie Teilprothese deren Halt durch spezielle Doppelkronen (Innenteleskop und Aussenteleskop) erzielt wird. Sie wird auch Doppelkronen-Prothese oder Konuskronen-Prothese genannt.

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Titan

Titan ist ein Leichtmetallelement der IV. Nebengruppe des Periodensystems der Elemente, ähnelt äußerlich dem Stahl, ist als Reinmetall schmiedbar und lässt sich problemfrei spanlos bearbeiten.

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Titanallergie

Titan oxidiert und passiviert im Kontakt mit der Aussenwelt, eine Allergie wie bei anderen Metallen (Typ 4, Spättyp) ist daher weitesgehend ausgeschlossen.

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Titanimplantate

Das am häufigsten verwendete Material für Zahnimplantate ist Titan Grad 4 (Reintitan), Titan Grad 5 hat eine höhere Bruchstabilität.

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Titanunverträglichkeit

Die Titanunverträglichkeit ist eine erhöhte Entzündungsbereitschaft unspezifischer Fresszellen auf Kontakt mit Titanpartikeln und ist keine Allergie

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Trepanbohrer

Zylinderförmiger Bohrer, auch Hohlfräse genannt, der einen zentralen Hohlraum hat, mit dem kreisförmige Sägeschnitte ähnlich einer Stanze z.B. im Knochen durchgeführt werden.

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TST - Titanstimulationstest

Der Titan-Stimulationstest (TST) dient der Diagnostik einer Titanunverträglichkeit

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Tuber

Das Tuber maxillae ist das Endstück des Kieferkamms im Oberkiefer hinter dem letzten Backenzahn.

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Unterfütterung

Verfahren um Kunststoffprothesen den (sich verändernden) zahnlosen Kieferkonturen anzupassen, um Halt und Passgenauigkeit zu verbessern.

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Unterstützungsimplantat

Unterstützungsimplantate können bestehenden herausnehmbaren Zahnersatz in Funktion halten.

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Verblendgrenzen

Der in der gesetzlichen Krankenversicherung definierte Sichtbereich der Zähne, für die noch ein Zuschuss für den wangenseitigen Überzug von Kronen oder Brückenglieder mit zahnfarbener Keramik (Verblendung) gewährt wird.

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Verblendung

Überzug eines Gerüsts für Kronen oder Brückenglieder mit einem zahnfarbenen Material (meist Keramik) zur Farb- und Formgebung.

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Verblockung

Verblockung bezeichnet die Verbindung von 2 oder mehr Zähnen oder Implantaten über den aufgesetzten Zahnersatz

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Verschlussschraube

Kleine Schraube, die nach der Implantateinbringung die Innenverbindung von oben verschliesst.

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Vita Farbskala für Zahnfarben

Vita Farben dienen der Farbbestimmung von Patientenzähnen, um farblich passende Ersatzzähne oder Keramikkronen zuordnen und herstellen zu können.

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Vollkaskoimplantat - Implantatschutzbrief

Werblicher Begriff für das Implantsystem eines Herstellers, bei dem die Kosten für Implantatkomponenten (bei Neuanfertigung) nach Verlust (innerhalb von 10 Jahren), erstattet werden.

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Vollprothese

Herausnehmbarer Zahnersatz für alle Zähne bei völliger Zahnlosigkeit. Synonyme: Totalprothese, die "Dritten", Zahnprothese.

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Wurzelspitzenresektion (WSR)

Die Wurzelspitzenresektion bezeichnet den chirurgischen Eingriff zur Entfernung einer Wurzelspitze samt des erkrankten umliegenden Gewebes.

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Wurzelstift

Stabilisierung eines abgebrochenen Zahns mit Hilfe eines Stiftaufbaus (Wurzelstift) für den sicheren Halt einer Krone (Metall, Keramik)

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Übertragungspfosten

Hilfsteil für die Übertragung der genauen Implantatposition im Mund in ein zahntechnisches (Gips-)Modell zur Fertigung des Zahnersatzes auf Implantaten.

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Zahnbrücke

Fest eingeklebter Zahnersatz zum Lückenschluss durch Überkronung der Nachbarzähne, die den Ersatz-Zahn als Brückenglied tragen.

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Zahnfarbe A1 Vita

Die Zahnfarbe A1 haben besonders helle Zähne mit einem rötlich-bräunlichen; Als natürliche Zahnfarbe ist sie im Mitteleuropäischen Raum eher seltener

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Zahnfarbe A2 Vita

Die Zahnfarbe A2 ist die "normale" Zahnfarbe und gehört zur rötlich-bräunlichen Farbe A der Vita classical Farbskala und gilt als helle, normale Zahnfarbe.

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Zahnfarbe A3 Vita

Die Zahnfarbe A3 ist die "normale" Zahnfarbe bei Menschen mittleren Altersund gehört zur rötlich-bräunlichen Farbe A der Vita classical Farbskala und hat eine mittlere Helligkeit.

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Zahnfarbe A3,5 Vita

Die Zahnfarbe A3,5 gilt als durchschnittliche Zahnfarbe für erwachsene und ältere Patienten mit einem rötlich-bräunlichen Farbton. Sie ist eher dunkel aber wirkt natürlich.

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Zahnfarbe A4 Vita

Die Zahnfarbe A4 ist die dunkelste Abstufung der Farbe A der Vita classical Farbskala (rötlich-bräunlich)

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Zahnfarbe B1 Vita

Die Zahnfarbe B1 (Vita Classic) ist die hellste Zahnfarbe in der klassischen Vita Farbskala.

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Zahnfarbe B2 Vita

Die Zahnfarbe B1 (Vita Classic) ist die hellste Zahnfarbe in der klassischen Vita Farbskala.

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Zahnfarbe B3 Vita

Die Zahnfarbe B3 (Vita Classic) ist eine gelbliche Zahnfarbe in der klassischen Vita Farbskala.

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Zahnfarbe B4 Vita

Die Zahnfarbe B4 (Vita Classic) ist die dunkelste, gelbliche Zahnfarbe in der Vita Farbskala.

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Zahnfarbe C1 Vita

Die Zahnfarbe C1 ist die hellste Abstufung der Farbe C (Grautöne) der Vita classical Farbskala

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Zahnfarbe C2 Vita

Die Zahnfarbe C2 liegt in der Helligkeit der Vita classical Grundfarbe C (Grautöne) an 2. Stelle.

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Zahnfarbe C3 Vita

Die Zahnfarbe C3 liegt in der Helligkeit der Vita classical Grundfarbe C (Grautöne) an 3. Stelle, also gräulich-mittel.

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Zahnfarbe C4 Vita

Die Zahnfarbe C4 (Vita Classic) ist die dunkelste, gräuliche Zahnfarbe in der Vita Farbskala.

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Zahnfarbe D2 Vita

Die Zahnfarbe D2 (Vita) ist die hellste der rötlich-gräulichen D-Farben und kommt im natürlichen Gebiss nicht so häufig vor.

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Zahnfarbe D3 Vita

Die Zahnfarbe D3 (Vita) hat im D-Farbcharakter (rötlich-gräulich) die mittlere Helligkeit und ist im natürlichen Gebiss seltener zu finden.

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Zahnfarbe D4 Vita

Die Zahnfarbe D4 ist die dunkelste Zahnfarbe im Farbmuster D (rötlich-grau) der Vita Classic Farbskala.

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Zahnfleischformer

Aufbauteil für ein Zahnimplantat zur Ausformung des Zahnfleisches für eine Kronen- bzw. Zahnersatzversorgung

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Zahnhalteapparat

Sammelbegriff für die Strukturen, die für den Halt von Zähnen im Kieferknochen verantwortlich sind.

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Zahnimplantat

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan in meist schraubenförmiger oder zylindrischer Form, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen.

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Zahnkrone

Sichtbarer und (kau-)funktioneller Anteil eines Zahnes. Auch für künstliche Krone (Überkronung) als Keramikkrone oder Goldkrone.

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Zirkonimplantat

Metallfreie Keramik-Implantate aus bruchfestem Zirkoniumdioxid, welche besonders körperverträglich sind.

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Zirkonoxid-Implantate

Implantate aus hochstabiler Zirkoniumdioxid-Keramik, welche besonders bruchfest und körperverträglich ist.

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zweiteilige Implantate

die geläufigste Implantatform, bei der der Aufbau auf das Implantat frei gewählt werden kann

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Zähne in einer Stunde

Neue Methode in der Implantologie zur besonders schnellen Versorgung mit Implantaten und Zahnersatz

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Ästhetische Indikation zur Überkronung

Vollkeramische Kronen und Veneers zur Stellungs-, Farb- und/oder Formkorrektur von Zähnen

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