Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Was zahlt die Kasse denn überhaupt noch?

Jutta
Jutta

Ich habe meinen Heil- und Kostenplan für 2 Implantate bei der Krankenkasse eingereicht. als Antwort erhielt ich:.....Zur Bewiligung Ihres Zahnersatzes benötigen wir den Heil- und Kostenplan, der die gesetzlichen Leistungen enthält...... Ich glaubs einfach nicht. Was zahlt die Kasse denn überhaupt noch? Wenn ich mich für ein herausnehmbares Teil entschieden hätte, hätte die Kasse das bezahlt. Warum zahlt sie dann nicht wenigstens diesen Teil?



Frank
Frank

Ich hab es schon oft gesagt und sage es nochmals:

Es ist nur recht und billig dass die Kassen Zahnbehandlungen nicht mehr bezahlen! Ich bin froh, dass man das in Deutschland langsam auch einsieht und sich dem Schweizer Vorbild annähert. Nochmals zur Erinnerung, in der Schweiz werden Zahnbehandlungen, ganz gleich welcher Art, von den Kassen grundsätzlich nicht übernommen, und zwar auf ausdrücklichen Wundsch der Zahnärzteschaft, mit dem völlig richtigen Argument, dass es unfair sei, die Kassen (allso die Allgemeinheit der Beitragpflichtigen) für die Nachlässigkeit des Einzelnen aufkommen zu lassen. Karies und Parodontose sind vermeidbar, wer sie trotzdem bekommt trägt immer den Grossteil der Verantwortung selber. Also ist es nur recht und billig wenn er auch dafüR zahlt, aus eigener Tasche.

Es ist wirklich höchste Zeit, dass wir von dieser sozialistischen Wahnvorstellung wegkommen. Es ist zeit, dass die Leute endlich wieder einmal lernen SELBER Verantwortung zu übernehmen, anstatt immer alles auf die Kassen, den Staat, die Allgemeinheit abschieben. Du lässt deine Zähne verrotten, OK, aber dann zahlst Du, nicht ich.

Sozialismus funktioniert nicht, wann kapiert ihr das endlich. Ihr seid für euer Leben verantwortlich, nicht der Staat. Wer Mist baut, soll ihn selber auslöffeln.

Die Schweiz hat das verstanden und praktiziert es. Und seit dieses System eingeführt ist, hat die Schweiz die beste Zahngesundheit Europas. Weil die Leute jetzt endlich auf ihre Zähne acht geben...

Also, Jutta, hör auf zu heulen. Du hast nicht auf deine Zähne aufgepasst, daran bist Du schuld, und sonst niemand. Es gibt kein Grund warum andere Steuerzahler für Deine Nachlässigkeit aufkommen sollten. Von mir aus gesehen sollte die Kasse Dir (und allen Anderen) überhaupt nichts erstatten. Punkt, schluss. Wer nachlässig ist soll die Konzequenzen selber tragen. EIGENVERANTWORTUNG!!!!

Nur so lernt ihr es endlich.



Marion
Marion

Hallo Frank!!
Wie kannst du einfach davon ausgehen, daß jeder der seine Zähne verliert nicht genügend darauf aufgepasst hat? In vielen Fällen mag das zwar zutreffen, aber auch dann geschah es nur aus Unkenntnis dessen.
Da ich vorgestern 11 meiner Zähne habe ziehen lassen müssen, kommst du mir mit deinen Kommentaren gerade richtig.Kannst du dir vielleicht vorstellen, daß die Leute die sich an dieses Forum wenden alles andere gebrauchen können als von dir niedergemacht zu werden?
Ich habe jedenfalls schon genug unter meiner Momentanen Situation zu leiden und ich denke die meisten Anderen die sich an dieses Forum wenden auch.
Deine Kommentare braucht hier kein Mensch.
Marion



Frank
Frank

Hallo Marion

Ich kann davon ausgehen weil gemäss neuerer Studien 99,9% der gezogenen oder gefüllten Zähne auf Grund von mangelnder Pflege repariert bzw. verloren gegangen sind. Also ist praktisch immer der Patient selber schuld. Und Unwissenheit ist keine Ausrede. Wozu gibt es hunderte von Werbespots im Fernseher? Wozu gibt es Schulzahnärzte, die die Prophylaxe obligatorischerweise schon Kleinkindern beibringen? Un zwar nicht erst heute, sondern schon seit Jahrzehnten. Unwissenheit ist wirklich kein Thema, bei dieser Flut an Infos, dazu kommt noch die altbekannte Aussage: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!".

Dass Du 11 Zähne verloren hast ist Dein Problem, nicht meines. Ich seh nicht ein, warum ich auch nur einen Cent dafür zahlen sollte, damit Du wieder ein strahlendes Hollywoodlächeln erreichen kannst. Wenn du ein Starlächeln haben willst, dann zahl gefälligst aus eigener Tasche. Schliesslich bist Du und sonst niemand an deiner jetztigen Lage Schuld. Jedenfalls ganz sicher nicht ich. Hör, verflixt nochmal, endlich auf, der ganzen Welt die Schuld an Deiner Lage zu geben! Such die Verantwortung bei Dir selbst. Wenn Du damit psychische Probleme hast ist mir das einerlei, ich sag da nur: "Selber schuld! Die Suppe sollst Du alleine auslöffeln, nicht auf Kosten der Allgemeinheit."

Willst Du ein schönes Lächeln, dann zahle.

Sonst kannst Du von mir aus zahnlos rumlaufen, mich stört das nicht.

Aber von mir kriegst Du keinen Cent. Zum Glück.

Frank



Dr.Metelski
Mitglied seit 27. 02. 2002
969 Beiträge

Guten Morgen Frank,
Sie haben schon mehrfach durch unqualifizierte
Beiträge in diesem Forum auf sich aufmerksam
gemacht.
Ich frage mich,woher Sie den Mut nehmen mit
Ihrem Pseudowissen sich derart öffentlich in
Szene zu setzen?
Welche neueren Studien besagen denn, dass
99,9 % der gezogenen oder gefüllten Zähne
aufgrund mangelnder Pflege extrahiert werden
mußten? Haben Sie diese Studien selber durch-
geführt? Mir sind diese Studien nicht bekannt.
Bitte nennen Sie hier die Autoren dieser Studien,wenn Sie ernst genommen werden wollen.
Wir ( Sie mit Sicherheit nicht) wissen heute,dass
Parodontitis und Zahnverlust auch durch andere
Krankheiten hervorgerufen wird und es nicht nur an nicht durchgeführter Zahnpflege liegt.Ich
meine Sie sollten sich mit Ihren Beiträgen etwas
zurück halten, vor allen Dingen, weil Sie von
medizinischen- bzw. zahnmedizinischen Dingen
überhaupt keine Ahnung haben. Und für Biertischweisheiten ist dieses Forum zu schade!!

Schönes Wochenende,m. f. G. Dr. Metelski



Jutta
Jutta

Ich sehe erst heute die Reaktion von Frank. Ich denke auch, dass Du überhaupt keine Ahnung hast. Dr. Metelski, vielen Dank an dieser Stelle für Ihre Stellungnahme. Lieber Frank, ich kann durch mein Bonusheft beweisen, dass ich 3 x jährlich seit zig Jahren freiwillig eine Prophylaxe-Behandlung durchführen lasse, für die ich schon alles zahle. Ich pflege meine Zähne und habe sie immer gepflegt. Und ich zahle eine Menge in die gesetzliche Krankenkasse ein und verlange dafür nicht viel, weil ich ja ohnehin schon alles selbst zahle - nicht nur Zahnersatz, sondern auch die alljährliche Vorsorge beim Frauenarzt, die alljährliche Glaukomuntersuchung beim Augenarzt, und und und.. Ich kann Dir nur wünschen, dass Du niemals Zahnersatz brauchst und dass Du niemals so am Existenzminimum rumkraxelst, dass Du Dir - falls Du doch mal Zahnersatz brauchst - es Dir dann auch leisten kannst.



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4035 Beiträge

abgesehen davon, dass mich derartige Beiträge von Frank in Ihrer provokanten Stammtischweisheit mittlerweile extrem belustigen, muß man gelegentlich doch kommentieren.
Sicherlich ist der Zahnverlust in den meisten Fällen vom Patienten zumindest mitverschuldet, aber das trifft doch für so viele Erkrankungen und Unfälle zu, dass ich die Grenze nicht ziehen kann. Das kann nur der Frank. Wenn Frank -Gott behüte- irgendwann vielleicht mal mit dem Fuß umknickt, wird er hoffentlich die medizinischen Kosten nicht auf die Solidargemeinschaft abwälzen und brav selber in die Tasche greifen.
Gruß
B. Zahedi



Dr. Dr. Ruediger Osswald
Dr. Dr. Ruediger Osswald

Sie erzählen -wie leider so häufig- unausgegohrenes und nicht zu Ende gedachtes Zeug, Frank.

Die Krankenversicherung ist eine Solidargemeinschaft, in die alle hohe Beiträge einzahlen für den Fall der Fälle. Es ist also nicht Ihr Geld, das ausgegeben wird und schon gar nicht das Geld des Staates, sondern das Geld derjenigen, die in diese Risiko-Versicherung eingezahlt haben.

Sie mögen, weil Sie offensichtlich verhältnismäßig jung sind (das merkt man an Ihrem einfach strukturierten Gedanken) oder bisher Glück hatten, einstweilen zu den Nettozahlern gehören, d.h. zu denjenigen, die mehr eingezahlt haben als Kosten versursacht.

Wenn Sie Ihrer eigenen Argumentation folgen und Sie morgen mit dem Auto aus der Kurve fliegen, dann müßten Sie sich unbehandelt und als letztem Satz in Ihrem kurzen Leben selber zurufen: "Selber Schuld, einfach zu schnell in die Kurve gegangen, tschüß Ihr Lieben!"

Da Sie jedoch in eine Risikoversicherung einzahlen, werden Sie uns -im geschilderten Fall- mit etwas Glück auch weiterhin in diesem Forum belästigen können (was ich außerhalb desselben begrüßen würde), auch wenn Sie durch diesen Unfall trotz Ihrer Jugend vom Nettozahler zum lebenslangen Nettoempfänger mutiert sind, weil Sie das, was Sie die Mitglieder der Solidargemeinschaft durch Ihre Leichtsinnigkeit und Unaufmerksamkeit kosten werden, nie mehr durch eigene Beiträge ausgleichen werden können.

Was die Schweiz betrifft, so sind nicht nur deutsche Praxen in Grenznähe voll von schweizerischen Patienten, die sich die Zahnheilkunde ihres eigenen Landes nicht leisten können.

Osswald



Frank
Frank

Sehr geehrter Dr. Osswald

Sie haben mich offensichtlich nicht verstanden (wahrscheinlich hab ich mich ungenügend ausgedrèck, bitte um Entschuldigung).

Es geht hier nicht um Unfälle. Unfälle hab ich in die Statistik nicht einbezogen, zahnverlust duch Unfall ist was anderes (ich gehöre übrigens selber zu den Opfern hier!)

Ich weiss nicht wie es in Deutschland ist, aber hier sind das zwei ganz verschiedene Sachen. Für Unfälle zaht die Unfallversicherung, nicht die Krankenkasse. Und die Unfallvesicherung wird vom Arbeitgeber (+Arbeitnehmer, teilweise) finanziert (für nicht Erwerbstätige, muss man eine spezialversicherung Abschliessen)

Leute die Zähne durch Unfälle verlieren zählen natürlich nicht, die können ja nichts dafür (meistens, und wenn doch, dann zahlen sie ja auch, weil die Versicherung dann Geld zurückfordert!!). Ich rede hier nur von Leuten die Zähne durch Krankheit (Karies, Parodontose) verlieren, und Karies, Parodontose = immer selbstverschuldet. (Ich rede auch nicht von Nichtanlagen, genetischen Defekten wie AI/DI/Neutropaenia/PLS, etc, aber das sind seltene Fälle, im Übrigen durch die Kassen gedeckt)

Hab ich jetzt Klarheit geschafft?

Und weil Sie das Thema schon aufgreifen: Ich bin kein Nazi, aber was Behinderte betrifft hab ich ganz klare Vorstellungen, die ich hier aber nicht öffentlich hinschreiben will, da ich die Deutschen Zensurgesetze kenne... Jedenfalls hab ich mir sehr viele Gedanken darèber gemacht, und ich garantiere ihnen, dass, falls ich jemals, wie sie sagen zu einem "lebenslangen Nettoempfänger" werden sollte, ich alles daran setzen werde, sofort aus diesem, nach meiner Ansicht unwürdigen und unnütz ressourcenverschendenem Dasein zu scheiden. Ich habe sogar, ob sie es glauben oder nicht, bereits Vorkehrungen für genau diesen Fall getroffen, und wenn es soweit sein sollte werde ich mich durchsetzen, auch gegen den Willen der besserwisserischen "Medizinischen Allgemeinschaft". Aber das ist ein anderes Thema.

Was die "Solidargemeinschaft" betrifft, so bin ich absolut dagegen. Ich hasse nichts mehr, als mit meinen Beiträgen, die jährlich steigen, das Ego gewisser Halbgötter in Weiss zu befriedigen, die um jeden Preis einen senilen 95-jährigen noch ein Jahr länger in seinem unwürdigen Vegetierdasein behalten wollen, nur um der Welt zu beweisen, wie toll sie sind. Und das natürlich auf Kosten der jungen Beitragzahler wie ich.



Marion
Marion

Hallo Frank!!
Du hast anscheinend meinen Beitrag nicht richtig durchgelesen, denn ich habe mich überhaupt nicht darüber beschwert, daß ich die Kosten tragen muß.Ich zahle meine 10 000 Euro klaglos.
Auch bin ich nicht der Typ der zu Selbstmitleid neigt.Also Halte dich doch bitte mit deinen Äußerungen zurück.
Es ging mir lediglich darum, daß du nicht das Recht hast Andere (in diesem Fall Jutta) so nieder zu machen.
Ob du für dich entscheidest wann dein Leben nicht mehr bezuschußungsfähig ist, ist deine Sache.Ich jedenfalls bin froh, daß es die Solidargemeinschaft gibt und bezahle meine Beiträge gerne.Dies gilt sogar für den Fall, daß du sie in Anspruch nehmen mußt.
Gruß
Marion