Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Schmerzen nach Krone auf Implantat

Sandra
Sandra

Guten Tag,
vor 5 Tagen habe ich auf mein im Dez. 04 gesetztes Implantat eine Keramikrone erhalten. Bis dahin verlief alles unkompliziert und schmerzfrei. Das Implantat wurde vor dem "festkleben" der Krone nochmals nachgezogen, was ziemlich schmerzhaft war. Genau diesen Schmerz verspüre ich wenn ich jetzt mit dem "neuen Zahn" kaue. Auch nachdem nunmehr 5 Tage vergangen sind und ich die Seite fast ausschließlich geschont habe. Nachdem die Krone verbaut war, bemerkte ich, dass sie beim zusammenbeißen etwas stört. Dies sagte ich sofort meinem Zahnarzt. Er meinte, es sei nur Gewöhnheitssache, da die vorherige Zahnlücke seit mehreren Jahr bestand. Wenn die Krone zu hoch sein sollte, muß diese dann wieder entfernt und neu angepasst werden oder wird von dem oberen Zahn etwas abgeschliffen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
MFG
Sandra



Sandra
Sandra

Guten Morgen,
vielen Dank für die schnelle Antwort. D.h. die Krone muss nochmal runter und nachbearbeitet werden? Oder wird von dem "Gegenzahn", der draufbeißt etwas abgeschliffen? (Das Implantat ist im UK u. der "Gegenzahn" im OK ist schon etwas runtergewachsen, da er lange keinen Gegenpart hatte.)

Vielen Dank und herzliche Grüße
Sandra



L.Jensen
L.Jensen

Hallo Sandra,
Krone auf jeden Fall wieder ab und das Implantat für 2-3 Monate total ruhig stellen (genau so wie während der Einheilphase)!!!!!
UNd zwar so schnell wie möglich!
Gruß, L. Jensen



rebecca
rebecca

hallo sandra,
ihr beitrag hat mich sehr verunsichert.
ich habe nach sehr langer behandlung nun
im zahnlosen uk 2 implantate und im zahnlosen ok 4 implantate jeweils mit teleskopprothesen.
so weit so gut ich bin auch recht zufrieden
mit dieser ganzen geschichte, nur ihre beschreibung über die schmerzen beim festziehen der krone kann ich mitreden. die schmerzen waren so stark, daß mein behandler
eine spritze setzen mußte. er meinte das implantat wäre fest und alles ok. die antwort von herrn lorenz hat mir jetzt große angst gemacht ich habe mich auch gewundert, daß
das einschrauben ( nur bei diesem einen implantat ) so weh tat.
das einbringen der metallstifte in die implantate
passierte anfang dezember. es kommt mir auch immer vor, als hätte ich (beim putzen) gefühl in diesem implantat. es tut aber nichts weh.
vor etwa 2 wochen nun habe ich eine schwellung an der zungenaussenseite und im unterkieferboden bekommen. diese schwellung tut auch nicht weh
ist aber bis heute noch da.mein zahnarzt hat gemeint enentuell wären das speichelsteine ich müßte damit zum kieferchirurgen . ich habe jetzt natürlich angst das könnte von den implantaten kommen. kann mir irgendjemand
weiterhelfen ??
sorry für die laienhafte ausdrucksweise.
liebe grüße
rebecca



Karl-Josef Mathes
Karl-Josef Mathes

Hallo Rebecca,

gehen Sie zu dem Kieferchirurgen, schlidern Sie Ihre Probleme und Beschwerden, lassen Sie sich untersuchen und beraten. Ohne in den Mund geschaut zu haben, kann Ihnen niemand etwas zu Ihrem Problem sagen. Das wäre Kaffeesatzleserei.

Mit freundlichen Grüßen

K.-J. Mathes



Sandra
Sandra

Guten Tag,
ich hatte Ihnen vor einiger Zeit schon einmal geschrieben und bedanke mich zunächst für Ihre Hilfe. Ich muss gestehen, dass ich trotz Ihres unmissverständlichen Rats, wegen der zu hohen Krone und den Schmerzen beim kauen, nicht sofort zum ZA gegangen bin. Ich leide unter Colitis Ulcerosa und hatte in der Zeit einen akuten Schub, so dass ich eh nur flüssiges zu mir nehmen konnte. Als es mir etwas besser ging und ich bemerkte, dass die Krone wackelt ging ich endlich zum ZA. Der meinte, das Wackeln sei nicht schlimm und schliff die Krone etwas ab, so dass sie beim zusammenbeißen nicht mehr stören konnte. Aufgrund meiner Darmkrankheit vergingen noch einige Tage bis ich wieder feste Nahrung zu mir nehmen konnte, kauen eines Brötchens beispielsweise war jedoch mit dem Implantat noch immer nicht möglich, da ich dabei erhebliche Schmerzen verspürte. Ich versuchte, soweit dies möglich war, auf der anderen Seite zu kauen. Nachdem der ZA aus seinem Urlaub zurückkam nahm ich einen weiteren Termin wahr, das Implantat wackelte nun stärker, wobei er meinte es sei nur der Aufbau. Er zerstöre die Krone und schraubte den einen Teil des Aufbaus ab, was wiederum erhebliche Schmerzen verursachte. Soweit ich es verstanden habe, besteht das Ganze aus 3 Teilen, Implantat im Knochen sitzend, Mittelstück mit 6kant Arretierung, „Stift“ bzw. Halterung für Krone. Bitte verzeihen Sie mir diese laienhafte Ausdrucksweise. Was ich damit sagen will, er hat zwar diesen „Stift“ rausschrauben können, aber das Mittelstück nicht. Bei den Versuchen dieses zu entfernen hatte ich sehr starke Schmerzen. Mein Kiefer wurde geröntgt, das Implantat würde gut sitzen, sagte er mir. Ich wies daraufhin, dass ich erstmals diesen Schmerz verspürte, als der Aufbau letztmalig vor dem Einbau der Krone angezogen wurde. Es wurde eingeräumt, dass das Implantat im Knochen vielleicht „einen Knacks wegbekommen“ hat. Jetzt habe ich eine kleine Kappe auf dem Metall und in 4 Wochen soll nochmals versucht werden, dass Mittelstück zu entfernen. Sollte es wiederum nicht gelingen, soll das Implantat entfernt und ein neues eingesetzt werden, so der ZA. Ich bin ziemlich verunsichert, frage mich, ob 4 Wochen Wartezeit genügen, da ich Sie so verstanden hatte, dass wenn man dem Implantat 2-3 Monate Ruhe gönnt, die Möglichkeit besteht, dass es wieder vollständig einheilt bzw. festwächst. Überhaupt ist mir unklar, warum das „Mittelstück“ runter muss, und was da genau wackelt. Ich weiß auch nicht, was sich der ZA von 2 Wochen Ruhezeit (ich habe von selbst auf 4 Wochen erhöht) verspricht. Seither versuche ich auf der anderen Seite zu kauen. Das Problem ist nur, ich habe seit einiger Zeit täglich stärker werdende Schmerzen auf der „anderen Seite“, morgens ist es besonders schlimm. Die Schmerzen kommen aber nicht von einem Zahn, sondern eher vom Kiefergelenk, also ganz hinten kurz vorm Ohr. Diesen Schmerz verspüre ich bereits wenn ich den Mund öffnen möchte, besonders wenn ich den UK hin und her schieben möchte. Wie gesagt, es handelt sich dabei um die andere Seite, ohne Implantat, mit gesunden Zähnen. Weiterhin frage ich mich, ob es sein kann, dass ich aufgrund meiner chronischen Darmentzündung ohnehin eine längere Einheilphase brauche. Mein ZA meint bei jungen Menschen wär die Einheilphase nicht lang. Ich bin 28. Was halten Sie vom entfernen und neu setzen des Impantats?

Meinen herzlichsten Dank für Ihre Hilfe.

Liebe Güsse
Sandra



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4017 Beiträge

wenn nach 4 Wochen alles in Ordnung sein sollte: prima. Sicherlich können Sie bei weiter bestehenden Problemen die Weiterbehandlung mit Ihrem Behandler besprechen. Es klingt ja nicht so, als ob er nicht Ihr Bestes im Sinne hätte.
Gruß
B. Zahedi



Sandra
Sandra

Entschuldigung, aber Ihre Antwort hilft mir in keinster Weise weiter. Wenn ich mit meinem Behandler alles besprechen könnte und ihm vertrauen würde, hätte ich wohl kaum in diesem Forum Hilfe gesucht.



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4017 Beiträge

auch Entschuldigung, aber es ist von hier aus kaum zu Überblicken, was Ihre Beschwerden verursacht. Daher versucht man den bisherigen Schritten zu folgen, ob diese Sinn machen, oder ob man fundiert anderer Meinung sein kann
Gruß
B. Zahedi



Greg
Greg

wie nachgezogen vor dem verkleben ?????
Das Implantat ist schon mit dem Knochen verwachsen !!!
Darf man es nicht nachziehen.



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