Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Röntgenbild über "schwarze Stelle" für Dr. Wollschläger, Dr. Zwanzig und Dr. Zahedi

delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Guten Tag,

ich habe hier ein Foto angehängt von der "schwarzen Stelle" am linken Implantat, von dem der ZA sagt, es sei nur demineralisiert und nicht entzündet.
Leider puckert es - schmerzlos - von Zeit zu Zeit und irgendwie ist da immer ein seltsames Gefühl.
Bei Belastung wird es mehr.
Der ZA sagt: so schnell wie möglich die Suprakonstruktion draufsetzen, dann beruhigt sich das schon wieder.

Ich bin sehr verunsichert.
Vielleicht hat einer der Zahnärzte hier im Forum schon einmal so etwas gesehen und weiß, ob ich das ignorieren kann, bzw. ob das eine Entzündung ist oder nicht?

Oder überhaupt: was bedeutet diese dunkle Stelle?

Danke für die viele Hilfe, die ich hier erfahre. Herzliche Grüße, Delia



Makus1975
Mitglied seit 12. 10. 2009
7 Beiträge

Kann das Bild nicht sehen.



delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Ich hab es hochgeladen, die Größe ist richtig, aber es wird nicht angezeigt. :-((( Delia



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4035 Beiträge

Hallo,
die dunklen Bereiche an dem linken Implantat weisen auf einen Knochenabbau hin. Hiernach ist die einzige Erklärung eine Periimplantitis, welche die Entfernung des Implantats notwendig machen dürfte.
Tut mir leid.
B. Zahedi



delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Hallo,

ich bin gerade echt am Boden zerstört über diese Auskunft.
Ich hatte es befürchtet, dass es entzündet ist - nur kann ich mir nicht erklären, warum mein ZA sagt, dass wär nichts und Puckern wär auch unerheblich.

Und ich frage mich, warum es sich enzündet hat. Ich habe meine Implantate super genau gepflegt und der ZA hat gesagt, die Pflege sei vorbildlich.

Wieso, um alles in der Welt, kann sich dann das Implantat entzünden???
Droht das jetzt bei meinen anderen Implantaten auch??

Danke für die Antworten und trotz der schlechten Nachrichten herzliche Grüße, Delia



dr.kaizwanzig
Mitglied seit 26. 04. 2008
429 Beiträge

Guten Tag,
so richtig kann ich das nicht erkennen, aber steht direkt neben dem Implantat noch ein Zahn?
MfG
Dr. Kai Zwanzig
Spezialist Implantologie



delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Hallo Dr. Zwanzig,

nein, neben dem Implantat steht kein Zahn mehr.
Das Implantat, das die schwarze Stelle hat, steht im Eckzahnbereich OK links, das rechte steht dahinter Richtung Nebenhöhle.

Gäbe es denn noch eine andere Erklärung als eine Entzündung?

Und würde eine Röntgenkontrolle jetzt nach zwei Wochen weiter helfen?

Oder Röntgen aller anderen Implantate?

Oder ein DVT?

Wie soll ich denn jetzt weiter vorgehen?

Einen guten Abend und herzliche Grüße, Delia



Dr. Jörg Wollschläger
Mitglied seit 27. 04. 2003
179 Beiträge

Hallo delia1724,

das sieht leider nicht so aus, wie es nach 6 Monaten aussehen sollte. Die klinischen Beschwerden ("Puckern" kommen dazu.
Sollte dieses Implantat tatsächlich die gleiche Festigkeit und den gleichen hellen Klopfschall haben wie die anderen (das zweite sieht sehr gut aus), wäre ich darüber erstaunt.
Auch ich würde unter den gegebenen Umständen dieses Implantat nicht prothetisch versorgen.
Ich denke, die beste Lösung ist tatsächlich die Entfernung des Implantates und eine Nachimplantation nach etwa 2 Monaten. Die Notwendigkeit eines Knochenaufbaus ist dabei leider nicht unwahrscheinlich.

Welche Versorgungsform war denn ursprünglich geplant? Locator, Teleskope, Steg? Gaumenfrei?

Viele Grüße

Dr.J.Wollschläger



delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Guten Abend Dr. Wollschläger,

dass Sie alle drei Ärzte hier das Gleiche sagen, deprimiert mich über alle Maßen - und ich frage mich, ob ich denn dann überhaupt bei meinem ZA (und Kieferchirurg in Personalunion) weiter gut aufgehoben bin?

Geplant war eine Locatorversorgung (wegen mangelnden Platzes für Steg und Teleskop) auf vier Implantaten im OK gaumenfrei.

Der ZA sagt, der Klopfschall sei prima und das Implantat sei fest.
Dann hat er sehr tüchtig überall gedrückt, aber es kommt kein Sekret, glücklicherweise.

Daher sagt er:
Suprakonstruktion ganz schnell und falls es sich doch entzünden sollte (noch sei es angeblich nicht entzündet), dann würde er schnell das Zahnfleisch aufschneiden und "Membranen" (was immer das ist) drum herum legen und "dann ist alles wieder gut".
Aber er sieht keinen Grund, jetzt etwas zu unternehmen, da es ja nur machmal puckert und zeitweises Puckern normal sei.

Ich überlege derzeit ernsthaft, jedes meiner sieben Implantate röntgen zu lassen?

Hier in den allgemeinen Infos gibt es übrigens einen neueren Text, der das Herausnehmen von Implantaten als Drama oder Katatstrophe bezeichnet?

Speziell vor dem Hintergrund der MS weiß ich überhaupt nicht mehr, wie ich nun weiter vorgehen oder diese Situation lösen soll?
Mein ZA sieht ja keinen Grund einzugreifen und wenn ich als Patient darauf bestehe, dass er das Implantat entfernt - geht das überhaupt?

Dankeschön für die freundliche Beratung, das ist ein echt altruistisches Angebot. Ich hoffe, ich kann (Ihnen allen hier) irgendwann einmal genauso hilfreich sein.

Herzlich, Delia



delia1724
Mitglied seit 03. 07. 2009
70 Beiträge

Guten Abend Dr. Wollschläger,

dass Sie alle drei Ärzte hier das Gleiche sagen, deprimiert mich über alle Maßen - und ich frage mich, ob ich denn dann überhaupt bei meinem ZA (und Kieferchirurg in Personalunion) weiter gut aufgehoben bin?

Geplant war eine Locatorversorgung (wegen mangelnden Platzes für Steg und Teleskop) auf vier Implantaten im OK gaumenfrei.

Der ZA sagt, der Klopfschall sei prima und das Implantat sei fest.
Dann hat er sehr tüchtig überall gedrückt, aber es kommt kein Sekret, glücklicherweise.

Daher sagt er:
Suprakonstruktion ganz schnell und falls es sich doch entzünden sollte (noch sei es angeblich nicht entzündet), dann würde er schnell das Zahnfleisch aufschneiden und "Membranen" (was immer das ist) drum herum legen und "dann ist alles wieder gut".
Aber er sieht keinen Grund, jetzt etwas zu unternehmen, da es ja nur machmal puckert und zeitweises Puckern normal sei.

Ich überlege derzeit ernsthaft, jedes meiner sieben Implantate röntgen zu lassen?

Hier in den allgemeinen Infos gibt es übrigens einen neueren Text, der das Herausnehmen von Implantaten als Drama oder Katatstrophe bezeichnet?

Speziell vor dem Hintergrund der MS weiß ich überhaupt nicht mehr, wie ich nun weiter vorgehen oder diese Situation lösen soll?
Mein ZA sieht ja keinen Grund einzugreifen und wenn ich als Patient darauf bestehe, dass er das Implantat entfernt - geht das überhaupt?

Dankeschön für die freundliche Beratung, das ist ein echt altruistisches Angebot. Ich hoffe, ich kann (Ihnen allen hier) irgendwann einmal genauso hilfreich sein.

Herzlich, Delia