Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Krone wieder entfernen?

Katharina
Katharina

Nein die Bezahlung läuft über so ein Abrechnungsinstitut. Aber da habe ich auch noch nichts überwiesen. Habe mir schon überlegt die Krankenkasse mal um Rat zu fragen.
Ja klar man merkt das es jetzt nicht mehr um mein Geld gehen würde.. Das ist das Traurige.
Das der Herr am Do. die Krone nicht entfernt ist mir klar. Aber mehr wie meinen bisherigen Behandler sagen das ich Schmerzen habe und die Krone entfernen lassen will kann ich nicht. Wenn er das nicht macht, ist mein Vertrauen zu ihm langsam sowieso gestört und ich muss ja dann zu jemanden anderen.

Weil die jetzige Vorgehensweise ist erst mal für die Knirschschiene das nächste Geld in die Handnehmen und abwarten ob dass dann was bringt. Keine Ahnung wieviel Wochen da ins Land ziehen, ich will da auch garnicht dran denken

Das eben das damals nicht richtig ausgeheilt war denk ich mir eben auch, weil ich hatte solange Probleme davor mit dem Zahn und wie schon gesagt beim Zahn ziehen hat es wohl auch verhältnismäßig viel geblutet an einer Stelle, wo vielleicht doch nicht alles Entzündungsfrei war. Es wurde eben auch gesagt sofort implantieren verhindert das die seitlichen Wände verloren gehen oder man mehr Substanz verliert, keine Ahnung, aber wenn eine Entzündung ist implantieren wir nicht, situationsabhängig. Am Schluss wurde trotzdem sofort implantiert.... Wie schon gesagt ich bin Laie und der Zahlende.....

Man hört halt ständig ja die Röntgenaufnahmen schauen gut aus, genug Platz zum Nachbarzahn und keine Entzündung, Klopfgeräusch gut am Implantat.. Zahnfleisch sieht man auch nichts. Also darf man automatisch keine Schmerzen haben, ist echt traurig. Irgendwann wird es echt schwer nicht aufzugeben...



Kiki85
Mitglied seit 02. 04. 2018
1 Beiträge

Hallo Katharina wenn du magst schick mir mal deine Email Adresse. Ich habe aktuell fast das gleiche Problem wie du. LG Kiki



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
399 Beiträge

@ Katharina,

der MKG-Chirurg wird sehr wahrscheinlich als erstes eine Panoramaschichtaufnahme anfertigen. Du solltest ganz gezielt fragen, ob das Implantat die Zahnwurzel bzw. die Zahntasche am 13er an irgendeiner Stelle komprimiert. Bitte ihn, die Entfernung an der engsten Stelle in Millimeter anzugeben. Mit „genug“ solltest du dich nicht zufrieden geben, das ist ein sehr dehnbarer Begriff. Wird die Wurzel gequetscht, wird das Weichgewebe ringsherum nicht mehr genügend durchblutet. Zusätzlich wird auf die Nerven, die darin verlaufen, einen Druck ausgeübt. Das würde auch die Schmerzen in der Papille erklären. Wenn du die Papille mit leichtem Druck von oben nach unten massierst, um Blut in diese Geweberegion zu befördern, solltest du eine Reaktion spüren.

Frage ebenfalls gezielt, ob am 13er eine Entzündung erkennbar ist, um zu vermeiden, dass dir einen gesunden Zahn gezogen wird. Auch könntest du um einen Zahnfilm des 13er bitten. Es ist schon merkwürdig, dass dein ZA sagt, die Schmerzen kämen vom 13er, ohne den Befund eines Röntgenbildes heranzuziehen. Eine Entzündung wäre nämlich sehr gut darstellbar, da sie auch seitlich der Wurzel sichtbar wäre und nicht nur davor oder dahinter auftreten würde (wo sie von der Wurzel verdeckt und nicht darstellbar ist).

Bei einem Sofortimplantat muss sowohl Knochen als auch Weichgewebe vollkommen gesund und infektionsfrei sein. Das ist bei einem Zahn, der so oft behandelt wurde und geschmerzt hat, nicht gegeben. Es ist der häufigste Fehler bei einem Sofortimplantat. Nicht zu verantworten, weil das Risiko, sowohl das gesundheitliche als auch das finanzielle, beim Patienten liegt. Und für Otto-Normalverdiener sind die Kosten nun mal keine „Peanuts“.

Wurde dir das Abutment eingeschraubt unter Betäubung? Wenn nicht, war es schmerzhaft? Knirscherschiene? Kostet wieder dein Geld und ist sehr wahrscheinlich für die Katz.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim MKG-Chirurgen, vor allem, dass er gewissenhaft an die Sache herangeht. Meine nachfolgenden Behandler waren Klasse. Sie haben mich nicht im Regen stehen lassen. Die Ursache wurde gesucht, gefunden und behoben.



Trine_Hope
Mitglied seit 20. 06. 2018
12 Beiträge

HI Kiki,

Email findest du in meinen Profil.

lg



Trine_Hope
Mitglied seit 20. 06. 2018
12 Beiträge

Hi Agnes,

habe mich endlich mal registriert.

Okay ich mach das morgen mal so, Mal sehen.

Also das Abutment wurde ohne Betäubung eingeschraubt, dadurch hatte ich auch nicht mehr Schmerzen. Anfangs unheimlichen Druck aber beim zweiten Anlauf war es soweit in Ordnung.

Ja also ich werde dem ZA mitteilen das ich eine Schiene möchte aber ohne Sonderanfertigung, die ich wieder aus eigener Tasche zahlen soll. Iwann ist mal eine Grenze erreicht.
Noch dazu habe ich bisher ja noch nicht mal von ihm geklärt bekommen woher die Schmerzen kommen soll ich schon wieder den Geldbeutel aufmachen. Ne echt nicht.
Ich möchte auch wenn ich das nächste Mal hingehe meinen Zahn sowie mein Provisorium ausgehändigt bekommen. Steht mir doch zu oder?

Ich hoffe man hilft mir morgen und ich weis dann mehr und es hat iwann ein Ende...

Danke schon mal für deine Unterstützung. Ohne diese Erfahrungswerte fängt man echt an, selber an sich zu zweifeln. Aber das hier gibt mir Mut...



Trine_Hope
Mitglied seit 20. 06. 2018
12 Beiträge

Hallo
der Kieferchirug meinte folgendes.
Für ihn ist die Krone oben wo sie am Zahnfleisch ist zu breit weil ich kaum Platz fürs Zahnfleisch zwischen den Zähnen habe, also diese normalen Dreiecke und er das auf jeden Fall Schlanker gestalten würde. und das Zahnfleich zu sehr komprimiert.. Bezüglich der Schmerzen zum 3er hin meinte er das es durchaus sein kann das sich da Karies gebildet hat und man das aber nur untersuchen kann wenn die Krone wieder ab ist. Er hat es sich auch angesehen, hat aber soweit wie er sehen konnte nichts festgestellt, was eben aber nicht heißt das dort nichts ist. Man könnte das Zahnfleisch auch hochklappen aber dann hätte ich wieder Narben das wäre für ihn die letzte Option.. Eine Wurzelbahandlung würde er auch am 3er nicht machen dafür spricht nichts. Allerdings meinte er auch das ich das Recht auf Nachbesserung habe und wenn ich Beschwerden habe, die Krone wieder runter muss...
Nur nach der letzten Reaktion von dem ZA der sie drauf gemacht hat, wird er sie auch jetzt nicht runter machen... Und von jemanden dann weiter behandelt werden mit dem man eigentlich im Streit ist? Ich weis ehrlich gesagt nicht wie ich jetzt weiter vorgehen soll, weil ich weis das er die Krone nicht abmacht
Soll ich mal mit der Krankenkasse sprechen?



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
399 Beiträge

Man muss in so einem Fall „detektivisch“ vorgehen. In deinem Thread „Verzweifelt - Nachbarzahn schmerzt seit Implantat“ beschreibst du Druckschmerzen am 13er BEVOR die Krone gesetzt wurde. Am Anfang dieses Threads beschreibst du, dass nach dem Setzen der Krone nun noch ein „sehr unangenehmes Druckgefühl“ dazu gekommen ist. Ferner, dass du das Gefühl hast, dein Kiefer würde auseinander springen und dass da etwas im Kiefer stecke.

Frage: glaubst du, wenn die Krone runterkommt, dass die „alten Druckschmerzen am 13“ verschwunden sein werden? Ich glaube es nicht. Es steckt tatsächlich etwas im Kiefer, nämlich ein Implantat. Die Frage ist, ob es komplett im Knochen steckt oder nur schräg zum Gaumen hin. Wenn von der Frontseite der Knochen fehlt, dann ist es nur von Zahnfleisch bedeckt und muss davon „gehalten“ werden. Das geht nicht, denn der ganze Kauapparat bewegt sich beim Essen, auch wenn du auf der anderen Seite isst. Wenn zu wenig Knochen oder nur brüchiger Knochen vorhanden ist, ist dieses Druckgefühl, dass „der Kiefer auseinander springt“ damit exakt beschrieben. Er tut es auch, es entstehen Risse und Haarrisse im Knochen. Oder das Implantat ist zu dick und quetscht die Zahntasche des 13er. Aber auch dann wäre die Knochenschicht über dem Implantat zu dünn, vermutlich nicht dicker wie Papier. Das halte ich, anhand deiner Beschreibungen, nach wie vor für die primäre Ursache.

Zusätzlich kann der MKG-Chirurg richtig liegen mit der Annahme dass der Aufbau zu breit ist und die Papille (Dreieck) quetscht, aber das wäre dann Fehler Nummer 2. In so einem Fall wie deinen wird immer rückwärts nach einer Lösung gesucht. Zuerst wird Verdacht Nr. 2 nachgegangen, wenn das nicht zu Beseitigung der Schmerzen führt, dann kommt Verdacht Nr. 1 dran (bei mir sind am Ende 90 Nachbehandlungen zusammen gekommen und dies gilt es zu vermeiden).

Hat der MKG-Chirurg sondiert? D. h. ist er mit einer Metallsonde unter dem Zahnfleisch am Implantat des 12er entlang gegangen? Hat er eine Panoramaschichtaufnahme und ein DVT gemacht? Wie viel Abstand gibt es zwischen Implantat 12 und Zahn 13. Wenn das alles nicht abgeklärt wurde, bist du, außer der Rehabilitierung des 13er, nicht viel weiter gekommen, fürchte ich… Das Hochklappen der des Zahnfleisches ist immer die letzte Option - nach vollständiger Abklärung und Maßnahmen, ohne dass die Beschwerden beseitigt werden konnten.

Richtig ist, dass du ein Recht auf Nachbesserung hast, solange bis Beschwerdefreiheit eintritt, siehe „Informationen rund um die Versorgung mit Zahnersatz“; http://www.bagp.de/dokumente/bagp/zbroschu__rebagbp2015.pdf
Dein jetziger ZA ist verpflichtet die Krone wieder abzumachen, und zwar ohne dass er diese Behandlung in Rechnung stellen darf. Mache Druck mit der Aussage des MKG-Chirurgen. Wenn dein ZA sie abmacht, musst du sie nicht bezahlen, wenn ein anderer sie abmacht, schon. Treten nach Abnahme der Krone immer noch Druckschmerzen am 13er auf, dann muss er auch die im Rahmen seiner Möglichkeiten angehen. Gehst du zu einem anderen ZA, verfällt diese Garantie leider.

Die Krankenkasse wird dir vermutlich nicht helfen, da sie für die Leistung nicht aufkommt. Versuchen kannst du es...



Trine_Hope
Mitglied seit 20. 06. 2018
12 Beiträge

Hi Agnes,

ein 3D Bild oder Röntgenbild wurde nicht gemacht. Er hat mir am Implantatrand entlang gefahren und es hat geblutet darauf hin meinte er auch dass das ein weiteres Anzeichen ist, dass etwas nicht passt und entzündet ist. Ich denke mal er wollte natürlich auch nicht daran jetzt arbeiten, damit man ihm nicht am Schluss etwas in die Schuhe schiebt oder eben wegen der Garantie. Wollte ich ja auch nicht, ging mir ja erst mal um eine grundsätzliche Meinung.

Nein die Schmerzen am 13er sind druch die Abnahme der Krone nicht weg, das weis ich sicher, aber man könnte eben besser an die Seite zum 13er kommen und abklären ob sich da Karies gebildet hat und es wäre mit Provisorium erträglicher auch wenn es noch nicht die Endlösung ist. Klar wenn man das abgeklärt hat und es ist nichts bleibt dann nur noch dass das Implantat zu eng daran sitzt.

Tja und zwecks dem ZA... ich habe nochmal angerufen gefragt wie es weitergeht, ob nochmal eine heilanästhesie gespritzt wird um zu sehen, ob der Druck dadurch weniger wird, weil die am Dienstag mir noch gegeben wurde hat den Druck etwas vermindert aber klar der Schmerz dazwischen und das komische Gefühl sind weiterhin da, wurde ich nur gefragt ja ist es besser geworden meinte ich eben gering, hieß es ja ok dann er ist bis Montag nicht im Haus ich soll Montag wieder anrufen... Wusste garnicht was ich darauf noch sagen sollte...



Trine_Hope
Mitglied seit 20. 06. 2018
12 Beiträge

Hi Agnes und Forum

Nochwas ist auffällig. Kaffee, auch bereits lauwarmer oder auch ein Glas Sekt reichen aus dass der Schmerz und das Druckgefuehl zwischen Implantat und 3er stärker werden. Liegt das daran das Blutgefäße sich weiten und es mehr durchblutet wird? Weil es bei Coffein und Alkohol so auffällig ist. Könntest du mir deine email mal geben?

Lg



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
399 Beiträge

Anscheinend hattest du eine schlaflose Nacht (Uhrzeit des Beitrags). Wegen des Druckschmerzes?

Typisch bei einer Fehlpositionierung sind deutliche Intensivierung der Schmerzen und des Pochens bei körperlicher Anstrengung wie z. B. Arbeit, Sport, Bücken, Schuhe anziehen sowie Essen, Sprechen, Zähne putzen (Berührung) und Duschen, Baden, Bettwärme. Wärme ist ein eindeutiger Stressfaktor. Es spricht einiges dafür, dass es mit erhöhter Durchblutung zu tun hat.

Ich tue es ungerne, aber wegen der vielen stillen Mitleser in diesem Thread stelle ich noch mal das Foto meines Frontzahnimplantats, das nach dem Hochklappen des Zahnfleisches zu Beweiszwecken gemacht wurde, an diese Stelle rein. Ein Implantat muss von allen Seiten mit Knochen bedeckt sein, sonst führt jede Belastung, wozu auch Sprechen und alle anderen hier oben genannten Aktivitäten/Faktoren gehören, zu einem unerträglichen Druckgefühl und Pochen. Von der Frontseite war das Implantat zu 2/3 nicht mit Knochen bedeckt. Dennoch sahen alle Röntgenaufnahmen "super" und/oder "1A" aus (O-Ton des Implantologen). Die Fehlpositionierung konnte weder mit einem Röntgenbild noch mit einer Panoramaschichtaufnahme noch mit einem DVT dargestellt werden!
http://abload.de/image.php?img=fehlpositionierungfroe1o5m.jpg

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