Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

kleine Umfrage

Katja
Katja

Hallo zusammen,

nur so, aus Interesse: im welchem Alter haben Sie Ihren ertsen Zahn verloren bzw. sich den ersten Implantat einsetzten lassen?
Ich bin 27, habe letztes Jahr meinen ersten zahn ziehen lassen.



Nicky
Nicky

Ich werde mir bald eines einsetzen lassen und ich bin 24. Bin alleridngs grade am recherchieren...du auch?



Diotima
Diotima

Mit 22.
War aber nicht meine Schuld.
Das bleibt für die nächsten 50 Jahre hoffentlich der einzige Zahn.



Katja
Katja

Ich hatte sehr lange gesucht und recherchiert. Jetzt habe ich mich für einen Chirurgen entschieden, hoffe dass die Wahl richtig ist. Habe allerdings immer noch Angst und Zweifel.
Ich habe den Eindruck, egal zu welchem Artz man geht, eine Übereinstimmung in den Meiningen gibt es nicht, alle versuchen ihre eigenen Leistungen zu verkaufen.
ZÄ sagen immer: Brücke;
Kieferchirurgen: Implantat;
Kieferorthopäden: Zahnspanne um die Lücke zu schliessen.

Die Entscheidung liegt also immer nur bei uns selber.

Wünsche Euch viel Erfolg!



Karl-Josef Mathes
Karl-Josef Mathes

Hallo,

das ist die Kehrseite des med. Fortschrittes. Es gibt - ich finde das gut - heute mehr als nur eine Möglichkeit, einen Befund zu behandeln. Natürlich bürdet Ihnen als Patient das auch einiges an Entscheidung und damit an Eigenverantwortung auf. Aber das ist doch eigentlich prima, oder?
Überall wird vom mündigen Patienten geredet. Hier gibt es ihn.

Gruß

K.-J. Mathes



Dr.Metelski
Mitglied seit 27. 02. 2002
969 Beiträge

Ich würde keinem Patienten eine Brücke empfehlen,wenn dadurch gesunde oder halbwegs gesunde Zähne beschliffen werden müssten.Ich würde einem Patienten,wenn es Ihne nicht stört,auch kein Implantat im hinteren Seitenzahnbereich empfehlen,wenn nur ein Zahn fehlt.

Gruß Dr. Metelski



Nicky
Nicky

Warum würden Sie kein Implantat im hinteren Seitenzahnbereich empfehlen? Ich soll am Do eben genau dort eines bekommen. Mit der Begründung, dass man keine Lücke lassen darf, weil sonst der Knochen atrophiert und sich außerdem mit der Zeit das Gebiss verschiebt. Ist das nicht richtig??



Dr.Metelski
Mitglied seit 27. 02. 2002
969 Beiträge

Dass Zähne kippen und in eine Lücke hineinwachsen ist ein Dogma und wissenschaftlich nicht bewiesen.Es kann passieren,dass die Lücke durch Kippung anderer Zähne geschlossen wird,doch kann es auch sein,dass gar nichts passiert.Es gibt genügend Patienten die schon seit 30 Jahren mit solch einer Lücke leben und es hat sich nichts verändert.

Gruß Dr. Metelski



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4035 Beiträge

Hallo Herr Metelski,
wenn ein Patient anfragt, ob ein fehlender 6er mit Zahnerssatz versorgt werden soll, welchen Zweck hat dann die von Ihnen gegebene Antwort? Soll der Patient jetzt "nein" annehmen...?
Bei aller Therapiefreiheit und Meinung, das kann man doch so nicht stehen lassen.
Gruß
B. Zahedi



L. Jensen, ZA
L. Jensen, ZA

Hallo Herr Metelski,
wenn ein Zahn nicht wandert, elongiert oder kippt, dann ist er in den meisten Fällen irgendwie (durch die Okklusion) abgestützt.
Wenn er erst einmal merklich angefangen hat sich zu bewegen, ist eine Therapie mit einer stimmigen Okklusion sehr schwierig und endet häufig in einer funktionell oder optisch unzureichenden Lösung oder mit dem Devitalisieren eines elongierten Gegenzahnes. Daher würde ich schon zu einer Versorgung raten.
Gruß, L. Jensen