Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Implantate entfernen lassen?-Frontzahn-zu wenig Knochen

elliw
Mitglied seit 19. 04. 2015
9 Beiträge

Hallo,
mir sind vor 9Monaten Implantate im Ok, mittlerer und seitlicher Schneidezahn, gesetzt worden. Diese beide Zähnen wurde schon vor Jahren entfernt und sind seither mit einer Brücke versorgt worden.
Ich habe nach der Freilegung die Behandlung bei der Zahnärztin, die auch die Implantate geplant und gesetzt hat, abgebrochen, da ich große Probleme mit ihr hatte.
Es hat sich während der Behandlung und mit dem neuen Provisorium mein Biss derart verändert, dass ich sehr starke Probleme bekam, die sie weder richtig behandelt noch in den Griff bekam.
Weil mein Biss noch nicht wiederhergestellt ist, gibt es immer noch keine endgültige Versorgung, aber dennoch sollten die Implantate demnächst versorgt werden.
Nun sah meine neue Ärztin bereits auf dem Röntgenbild, dass die Implantate zu tief sitzen und es wahrscheinlich ästhetische Komplikationen und vielleicht sogar funktionale Probleme geben würde.
Sie hat mich zu einer Kieferchirurgin geschickt für eine 2.Meinung, die auch ein DVT gemacht hat.
Darauf konnte man erkennen, dass die Implantate vorne zur Lippenseite nicht vollständig mit Knochen bedeckt sind.
Wegen des großen Knochenverlusts hat diese Chirurgin erst einmal empfohlen, auf eine Entfernung der Implantate zu verzichten und mit einer Schleimhauttransplantation die Ästhetik zu gewährleisten.
Mit der neuen Erkenntnis, dass nach vorne hin Knochen fehlt, war ihr Vorschlag, dass sie bei der OP überprüft, ob die Implantate überhaupt fest sitzen.
Sollten sie lose sein, würde sie sie sofort entfernen.
Ansonsten würde sie erst einmal bei der Schleimhauttransplantation bleiben und die Implantate versorgen lassen und über die nächsten Jahre engmaschig kontrollieren.
Was halten die Experten hier im Forum von dem Vorgehen?
Was gibt es für Risiken, wenn ich mir die Implantate entfernen lasse, obwohl sie an den übrigen 3Seiten eingeheilt sind? Wäre es nicht u.U. das Beste, die Implantate sofort entfernen zu lassen, da Probleme vorprogrammiert sind?
Wer hat Erfahrungen mit der Entfernung von Implantaten, die eingeheilt waren, im Frontbereich?



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
358 Beiträge

Ich hatte jahrelang nur Schmerzen mit einem Frontzahn-Implantat, das nicht mit Knochen bedeckt war. Vielleicht hilft Ihnen meine Geschichte:
http://www.implantate.com/forum/diskussionsforum-zahnimplantate/falsch-sitzendes-implantat-nicht-durch-aufnahmen-darstellbar-41924/view.html?tx_mmforum_pi1[fid]=2

Die Fotos meines Beitrags vom 06.12.14 habe ich entfernt. Bei Interesse könnte ich sie wieder einfügen. Es dürfte Ihnen nicht schwerfallen zu raten, was ich von dem Vorschlag der Kieferchirurgin halte. Ich, an Ihrer Stelle, würde noch eine dritte Meinung einholen - bei einem MKG- oder Oralchirurgen!

Alles Gute!



elliw
elliw

Das hört sich ziemlich schlimm an, was Sie da erlebt haben. Vielleicht sollte ich tatsächlich noch eine zweite Meinung einholen. Die derzeitige Behandlerin ist aber Oralchirugin. Auf meinem Röntgenbild vom November konnte man den Knochen vor und hinter dem Implantat eben auch nicht erkennen.
Aber auf dem DVT sind die Knochendefekte, im Gegensatz zu Ihrem Fall, zumindest bereits zu sehen und man weiß, womit man es zu tun hat.
Ich bin natürlich auch am überlegen, ob die vorherige Ärztin, die für das Setzen verantwortlich war, nicht u.U. schlecht geplant hat.
Wenn dem so wäre, wird es dennoch schwer beweisbar sein. Wenn, dann wird sich allerdings meine Zusatzversicherung damit befassen und mit ihrer Rechtsabteilung bei der alten Ärztin die bereits erhaltenen Zahlungen zurückfordern.
Es ist wirklich frustrierend. Alles, womit sich diese Ärztin selbst beworben hat (z.B. auf ihrer Website), konnte sie nicht halten. Ich bin einigermaßen schockiert von all diesen Erkenntnissen und hoffe, keine schwerwiegenden Folgen tragen zu müssen.
Ich hoffe, dass sich für Sie die Probleme bereits gelöst haben.



elliw
Mitglied seit 19. 04. 2015
9 Beiträge

Das hört sich ziemlich schlimm an, was Sie da erlebt haben. Vielleicht sollte ich tatsächlich noch eine zweite Meinung einholen. Die derzeitige Behandlerin ist aber Oralchirugin. Auf meinem Röntgenbild vom November konnte man den Knochen vor und hinter dem Implantat eben auch nicht erkennen.
Aber auf dem DVT sind die Knochendefekte, im Gegensatz zu Ihrem Fall, zumindest bereits zu sehen und man weiß, womit man es zu tun hat.
Ich bin natürlich auch am überlegen, ob die vorherige Ärztin, die für das Setzen verantwortlich war, nicht u.U. schlecht geplant hat.
Wenn dem so wäre, wird es dennoch schwer beweisbar sein. Wenn, dann wird sich allerdings meine Zusatzversicherung damit befassen und mit ihrer Rechtsabteilung bei der alten Ärztin die bereits erhaltenen Zahlungen zurückfordern.
Es ist wirklich frustrierend. Alles, womit sich diese Ärztin selbst beworben hat (z.B. auf ihrer Website), konnte sie nicht halten. Ich bin einigermaßen schockiert von all diesen Erkenntnissen und hoffe, keine schwerwiegenden Folgen tragen zu müssen.
Ich hoffe, dass sich für Sie die Probleme bereits gelöst haben.



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
358 Beiträge

Ja, wenn das Funktionelle - sprich "Biss" - schon nicht funktioniert, da frage ich mich (nach meiner eigenen Erfahrung) wie eine Schleimhauttransplantation da zielführend sein kann??? Ästhetik ist das eine, aber wenn Sie damit nicht essen, vielleicht auch nicht richtig sprechen können, dann nutzt die ganze Ästhetik nichts. Wenn die Oralchirurgin NUR die Ästhetik im Auge hat, wird das Ganze scheitern. Die "Warnung" in Bezug auf die Funktionalität Ihrer neuen Zahnärztin würde ich nicht überhören!

Obwohl mein Implantat labial (zur Lippe hin) zu 2/3 nicht mit Knochen bedeckt war, saß es bombenfest. Beim Abbeißen tat es dennoch höllisch weh, deshalb musste ich "ausweichen", was dazu führte, dass ich mir ständig auf Lippe, Wange und Zunge gebissen habe. Wenn ich versehentlich doch die Krone beim Essen belastete, fing es unerträglich an zu Pochen und zu Hämmern, auch beim Sport, beim Radfahren, bei jeder körperlichen Anstrengung, beim Zähneputzen, sogar bei einem warmen Bad! Das hält kein Mensch aus. Erst bei Belastung der Krone wird eine enorme Kraft auf das Implantat ausgeübt - durch eine Art "Hebelwirkung". Daher stand bei mir nach der Explantation des (zweiten) Implantats und die darauffolgenden Neu-Implantation die Funktionalität an oberster Stelle und zwar meilenweit VOR der Ästhetik. Deswegen halte ich den Implantat-Test "fest" oder "lose" nicht für ausreichend. Nicht zu vergessen ist, dass das Implantat Rillen hat, die an die Innenseite der Schleimhaut scheuern, was zum Austritt von Wundsekret führen kann. Schmeckt nicht gerade angenehm.

Nur Sie, als Patient können beurteilen, ob Sie mit dem Implantat zurechtkommen. Verfallen Sie bloß nicht dem Irrtum, dass der Arzt die Funktionalität anhand des Sitzes einwandfrei beurteilen kann, oder ob Sie Schmerzen beim Belasten der Krone haben. Die prothetische Versorgung auf ein falsch sitzendes Implantat ist eine Notlösung, bei der der Patient regelmäßig den Kürzeren zieht. Ob das "Kunststück" nach der Schleimhauttransplantation überhaupt gelingen kann, wird Ihnen kein Arzt versichern können.

Es besteht jedoch die Möglichkeit eine billigere Krone/Brücke (aus Kunststoff) samt Abutment(s) anfertigen zu lassen, um zu überprüfen ob es funktioniert. Dieses Provisorium kann man dann einige Tage bis Wochen ausprobieren. Das habe ich auch gehabt. Danach kann man entscheiden, ob es sich lohnt, eine Keramikbrücke anfertigen zu lassen.

Was das Juristische anbelangt, da hat sich meine Zusatzversicherung die Finger nicht schmutzig gemacht. Wenn ein Gespräch mit der "alten ZÄ" nicht zum Erfolg führt, müssen Sie weitersehen. Für schwer beweisbar halte ich eine Fehlimplantation jedoch nicht. Sie müssen sich Ihre Patientenakte samt Aufnahmen aushändigen lassen. Daraus ist zu erkennen, ob es überhaupt eine "Planung" gegeben hat oder ob "nach Gefühl" implantiert wurde. Mit einem neutralen Gutachter dürfte es gelingen.

Die Risiken einer Explantation hatte ich unter dem Link im vorigen Beitrag bereits aufgeführt.

Ja, danke, mein Problem hat sich inzwischen (nach genau 90 Behandlungen inkl. OPs) zufriedenstellend gelöst.



elliw
Mitglied seit 19. 04. 2015
9 Beiträge

Noch eine Frage an Sie, Agnes: Wie verlief denn das Herausoperieren des Implantats und wie ging es dann weiter? Ging viel Knochen verloren, wo wurde der dann hergenommen und wie ging es Ihnen bei den ganzen Prozeduren? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dazu noch etwas schreiben könnten.

Und noch einmal zu Ihrer letzten Antwort, die Oralchirurgin hat keinesfalls nur das Ästhetische im Blick. Wir versuchen hier alle gerade die Risiken abzuwägen und da war es ihrer Meinung nach das Risiko wert, die Implantate "auszuprobieren", verglichen mit der Prozedur, feste Implantate rauszuholen.
Die Implantate sind auf jeden Fall zu tief drin, sodass die Ästhetik ohne Transplantation auf keinen Fall funktionieren wird. Die Funktion ist definitiv auch nicht 100%, weil das Verhältnis Zahn/Implantat nicht ideal ist. Müsste aber halten. Das dann auch noch vorne kein Knochen ist, haben wir am Ende des Gesprächs entdeckt. Ich sehe sie auch noch einmal und werde dann noch mehr Fragen stellen können.
Der Biss stimmt nicht mehr an den Backenzähnen. Es hätte sich wohl sowieso etwas verschoben, nachdem die Brücke, die 2 Zähne ersetzt und 3überkront hat, heruntergenommen wurde. Nur hat die liebe erste Zahnärztin mich mit einem schlecht angepassten Provisorium herumlaufen lassen. Der eine Zahn war zudem von ihr beim Einsetzen viel zu weit herunter geschliffen worden, sodass ich an einem sehr wichtigen Zahn für Monate gar keinen Kontakt hatte. Und dann wußte mein Körper gar nicht mehr, was los ist. Jetzt trage ich eine IPR-Schiene, Tag und Nacht,und es kommt etwas Ruhe rein.
Nur müssen wir, wenn die Implantate drinbleiben, diese demnächst auch versorgen. Es ist alles wirklich blöd. Normalerweise muss der Biss erstmal vollständig geklärt sein,so sehen das die Chirurgin sowie auch meine Zahnärztin, und dann erst hätte man die Implantate setzen sollen. Aber nun stehen wir da mit den Hinterlassenschaften und müssen irgendwie handeln.
.
Das mit der provisorischen Versorgung werde ich auf jeden Fall auch so machen lassen, für den Fall, dass die Dinger drinbleiben.
Meine Zusatzversicherung hat übrigens schon angekündigt, dass sie sich dahinter klemmen werden, falls die Implantate raus müssen. Die neuesten Erkenntnisse habe ich aber noch gar nicht kommuniziert. Zumindest wird alles, was medizinisch notwendig ist zu 90% übernommen, auch wenn Pfusch bei der anderen Ärztin der Grund sein sollte. Das ist sehr beruhigend für mich.

Man muss wirklich gut auf sich aufpassen. Ich habe diese Lektion jetzt schon bitter gelernt, denn mein Bauchgefühl rebellierte konstant gegen die alte Ärztin. Ich habe mich oft gefragt, ob das alles so stimmen kann, aber dachte auch einfach oft, ich wäre überempfindlich. Ihre Geschichte zeigt, dass man seine Interessen gut im Blick halten muss und sich nicht abspeisen lassen darf. Ich hoffe einfach, dass ich Glück im Unglück habe, wie immer das dann auch aussieht.



Agnes
Mitglied seit 25. 10. 2008
358 Beiträge

In diesem Thread habe ich noch einiges über den Behandlungsverlauf geschrieben - und auch "Frust" abgelassen ;-)
http://www.implantate.com/forum/diskussionsforum-zahnimplantate/aesthetisch-eine-katastrophe-psychisch-am-ende-42187/view.html?tx_mmforum_pi1[fid]=2

Ja, ich hatte einen riesigen Knochendefekt. Nicht nur der Kiefer, sondern auch der Gaumen hinter dem explantierten Implantat musste rekonstruiert werden, weil sich der Knochen dort abgebaut hatte. Knochentransplantat wurde aus dem 4. Quadranten (rechts unten hinten) entnommen und mit Metallteilen verschraubt. Die OP (ambulant) dauerte drei Std, mein Gesicht war stark entstellt. Danach litt ich drei Monate lang unter einem Taubheitsgefühl des Unterkiefers (Lippe, Zähne, Kinn), dann stellte sich ein Kribbeln ein und das Gefühl kam zurück. Die Schleimhaut am Gaumen wollte über Wochen nicht zuwachsen, man konnte den blanken Knochen mit bloßem Auge sehen. Das machte ein weiterer Eingriff notwendig. Auch sprach sich der MKG-Chirurg gegen das Tragen eines Provisoriums aus. Die Stelle sollte unbelastet ausheilen können. Abdrucke nehmen war ohnehin über Monate nicht möglich. Deshalb "bastelte" mir mein Zahnarzt (Wochen später) nach Gefühl ein Provisorium (ein abenteuerliches Ding, eine sog. Spinne), damit ich, wenn ich das Haus verließ, die Lücke kaschieren konnte. Zu Hause habe ich die "Spinne" sofort rausgenommen, essen damit war sowieso unmöglich. Nach acht Monaten erfolgte die Metallentfernung, gleichzeitig die dritte Implantatsetzung. Wieder acht Monate später die Freilegung, dann "Probe-Versorgung", und noch zwei Monate später die endgültige Keramik-Versorgung. Vom ersten Gespräch zur Explantation bis zu seiner Realisierung und Versorgung des neuen Implantats vergingen zwei Jahre. Alles in allem kein Spaziergang!

Und hier setzt jetzt meine ganz persönliche Kritik an! Die Spätfolgen werden m. E. nicht berücksichtigt. Ich war all die Zeit in zahnärztlicher Behandlung, es wurden Aufnahmen über Aufnahmen gemacht, doch keiner hat den Knochenabbau am Gaumen bemerkt. Diese Spätfolge ist aufgetreten, weil ich das fehlgesetzte Implantat über all die Jahre nicht belasten konnte. Jeder, aber auch wirklich jeder, hat mir von einer Explantation abgeraten. Auch der MKG-Chirurg, der letztendlich die Explantation auf meinen Wunsch - aber ohne richtige Diagnose - durchgeführt hat. Nach der Explantation meinte er lakonisch „der Patient hat immer recht!“ Es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis der Gaumen zusammengebrochen wäre. Das Implantat saß zu zweidrittel in der Schleimhaut, die Rillen des Implantats führten zu einer ständigen Reizung an der Innenseite, weswegen sich stetig Wundsekret absonderte. Heute habe ich am Gaumen immer noch eine schmerzhafte taube Stelle, die gaumenseitige Mundschleimhaut ist stark zurückgewichen, so dass die Zahnhälse auf dieser Seite frei liegen. Die Mundschleimhaut um das neue Implantat herum ist extrem empfindlich (Zähneputzen = schmerzhaft!). Wäre das Implantat früher explantiert worden, wären mir diese Qualen erspart geblieben. Wenn ein Implantat schmerzbedingt nicht belastet werden kann, sollte es m. A. n. explantiert werden. DAS ist das Kriterium! Die Ärzte sehen i. d. R. nur die Risiken der Explantation; diese sind in der Tat groß und nicht zu vernachlässigen.

Wenn die Oralchirurgin die Funktionalität mit berücksichtigt, ist das schon mal sehr beruhigend. Das hatte ich anders "interpretiert". Mit den zusätzlichen Erklärungen leuchtet mir nun auch das Konzept, dass dahinter steckt, ein. Der Versuch mit der billigeren "Probe-Variante" kann ich wirklich nur empfehlen. Wenn beim Eindrehen des Abutments sich keine Schmerzen einstellen, wenn man mit der Krone zubeißen kann, dann kann man auf jeden Fall die endgültige Versorgung gelassener angehen. Die urplötzlichen starken Schmerzen beim Eindrehen des Abutments waren DAS Signal, dass etwas nicht stimmte. Es wurde "nicht verstanden" oder "überhört", obwohl ich vor Schmerzen auf dem Behandlungsstuhl laut geschrien hatte. Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Ganz abgesehen von den Schmerzen und Beschwerden, ist der medizinische und administrative Zeitaufwand, um die Fehler zu beseitigen und die finanziellen Hürden zu nehmen, enorm. Von daher haben Sie Glück im Unglück, dass die Zusatzversicherung Ihnen behilflich ist. Nun, meine hat auch einen großen Teil der Kosten übernommen, aber an einer Klärung des Falles ist sie nicht interessiert. Ich schon…

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig helfen und wünsche Ihnen ein gutes Händchen beim Treffen der anstehenden Entscheidungen.



elliw
Mitglied seit 19. 04. 2015
9 Beiträge

Chapeau, Agnes, dass Sie all das durchgestanden haben. Ich kann mir gut vorstellen, wie belastend das gewesen sein muss. Wobei belastend übrigens untertrieben ist. Was Sie da beschreiben, ist ein Albtraum. Umso mehr freut es mich zu hören, dass es Ihnen zum größten Teil gut geht.
Herzliche Grüße und danke für Ihre Antworten!



trohmeyer
Mitglied seit 20. 04. 2015
6 Beiträge

Hallo,

wieso hat Ihnen Ihre Zahnärztin denn überhaupt zu Implantaten geraten? Wie Sie schreiben, wurden Ihre fehlenden Zähne doch seit Jahren mit einer Brücke versorgt.. Wollten Sie auf Implantate umsteigen oder wie kam es zu der Entscheidung?

Ich frage deshalb, weil es bei der Beratung offenbar immer wieder so ist, dass einige Zahnärzte nicht wirklich auf die Risiken hinweisen, die sich durch Implantate ergeben können. Wie war es denn bei Ihnen?

Viele Grüße,

Ihr T. Rohmeyer



elliw
Mitglied seit 19. 04. 2015
9 Beiträge

Ich wollte gerne auf Implantate umsteigen, weil ich die Brücke verdächtigt habe, mir Migräne zu verursachen und auch, dass der Biss nicht 100% stimmte.
Falls sie Probleme gemacht hatte, dann aber nichts im Vergleich zu denen, die sich danach mit dem Provisorium entwickelten.
Meine Zahnärztin hat aber tatsächlich keine Bedenken angemeldet. Ein anderer Zahnarzt, bei dem ich damals eine Zweitmeinung eingeholt hart, meinte aber damals, dass es ästhetisch schwer werden könnte, mir aber auch nicht explizit abgeraten.
Das hat meine alte Zahnärztin aber bis zum Ende meiner Behandlung bei ihr bestritten.
Sie antwortete aber auch, als ich zu ihr meinte, ich fühlte mich nicht besonders gut aufgeklärt, dass, wenn man den Patientin über alle Risiken informieren würde, sich wohl keiner Implantate machen ließe.