Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

HORROR !!! 6 Jahre später: implantatstifte abgebrochen - und was nun???

Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

1 Pitt-Easy Bio-Oss gesellte sich mittels suprakonstruktion vor etwa 6 Jahren neben ein ca. 10 Jahre älteres Implantat-Modell im Unterkiefer ...

natürlich war alles lange fest eingeheilt und machte keine nennenswerten probleme bis ...

eines schönen morgens zwei miteinander verblockte kronen lose in meinem mund herumschwirrten ...

und ich dem nervenzusammenbruch nahe in den spiegel sah und feststellen musste, dass beide stifte "einfach so" abgebrochen waren

nach diesem unfaßbaren HORROR-SCHOCK frage ich euch hier um kompetenten rat. Was sollte jetzt bestenfalls passieren? Meine laienhaften Vorstellungen dazu:

1. ) Op > Stiftreste raus > heilphase (wie lange???) > neue Stifte rein?

2.) Op > Stiftreste raus > sofort (wahrscheinlich dickere, wenn möglich???) neue Stifte rein?

Hilfe - wer weiß was?



Tom27
Mitglied seit 10. 07. 2009
47 Beiträge

Hi Wahnsinn!

tut mir voll leid für dich. Sag wo warst du beim Zahnarzt? - im Ausland?

Ob das mit den dickeren Stiften funkt. wage ich zu bezweifeln - vielleicht Knochenaufbau durch Implantat Löcher - nach dem Entfernen der Implantate ...

mit Stifte meintest du doch die Implantate...oder?

p.s. wie alt bist du...? Kann es sein das Knochenabbau stattgefunden hat und du sie deswegen verloren hast ... haben denn die Zähne nicht gewackelt...?

lg



Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

nein - nicht im ausland - in good old germany.

knochen- sowie jeglicher anderer körperlicher abbau (anderes thema findet immer statt, wenn ich richtig informiert bin ca. ab dem 25. lebensjahr?!

meine vermutung geht eher in richtung falsche bisslage als in diese. der biss sollte zuvor zwar langwierig korrigiert worden sein, nun ja, ich hege leichte zweifel. auch sollte ich nachts eine schiene tragen. zum schutz der keramik auf den kronen. wäre doch bei gesunder bißlage nicht nötig, oder?

nein, die "zähne", genauer die implantatstifte haben nie gewackelt. die kronen lockerten sich von zeit zu zeit und wurden dann wieder fest gezogen.



admin
Mitglied seit 24. 10. 2008
235 Beiträge

zunächst einmal: bitte halten Sie sich an die Forumregeln. Trotz Ihrer Unzufriedenheit: alleine ein Name wie "Zahnarztopfer"verstößt gegen die Regel gegen die 1. Forumregel. Ihr anderer thread musste schon gelöscht.



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4039 Beiträge

Hallo,
welcher Schaden ist denn vom Zahnarzt festgestellt worden. Ist ein Bruch der Abutmentschraube oder des Implantatkörpers?
Gruß
B. Zahedi



Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

durch den von mir gewählten benutzernamen soll sich hier niemand angesprochen fühlen. es ist mein name, so wie ich mich sehe. und bezieht sich auch nicht auf diesen von mir erwähnten fall, sondern auf weiter zurück liegende fälle. wir wissen ja alle, dass das gebiß an der wirbelsäule hängt, und welchen einfluß die wirbelsäule mit ihrem zentralnervensystem auf das gesamte wohlbefinden von körper, geist und seele hat. daher sollten sie ein wenig toleranter mit der namensgebung sein. ich will nicht beginnen aufzuzählen, welch andere krankheiten - nicht aus unzureichender zahnpflege!, sondern aus inkompetenter zahnbehandlung bereits entstanden. also, wer sich hier angesprochen fühlt, sorry, aber der hat scheinbar selbst mit einem schlechten gewissen zu kämpfen. andernfalls hätte er mitgefühl.



Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

ein bruch des körpers



Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

Hallo Herr Dr.Dr. Zahedi,
das war meine Schnellantwort. Nun etwas genauer. Bisher bin ich in Sachen Zahnarzt ratlos. Weder der erste Implantologe noch der zweite ist im Lande. Das heißt, ich muss mir erst einen neuen Implantologen suchen. Dürfen Sie Empfehlungen aussprechen? Wenn ja, würde es mich freuen.

Was eine Abutmentschraube ist, habe ich soeben gegoogelt. Ich danke Ihnen vorweg für diesen Hinweis, der einen kleinen Hoffnungsschimmer verursacht hat.

Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, dann sitzt

1.) im Kieferknochen ein Stift, der unten per Gewinde in den Kiefer geschraubt wird und dort einwächst und oben auch ein Schraubgewinde (innen) hat.

2.) Die Abutmentschraube wird dort reingeschraubt, welche am oberen Ende wiederum ein Gewinde hat.

3.) Auf dieses Gewinde kommt der Aufbau, also Krone.

Dann besteht die gesamte Konstruktion nicht nur aus zwei Teilen (Stift im Knochen verankert + Aufbau), so wie bisher immer von mir angenommen. Und das könnte bedeuten, dass mit viel Glück "nur" das Mittelstück weggebrochen ist und daher "einfach" ausgetauscht werden kann???

Ich freue mich über Ihre Antwort!!!



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4039 Beiträge

Hallo,
Implantatbrüche (Ermüdungsbrüche) sieht man typischerweise
a) bei Fehlverhältnissen Implantataufbaulänge zu Implantatlänge (auch relativ, nach Knochenabbau, Hebel!)
b) bei durchmesserreduzierten Implantaten (unter 4 mm), die für große Seitenzähne verwendet wurden.
Brüche bei den Aufbauteilen sind wesentlich häufiger.
Empfehlung: hier im Implantologenregister?, sonst bei der Fa. Sybron (ehem. Oraltronics) anrufen.
Gruß
B. Zahedi



Zahnarztopfer
Mitglied seit 03. 08. 2009
7 Beiträge

Vielen Dank für die Antwort.
Bei den Ursachen für den Bruch sind höchstwahrscheinlich beide von Ihnen angeführten Gründe möglich. Der Durchmesser (Backenzahn) war 3,75 mm.
Leider sind Sie nicht darauf eingegangen, ob ich den Aufbau dieses Systems als dreiteilig richtig verstanden hatte oder nicht. Ich werde auf jeden Fall auch bei der Fa. Sybron anfragen. Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie darüber auch Informationen hätten.