Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Gute Erfahrungen mit Implantaten

nobody
nobody

hallo dr.flechtig, so einfach ist das bei mir nicht.6 frontimplantate hatte ich bereits.da hier leider der kieferknochen durchbohrt wurde, za-wechsel.hier wurde empfohlen,li.u.re.noch je 2 implantate zu setzen und knochenaufbau, dann langzeit-prothese zur abheilung auf die ersten 6 implantate setzen.pkv hat jedoch nur je seite 1 weiteres implantat bewilligt,trotzdem wurden je 2 gesetzt.kosten hierfür zusammen mit langzeitprothese ca.12.000 euro (noch nicht bezahlt).kosten für die ersten 6 ca. 7000 euro (bereits bezahlt).kosten für endbehandlung ca.22.000 euro (steht ja noch aus).Es handelt sich hier NUR um den OK!



wikke
Mitglied seit 19. 12. 2009
8 Beiträge

Ich habe von einer guten Erfahrung zu berichten:

im Jan.10 wurden bis auf einen Zahnblock im UK alle alten Brücken entfernt u. die restlichen Zähne gezogen, während derselben ambulanten OP 16 Implantate gesetzt + 2x Knochenaufbau.

Es lief alles glatt, selbst mein entzündliches Zahnfleisch hat sich erholt (es neigte vorher zum Bluten). Nach genau einem halben Jahr, seit zwei Monaten habe ich festsitzende, gut aussehende Zähne, wobei noch die unglückliche Mundpartie stabilisiert werden konnte.

Trotz Bedenken von allen Seiten habe ich meinem Zahnarzt vertraut, seine Zusagen haben sich voll bestätigt. Durch nur eine OP werden natürlich auch Kosten reduziert.



Lilli
Lilli

wikke schrieb:

Zitiert von:
Ich habe von einer guten Erfahrung zu berichten:

im Jan.10 wurden bis auf einen Zahnblock im UK alle alten Brücken entfernt u. die restlichen Zähne gezogen, während derselben ambulanten OP 16 Implantate gesetzt + 2x Knochenaufbau.

Es lief alles glatt, selbst mein entzündliches Zahnfleisch hat sich erholt (es neigte vorher zum Bluten). Nach genau einem halben Jahr, seit zwei Monaten habe ich festsitzende, gut aussehende Zähne, wobei noch die unglückliche Mundpartie stabilisiert werden konnte.

Trotz Bedenken von allen Seiten habe ich meinem Zahnarzt vertraut, seine Zusagen haben sich voll bestätigt. Durch nur eine OP werden natürlich auch Kosten reduziert.



Dr.Thilo Fechtig
Mitglied seit 14. 08. 2010
371 Beiträge

Hallo Nobody

dann ist es Zeit die Notbremse zu ziehen. Sie haben kein Problem mit den Implantaten, sondern mit den Finanzen! Wenn Sie den Behandler wechseln laufen die Kosten natürlich immer höher, weil jeder von Neuem anfängt zu planen... Am Besten reden Sie mit dem jetzigen Behandler, ob es nicht eine kostengünstige Übergangslösung in Form eines abnehmbaren Provisoriums gibt, welches man auch mit weichbleibenden Kunststoffen zur Anpassung unterfüttern kann. Die bestehenden Implantate nehmen dann keinen Schaden und der Prothesenhalt sollte befriedigend sein. Wenn alle Kosten/ Finanzen bereinigt sind, können Sie ja später wieder bei Ihm die Behandlung fortsetzen. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Gruss
Thilo Fechtig



Dr. Jörg Wollschläger
Mitglied seit 27. 04. 2003
179 Beiträge

Hallo Nobody,

12 000 Euro für 4 Impl. und Übergangslösung, 22 000 Euro für eine Oberkieferbrücke auf 10 Impl. - ich glaube sehr, dass ein oder zwei weitere Vorschläge für die prothetische Versorgung sinnvoll wären.
Für die gesetzten Impl. müssen Sie natürlich bezahlen, das andere geht wahrscheinlich deutlich fairer ohne schlechter zu sein!
Röntgenbilder der gesetzten Impl. mitgeben lassen, meist sind die digital und kopierbar.
Noch eine Bemerkung zur Aufklärung: Direkt vor der Behandlung ist zu kurz und damit im Zweifelsfall unwirksam.

Alles in allem klingt das Ganze nicht besonders fair.

Viele Grüße

Dr.J.Wollschläger



Hamko
Hamko

?ch hâtte lange jahren überlegt wo ich mein lücken âstetisch besser machen könn, ich war mehr malz bei zahnârzte in Bremen, habe für links oben 2, links unten 1, recht oben 1, recht unten 1, recht unten für metal krone 1 keramik, also 5 implantate und 3 keramik krone ca 16 tausend Euro verlangt, ich konnte leider nicht leisten, ich muss danach spontan für ein hochzeit in ?stanbul eingeladen, habe überlegt da ein zahnarzt besuchen, ich hâtte mehr mal in fernseher werbung gesehen, in ?stanbul habe ich noch mal in internet geschaut, ich habe mich bei Dentapol enschieden, bei erste besuch habe ich mich mit implantate entschieden, ich muss nach 3 monate noch mal hin, ist alles gut gelaufen bin sehr zufrieden, ich habe 5 implantate + 3 keramik krone bekomm, imgedeymi? hane ich für Gamze behandlung 2800€ bezahlt, ist 9 monate vorbei ich kann weder essen lâchen ist alles wieder sehr schön.



KarinW
Mitglied seit 04. 11. 2017
8 Beiträge

Ich hatte auch nicht unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, trotz Zahnzusatzversicherung, aber mein Zahnarzt hat mir 3 Kostepläne gemacht, so teuer sind die nicht, bis wir für mich die beste Lösung hatten. Das war überhaupt kein Problem. Man kann sich doch mit dem Arzt beraten, das ist billiger als eine falsche und zu teuere Entscheidung zu teffen. Es gibt doch für guten Zahnersatz so viele Möglichkeiten.



Gast
Gast

Ich möchte auch von guten Erfahrungen berichten!
Anfang 2016 verlor ich einen wichtigen Haltezahn meiner OK - Konusbrücke, hatte nur die Wahl zwischen OK - Vollprothese oder Prothese auf 4 Implantaten.
Habe mich für Implantate entschieden und Ende 2016 war alles perfekt und herausnehmbar auf 4 Implis.

2017 wollte ich dann den UK sanieren lassen , da die restlichen 4 Zähne ( + Klammerzahnersatz ) ziemlich locker waren.
Wegen der zuvor guten Erfahrungen im OK bin ich auch im UK noch einmal den Weg der Implantate gegangen.

September 2017 ziehen der Restzähne, Provisorium, nach 6 Wochen Implantatsetzung und insgesamt 6 Monate Leidenszeit mit enorm eingeschränkter Beissfähigkeit.
So eine provisorische UK Vollprothese ist eine echte Herausforderung.
Haftpolster und - Cremes versprechen in der Werbung viel, halten aber nichts!

Inzwischen bin ich seit einigen Tagen versorgt mit der Suprakonstruktion im UK und ein paar Druckstellen werden noch versorgt.
Aber ich kann aktuell nun wieder essen und vor allem beissen.
Schluss mit Suppen, Joghurt und Breichen.
Das ist ernährungsmässig eine harte Zeit, aber das Ziel lohnt sich!
Kostenmässig hatte ich durch eine langjährige Zahnzusatzversicherung eine volle Kostenerstattung.
OK und UK kosteten jeweils 10000 €.

Wichtig ist für mich, dass ich im OK und UK herausnehmbaren Zahnersatz habe, denn dieser lässt sich einfach besser säubern.
Eine Freundin hat als Raucherin und mit Paradontose - Erfahrungen bereits 2 x all ihre Implantate ( und viel Geld ) durch Entzündungen ( Periimplantitis ) verloren.

Für mich waren die Implantat - Entscheidungen wichtig und ich bin zufrieden.
Ich hatte durch meine Hausärztin eine gute Praxis in Berlin empfohlen bekommen und bin als totale Angstpatientin dort einfach super behandelt worden.



periimp
Mitglied seit 21. 10. 2011
29 Beiträge

Hallo TaSc
natürlich ist es unangenehm soviele "Horrorgeschichten" zu lesen, aber das Forum ist eben vornehmlich dazu da, Hilfe bei Problemen zu finden. Und manche Probleme sind eben auch umfangreich. Ich las auf einer Webseite: "1 Million gesetzte Implantate - 140.000 Fälle von Implantatverlust" - letzteres ist relativ "nicht viel" - aber wenn man zu den 140.000 Misserfolgen gehört, dann trifft es einen schon sehr.
Wobei der Verlust der Implantate (und dann Umstieg auf "normale" Zahnbrücke (falls möglich) oder auf herausnehmbare Prothese) eigentlich NICHT der grösste Verlust sind, sondern der Verlust von Substanz am Zahnhalteapparat (Knochen und Zahnfleisch).
Ich kann jedoch beruhigen insofern du selbst mit einem sorgsamen Spezialisten zu tun hattest: in meinem Fall mit umfangreichen Schäden konnte ich nach Recherche in meinem Journal und dem Lesen etlicher Beiträge in Dentalmagazinen erkennen, dass mein (ehemaliger) Zahnarzt ALLE Planungsfehler gemacht hatte, die man überhaupt machen kann - und im Übrigen eine sehr lasche Einstellung zur Mundhygiene und Prophylaxe hatte.
Viele Schäden wären vermeidbar gewesen - nur hätte ich nicht einfach blind und blauäugig vertrauen dürfen, sondern hätte mir systematisch Wissen aneignen müssen - rechtzeitig.
Das Positive in der Berichterstattung zu Misserfolgen und Schäden ist, dass man zahnmedizinisch die Voraussetzungen für erfolgreiche Implantation und "haltbare Implantate" und Vermeidung von entzündungsbedingten Knochenabbau noch genauer untersucht.
Was noch fehlt, ist die Einschränkung der Zahl von Implantierenden. Jeder Zahnarzt darf Implantate setzen. Leider. Eine gesetzliche Regelung ist mir nicht bekannt.



ArdenForest
ArdenForest

Hallo,

Wie bereits oben erwähnt wurde wird immer viel von schlechten Erfahrungen berichtet. Das heißt aber nicht, dass es nicht mindestens genau so viele wenn nicht mehr positive Erfahrungen gibt. Aber die tragen ihre Erfahrungen halt eher selten nach Außen. Um ehrlich zu sein bin ich selbst dieser Sache schuldig. Üblicherweise sitze ich in Foren, wenn es ein Problem gibt.

Naja auf jeden Fall gibt es viele positive Dinge über Implantate zu sagen. Unter den Vorteilen sind zum Beispiel:
-Die künstlichen Zahnwurzeln werden direkt im Kieferknochen verankert. Daher bieten sie einen festeren Halt als einfache Brücken, Teil- und Vollprothesen.

-Zur Befestigung von Implantaten werden im Unterschied zu vielen herkömmlichem Zahnersatzarten keine angrenzenden Zähne beschliffen und damit beschädigt.

-Implantate sind nicht bzw. kaum als solche zu erkennen. Die künstliche Zahnkrone wird in Farbe und Form individuell an die umgebenden Zähne angepasst.

-Implantate fühlen sich nahezu so an wie eigene Zähne.

-Durch ihre natürliche Belastung des Kieferknochens halten Implantate Knochenschwund auf, der -normalerweise nach einem Zahnverlust eintritt.
(siehe https://www.prof-dhom.de/infowelt/behandlung/implantate/)

Also Kopf hoch, das wird schon. Außerdem ist es in meiner Erfahrung nicht die beste Idee sich zu diesem Zeitpunkt über solche Dinge Gedanken zu machen. Der Eingriff ist bereits geschehen und soweit ich das verstehe ist ja bisher alles gut. Bleibt weiterhin alles gut hast du dir umsonst Sorgen gemacht, und sollte wider Erwarten doch ein Problem auftreten, kann man sich ohnehin erst darum kümmern, sobald es soweit ist.