Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Expertenrat

Eva
Eva

sehr geehrtes Expertenteam,

ich bitte Sie um Beantwortung nachstehender Frage:
Wenn ein ZA zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft f.Implantologie und Mitglied bei der DGZMK sowie der DGI ist, wäre das ein besonderes Merkmal für seine professionelle Arbeiten ? Wieviel Implantate muß so ein ZA innerhalb welcher Zeit eingesetzt haben, und muß er über die neuesten Erkenntnisse bzw. Techniken der Implantoliege verfügen können?
Ich bitte um Ihre geschätze Meinung .

Liebe Grüße
Eva



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4020 Beiträge

Hallo Eva,
es tut mir leid, dass Sie es in den letzten Jahren nicht geschafft haben, Vertrauen zu einem Behandler zu fassen. Die wievielte Anfrage an das Forum ist dies seit 2005?
Ich bin nicht mehr der Meinung, dass Ihnen dieses Forum weiterhelfen kann, da aus kilometerlangen Antworten, Ermutigungen und Tipps verschiedenster Forumteilnehmer sich trotzdem immer wieder die gleichen Fragen ergeben.
Viel Erfolg und Entscheidungskraft wünscht
B. Zahedi



Beatrice
Beatrice

Liebe Eva,
Sie haben ja schon von Herrn Dr. Zahedi eine Antwort bekommen und - so leid es mir tut - ich kann seinen Ausführungen nur zustimmen. Sie bekommen unendlich viel Antworten und mit nichts sind sie zufrieden. Kein Mensch kann Ihnen die Entscheidung abnehmen. Ein Risiko bleibt immer. Tun Sie sich doch mal den Gefallen und überprüfen Sie Ihre "Glaubwürdigkeit" und Ihre Fragen an das "Expertenteam". Ich kenne eine Sängerin, die Mitglied im Opernchor ist und durch eine Krebserkrankung im Bereich der Mundhöhle keine Wahl hatte, aber Mut und Zuversicht. Ihr Ziel war es wieder zu singen und sie tut es wieder. Vielleicht hilft ja so ein Beispiel.
Man wacht nicht morgens auf und alles wurde per Zauberhand entschieden und ist bestens.
Freundliche Grüße
Beatrice



Eva
Eva

Sehr geehrter Herr Dr. Zahedi,

danke für Ihre Mitteilung. Ich habe mir erlaubt Ihnen direkt darauf auf Ihre Mailanschrift zu schreiben.
mit freundlichen Grüßen
Eva



Eva
Eva

Liebe Beatrice,

vielen Dank für Ihren Beitrag. Eines muß ich allerdings gleich klarstellen.
Dass ich mit nichts zufrieden bin, dass ist Ihre Interpredation!! Ich lese hier täglich im Forum, mir kommen immer wieder neue Fragen wenn ich die Beiträge lese, das ist nicht ungewöhnliches. Ich kann nicht verstehen, dass meine Fragen Sie nerven!! Warum lesen Sie die dann? Was soll dieser Angriff meine Glaubwürdigkeit zu überprüfen?? Vielleicht gibt es ja noch andere Teilnehmer die sehr wohl etwas zu sagen haben! Das mit der Sängerin die Sie erwähnt haben tut mir aufrichtig leid und ich bewundere auch ihren Mut, aber vielleicht ist das ja genau der Punkt , sie hatte keine andere Wahl. Ich schon, ich lebe eben seit langem mit meinem Provisorium und habe einfach Angst dass ich meine Gesundheit aufs Spiel setze wenn etwas bei der Behandlung passiert. Ist das sooo unverständlich ???
Freundliche Grüße
Eva



Beatrice
Beatrice

Liebe Eva,
Ihre Fragen nerven mich nicht, nur manchmal kann der Hinweis über seine eigene Handlungsweise nachzudenken hilfreich sein. Sie haben Bedenken Ihre Gesundheit aufs Spiel zu setzen, wenn Sie sich behandeln lassen. Nun, unsere Gesundheit steht auf dem Spiel an dem Tag, an dem wir auf die Welt kommen, oder wir setzen uns unter eine Käseglocke. Viele Fragen geben viele Antworten und führen nicht zwingend zu einer Lösung. Mut ist eine Sache, die mit Selbstvertrauen zu tun hat und damit meine ich nicht Leichtsinn. Ich habe einem Implantologen den Rücken gekehrt, der als absolute Kapazität gilt, von sehr viel Patienten hochgelobt wird und ehrlicherweise auch sehr erfolgreich ist. Warum? Ich konnte ihn menschlich nicht ertragen. Das gibt es. Vertrauen hat auch damit zu tun. Ich habe mir die Implantate von einem weitaus weniger bekannten ZA/Implantologen setzen lassen, weil ich mit ihm reden konnte. Ich habe keinerlei gesundheitliche Schäden erlitten. Das kann ja noch kommen, denken Sie vielleicht?!
Nun, wenn ich in ein Auto steige, habe ich mit nichts die Garantie, dass ich gesund ankomme.
In diesem Sinne
mit freundlichen Grüßen
Beatrice



Eva
Eva

Liebe Beatrice,

danke für Ihre Mail. Nur diese Diskussion könnte man endlos fortsetzen meinen Sie nicht?
Natürlich ist mir auch bewußt was Sie hier sagen. Das ist es aber nicht , was mich bewegt. Wie Sie selbst erfahren haben, kommt es auf die menschliche Verständigung, bzw. Verständnis an, die sich entwickelt. Bisher habe ich allerding noch keinen und ich betone, keinen Arzt sei es ZA oder prakt.Arzt getroffen, der nicht vom hohen Roß aus mit den Pat. umgeht. Die meinen doch alle die dummen Pat. Ich übertreibe nicht!! Ich habe selbst viele Jahre im medizinischen Bereich gearbeitet, und weiß von was ich spreche, ich könnte Bücher schreiben was da alles passiert ist mein Vertrauen ist wirklich im Eimer. Gott sei dank habe ich biser (seit Jahrzehnten) keinen Arzt gebraucht, ich habe seit mindestens 40 Jahren keinen Hausarzt. Das mit den Zähnen war mir wieder ein Beweis, dass die Ärzte nur an ihren Gewinn denken, wer weiß ob ich meine Zähne wirklich hätte lassen müssen, wenn der ZA von vorneherein anders gearbeitet hätte??? Ich muß z.B. für meine Tätigkeit haften, wenn ich einen Fehler mache. Wo liegt die Haftung der Ärzte?? Das muß erst mal nachgewiesen werden und der Nachweis ist bekanntlich äußerst schwer zu erbringen, da der Arzt ja immer nur sein "bestes" tun kann, der Rest ist Gott oder Natur, wie Sie wollen! Für meine Tätigkeit kann ich nicht Gott oder die Natur verantwortlich machen. Außedem habe ich noch ein Gewissen, welches mir verbietet etwas zu meinen Gunsten zu vertuschen. Was aber machen Ärzte??? Verstehen Sie jetzt mein Problem? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn ich jetzt angekommen wäre.
Liebe Grüße
Eva
PS; Selbst hier im Netz nehmen sich einigeExperten heraus, über die Köpfe Ratsuchender zu entscheiden, und von oben herab ohne den Hintergrund der einzelnen zu kennen, zu urteilen, das stärkt mein Vertrauen in die Ärtzeschaft nicht extra.
Nochmal liebe Grüße
Eva



Beatrice
Beatrice

Liebe Eva,
Sie haben Recht mit dem Hinweis auf die "Endlosdiskussion", in jeder Hinsicht. Nun scheint mir aber, dass bei Ihnen endlich die Katze aus dem Sack ist. Als Oberbegriff könnte man sagen: Schwierigkeiten in der Kommunikation mit Ärzten. Schade! Das "hohe Ross" gilt doch aber nicht nur für Ärzte oder? Für dumm verkauft wird der Verbraucher per Werbung jeden Tag. Ich finde, Ärzte sind doch erstmal auch Menschen, denen wir, die Patienten, gerne Wunder zuschreiben möchten. Ich tue das nicht, vielleicht habe ich daher überwiegend gute Erfahrungen. Und wenns dann mal nicht so ist, ja dann überziehe ich doch nicht den gesamten Berufsstand der ZA/Implatologen mit meinem Frust und Misstrauen.
Ein Neuanfang lohnt sich immer!
Freundliche Grüße
Beatrice



Eva
Eva

Liebe Beatrix,

danke für Ihre schnelle Anwort. Mit Ihnen möchte ich sehr gerne weiter diskutieren. Allerdings verschanzen Sie sich auch sehr gerne hinter Allgemeinplätzen. -Bitte nicht böse sein, wenn ich Ihnen ggf. damit zu nahe trete.
Der Vergleich mit der Werbung trifft meines Erachtens doch hier nicht zu. Da ist kein Ratsuchender sondern die Werbung wird uns aufgedrängt, wir können abschalten wenn wir wollen. Bei Ärzten ist das doch ganz anders. Die nutzen doch die monentane Hilfsbedürftigkeit der Pat. aus, was soll ich den tun, wenn ich ärztliche Hilfe benötige? Die kann ich nicht einfach abschalten!! So habe ich doch gar keine Wahl und ich muß mich dem beugen, was die mir sagen, wenn es um Leben oder Tod geht . Wie soll das denn mit Werbung verglichen werden!!! Und noch einmal die Werbung verkauft mich nicht für dumm, denn ich habe die Wahl und kann hinterfragen, nehmen oder lassen. Wie aber wenn ich ernsthaft krank bin??? Außerdem bin ich nicht so ergeben dass ich wie Sie schreiben den Ärzten Wunder zuschreibe, da haben Sie mich offensichtlich ganz falsch verstanden. Ich meine das Gegenteil. Sie sollen ihre Arbeit tun und ihre Grenzen erkennen, die Arbeit soll aber nach bestem Wissen und Gewissen getan werden und das bezweifle ich ganz stark bei vielen Ärzten. Dass ich in 64 Jahren noch keinen Arzt getroffen habe, dem ich vertrauen kann beweist doch wo es lang geht oder? Ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung. Egal wem ich befrage , die meisten Menschen in meiner Umgebung können etwas berichten über Ärztepfusch !! Brauchen Sie noch mehr?! Leider habe ich nicht mehr so viel Zeit um ausführlicher zu werden. Ich habe nämlich noch einen sehr verantwortungsvollen Beruf, der mich täglich fordert und bei dem sich mir Menschen anvertrauen, die auf meine Kompetenz setzen.
Liebe Grüße
Eva



siggi
siggi

Hallo Eva
du schreibst, du hast einen sehr verantwortungsvollen Beruf und die Menschen würden dir vertrauen, wie können die das wo du doch niemand anderem trauen kannst, hast du nun kein Vertrauen zu den Ärzten oder zu die selber? So wie ich das sehe fehlt dir jede Menge Selbstvertrauen! Ich denke du solltest dich langsam entscheiden, für oder gegen Implantate, eine andere Möglichkeit bleibt dir fast nicht mehr, dann lauf weiter rum mit dem Provisorium, wen störts? Dich doch am allerwenigsten! Man kann aus einer Mücke einen Elefanden machen und du tust das hier!

Gute Besserung