Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Beckenkammimplantation im OK

Nanny
Mitglied seit 30. 03. 2011
83 Beiträge

Hallo Lena,
ja im Moment geht es mir sehr gut. Ich freue mich, dass dieser Teil erstmal geschafft ist. Nein, mein Prov. durfte ich bis Abschwellen und Ziehen der Fäden (12 Tage) nicht tragen. Das war gerade nicht sehr toll, aber es nützte ja alles nichts und da musste ich durch. So der nächste Schritt ist jetzt das Setzen der Implantate. Werde Anfang Oktober zur Nachuntersuchung und Besprechung für den weiteren Behandlungsablauf gehen. Ich wünsche Dir, dass für Dich jetzt auch eine Lösung gefunden wird. Ich würde mich an eine Uniklinik wenden.
LG Nanny



lenavandijk
Mitglied seit 05. 04. 2011
155 Beiträge

In welcher Uni-Klinik warst Du denn, Nanny? War es das UKE, hab ich das richtig gelesen? Und wird dort alles gemacht, also auch der Zahnersatz?

LG Lena



Dr. Frank Maier
Mitglied seit 29. 06. 2010
30 Beiträge

Hallo Lena,

was der Kollege meinte ist der Knochenaufbau direkt nach Zahnentfernung um das Knochenfach wieder zu füllen (socket preservation). Das ist nur ratsam wenn keine Entzündungen vorliegen und bedarf meist einer aufwändigeren Deckung mit Weichgewebe. Dieser Knochenaufbau ist unabhängig vom Sinuslift.

Der Sinuslift kann unabhängig erfolgen, wie von Herrn Dr. Zahedi beschrieben, sofern keine Entzündung der Kieferhöhle oder deren Eröffnung durch die Zahnentfernung vorliegt. Sinuslifts können bei intakter Kieferhöhle sofort oder Jahre nach Zahnentfernung erfolgen.

Viele Grüße,

Frank Maier



lenavandijk
Mitglied seit 05. 04. 2011
155 Beiträge

Hallo Herr Dr. Maier,

DANKE! Einfach nur mal danke! Es ist so gut, dass Sie und Ihre Kollegen Ihr Wissen hier zur Verfügung stellen!

Ich bin zwar zunehmend entsetzt darüber, wie viele Fragen bei Patienten, die sich ja durchaus in Behandlungen befinden, immer noch offen sind. Aber so ist offenbar die Realität.

Da ich mich gerade heute wieder komplett entmündigt und zur austauschbaren Nummer degradiert fühlte, frage ich mich natürlich um so mehr: WANN fangen Zahnärzte und MKG-Chirurgen eigentlich an zu vergessen, dass sie es u.U. mit erwachsenen, denkfähigen MENSCHEN zu tun haben, die die Verantwortung für sich selbst nicht an der Garderobe abgegeben haben?!?

Aber ich merke gerad: Heute sollte ich mich vermutlich einfach erst mal wieder einkriegen...

Also noch mal: Danke für Ihren Einsatz und die Bereitschaft, uns und unsere Fragen ernst zu nehmen!

Lena



Tonja
Tonja

Hallo an Alle...
Habe im August schon mal geschrieben (Seite 3 dieser Diskussion), wie es mir nach dem Knochenblocktransplantat ergangen ist. Alles ist gut verlaufen bisher, habe vor 10 Tagen 3 Implantate im OK-Frontbereich eingesetzt bekommen.
Mein Beckenknochen ist bombenfest eingeheilt und auch die Implantate sitzen bis jetzt fest in diesem neuen "Kieferknochen"...war heute zum Fäden ziehen, alles reizlos verheilt! In gut drei Monaten sollen die Kronen drauf. Wenn alles so weitergeht, kanns nur perfekt werden! Also an Alle, die sowas vor sich haben: nur Mut ...es geht alles vorbei...auch die Provisoriumstragezeit...
Vielleicht kann mir ja doch noch ein Arzt hier meine Frage nach der Knochenbeschaffenheit beantworten, die ich auf Seite 3 schon gestellt hatte.
Vielen Dank,
Tonja



Nanny
Mitglied seit 30. 03. 2011
83 Beiträge

Hallo Tonja,
Ich freue mich, dass es Dir nach der Knochentransplantation so gut geht. Auch ich habe diese OP sehr gut überstanden und alles heilt sehr gut ein. Wo hast Du die OP machen lasssen und wie ist es Dir gleich danach ergangen? Ich hatte gleich nach der OP im Mundbereich so gut wie keine Schmerzen, 2 Tage etwas Schwellungen und das wars auch schon. Im Beckenbereich hatte ich dafür für ca. eine Woche schon etwas Probleme aber das war auch auszuhalten. Freue mich über weitere Infos
LG Nanny



Tonja
Tonja

Hallo Nanny,
bei mir war es auch genauso, alles problemlos abgelaufen, auch die Beckenkammgeschichte, von den Schmerzen 1-2 Wochen aber immer weniger werdend, im Mund aber schmerzmäßig überhaupt keine Probleme, auch jetzt wieder nicht.
Ich habe das bei einem MKG-Chirurgen machen lassen, ambulant.
Freue mich, dass auch du nur Positives berichten kannst, die meisten in den Foren schreiben eh nur, wenn was schief läuft, von daher sind wir die motivierende Fraktion....Wann bekommst du die Kronen, wann hast du die Implantate bekommen, wo und wieviele? Entschuldige meine Neugierde...
Gruß Tonja



Nanny
Mitglied seit 30. 03. 2011
83 Beiträge

Hallo Tonja,
Meine Beckenkamm-OP war Mitte Juli und bis zum Setzen der Impl. sollen ca 5-6 Monate Einheilzeit abgewartet werden. Anfang Nov. erfolgt nochmals eine Nachuntersuchung und Besprechung. Vorgeschlagen wurden mir 6 Impl. mit Stegkonstruktion, auf die dann eine abnehmbare Brücke kommen soll. Von einer festsitzenden Brücke oder Kronen wurde mir dringends abgeraten. Es war zwar meine Traumvorstellung, aber ich vertraue da meinem MKG-Chirugen und ZA. Würde gerne Näheres über Kosten und Behandler von Dir erfahren. Meine Mail-Adr. together1148@googlemail.com. Bitte hier vorher ankündigen, da ich dort sonst sehr selten reinschaue.
Lieben Gruß Nanny



Tonja
Tonja

Hallo Nanny,
Achso, habe gerade nochmals alles gelesen...du schriebst ja schon weiter vorne, dass du 5-6 Monate Einheilzeit abwarten sollst. Warum so lange? Hier schrieb ja Dr. Frank auch, dass Beckenknochen sehr gut und schnell einheilt und nach 3-4 Monaten die Implantate gesetzt werden sollten. So wars ja jetzt auch bei mir. Frag deinen MKG-Chirurgen doch mal nach dem Grund der längeren Einheilzeit.
Es ist auch richtig und wichtig,dass du deinem ZA und dem MKGler vertraust. Ohne Vertrauen ist keine solide Basis für eine Zusammenarbeit zw. Arzt und Pat. gegeben, und fragst du 10 verschiedene, erhälst du 10 verschiedene Antworten...
Das was fleur weiter vorne schrieb, das Beckenknochen sich wieder resorbiert, ist völliger Quatsch...lass dich von solchen Aussagen nicht verwirren. Wenn alles gut verheilt und die Nähte dicht sind, keine neue Entz. entsteht, gibt es keinen Grund, das der Knochen resorbiert werden könnte. Ein kleiner Teil wird beim Einheilen zwar schon resorbiert, aber der ist verschwindend gering, normal, und wird beim Implantieren des Knochens mit einkalkuliert. So hats mir zumindest mein MKG-Chirurg und auch der Zahnarzt erklärt. Beide arbeiten gut zusammen und sprechen sich ab, der eine weiss, was der andere macht, und das ist für mich sehr beruhigend. Ich bin froh, solch ein Glück mit diesen beiden zu haben... was ich hier so lese, ist das nicht überall so. Meine Aufbauten auf die Implantate soll ich Anfang Februar bekommen... 3 einzelne Kronen.Kanns kaum mehr abwarten....
Mach dich nur nicht verrückt nanny, freu dich, dass alles bis jetzt so gut läuft, es wird gut enden, glaub mir...positiv denken ist auch wichtig.
Freu mich auf neue Nachrichten von dir
L.G. Tonja



Nanny
Mitglied seit 30. 03. 2011
83 Beiträge

Hallo Tonja,
die einheilzeit beruht wohl darauf, dass bei mir der gesamte ok-mit knochen aus den beckenkamm aufgebaut wurde und das braucht eben zeit zum einheilen. Zum anderen kommt dazu, dass ich nicht gerade zur weihnachtszeit wieder nichts essen kann. Im Moment ist alles sehr gut, ich merke mein prov. ueberhaupt nicht und kann so gut wie alles essen ohne probleme, ein grosses lob an meinen ZA nach dieser grossen op. Meine Frage zu deiner op, zu schreibst, deine op wurde ambulant in einer praxis gemacht, wie geht das denn??? Ich war 12 Tage in der klinik und wurde rundum versorgt, ich durfte 3 tage nach der op nicht aufstehen und danach erst mit einer physioterapeutin. danach bekam ich gehhilfen für die ersten tage danach. freue mich über deine erfahrungsbrichte.
LG Nanny