Bewertung von Risikofaktoren für den Ausfall von Zahnimplantaten

Einleitung Patienten‑ und implantatbezogene Faktoren spielen eine wichtige Rolle für das Behandlungsergebnis. Knochenquantität (Breite, Länge, Knochenqualität) sind patientenbezogene Faktoren; Implantatlänge, -durchmesser, prothetischer Anteil und Implantatdesign sind implantatbezogene Faktoren. Zielsetzung Ziel war die Evaluation von Risikofaktoren für Implantatverlust. Material und Methode Diese retrospektive Studie umfasste 200 Patienten mit 252 gesetzten Implantaten beider Geschlechter. Untersucht wurden Implantatdurchmesser, -länge und Knochenqualität. Mobilität des Implantats, Schmerzen, peri‑implantäre Radioluzenz oder >2 mm Knochenverlust wurden als Implantatverlust gewertet. Ergebnisse Von 200 Patienten waren 112 (56 %) Männer; 34 Implantatverluste (13,4 %) wurden festgestellt — 18 (7,1 %) bei Männern und 16 (6,3 %) bei Frauen (p<0,05). Die höchste Misserfolgsrate zeigte sich bei Implantatlängen <10 mm (20,6 %) und kleinsten Durchmessern <3,75 mm (17,6 %). Knochen Typ IV wies die höchste Misserfolgsrate (20,6 %) auf. Schlussfolgerung Implantatverlust trat vermehrt bei Implantatlängen <10,0 mm, Durchmessern <3,75 mm und Typ‑IV‑Knochen auf.

Shivu Me; Naveen Reddy; Swetha Vempalli; Azhar Mohammed; Avineet Kaur; Kyatsandra N Jagadeesh
Evaluation of Risk Factors for Dental Implants Failure
International Journal of Current Research and Review, (2021), https://doi.org/10.31782/IJCRR.2021.SP138

Letzte Aktualisierung am Samstag, 29. November 2025