Zahnbehandlung im Ausland: wann ja, wann nein?

Für wen kommt eine Implantat-Behandlung im Ausland in Frage?

Über die Option einer Zahnersatzversorgung im Ausland wird man sich in der Regel im Vorfeld schon informiert haben. Meist gibt es Erfahrungsberichte aus dem Umfeld oder Informationsquellen, denen Vertrauen geschenkt wird. In den seltensten Fällen ist ein blinkendes Internet-Werbebanner aussschlaggebend für eine solche Entscheidung. In erster Linie überlegt natürlich ein Patient, der sich das Behandlungsangebot vor Ort nicht leisten kann oder will, der zeitlich flexibel ist und Geld sparen möchte. Er muss trotz etwaiger verlässlicher Empfehlungen schon bereit sein ins"kalte Wasser" zu springen und sollte sich der in den vorangegangenen Kapiteln genannten Risiken und Hinweise bewusst sein.

Wann ist von einer Auslandsbehandlung eher abzuraten?

 

  • hohe Ansprüche des Patienten z. B. bei ästhetisch schwierigen Situationen im Frontzahnbereich. Hier sollte die Wahl auch im Heimatland auf einen ausgesprochenen Experten fallen.
  • bei zu "kleinen" Behandlungen, da für 1–2 Implantate die mögliche Kostenersparnis in der Regel zu gering ist.
  • sehr aufwändige Behandlungen mit mehrschrittigen Knochenaufbaumassnahmen und damit kontinuierlichem Betreuungsbedarf wegen des zu hohen Zeit-/Reisekostenaufwandes.
  • ungeklärte Qualitätsstandards bei Behandler und Dentallabor, keine Gewährleistung
Letzte Aktualisierung am Donnerstag, 05. Juni 2014



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