Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) zum Knochenaufbauverfahren: Sinusbodenelevation/Sinusbodenaugmentation/

Sinusbodenelevation und Injektion peripheren venösen Bluts zur implantatgestützten Versorgung des atrophierten Oberkiefer-Seitenzahnbereichs: Eine Fallserie


Hatano N, Sennerby L, Lundgren S.

Maxillary sinus augmentation using sinus membrane elevation and peripheral venous blood for implant-supported rehabilitation of the atrophic posterior maxilla: case series.

Clin Implant Dent Relat Res. 2007 Sep;9(3):150-155.

 

Dentalimplantate benötigen für die Versorgung eines zahnlosen Kiefers zur ausreichenden Stabilisierung ein entsprechend großes Knochenvolumen. Im stark atrophierten Oberkiefer-Seitenzahnbereich ist für den klinischen Erfolg der Implantatbehandlung gelegentlich eine vertikale Erhöhung des Kieferkamms im Bereich der Kieferhöhle erforderlich. Gegenstand der Studie war es, eine Technik der Sinusbodenelevation zu untersuchen, bei der ein wiederverschließbares Knochenfenster gebildet, die Schleimhaut des Kieferhöhlenbodens mobilisiert und eleviert, Implantate inseriert und die Hohlräume anschließend mit venösem Eigenblut des Patienten ausgefüllt werden.

Schlussfolgerungen: Die Fallserie zeigte, dass mittels der Füllung eines abgeschlossenen Bereichs innerhalb der Kieferhöhle mit venösem Eigenblut über einen Zeitraum von sechs Monaten eine Knochenneubildung im Umfeld von Dentalimplantaten bewirkt wurde

 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 20. Dezember 2011