Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) zum Knochenaufbauverfahren: Sinusbodenelevation/Sinusbodenaugmentation/

Fallbericht: Ein Trepanbohrer mit neuartigem Design zur externen Sinusbodenelevation


Farré-Pagés N, Augé-Castro ML, Alaejos-Algarra F, Mareque-Bueno J, Ferrés-Padró E, Hernández-Alfaro F.

A novel trephine design for sinus lift lateral approach. Case report.

Med Oral Patol Oral Cir Bucal. 2011 Jan;16(1):79-82.

 

Für Sinusbodenelevationen werden in der Literatur unterschiedliche Techniken beschrieben, bei welchen entweder ein krestaler oder ein lateraler Zugang zur Kieferhöhle gewählt wird. Obwohl hohe Erfolgsraten bei der Sinusbodenelevation beschrieben werden, bergen die angewendeten Verfahren jedoch auch eine Reihe von intra und postoperativen Komplikationen. Die häufigste Komplikation stellen Perforationen der Schneider´schen Membran dar, die Angaben verschiedener Autoren zu Folge in 11−56% aller Fälle auftreten. Gegenstand dieser Studie ist die Darstellung einer Zugangsmöglichkeit im Sinne eines externen Sinuslifts, die zu einer Reduktion des Risikos einer Membranperforation beitragen soll. Die laterale Osteotomie erfolgte mit einem Trepanbohrer (SLA KIT, Neobiotech), der hierzu in das gleiche Handstück eingespannt werden kann, mit welchem die Implantatbohrung und Insertion durchgeführt werden.

Schlussfolgerung: Trepanbohrer des SLA-Systems, eingespannt in ein Handstück, erzeugten im vorliegenden Fall dank ihrer senkrechten Ausrichtung zur Kieferhöhlenwand einen besseren lateralen Zugang zur Kieferhöhle und reduzierten das Risiko einer Membranperforation.

 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 20. Dezember 2011