Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) zum Knochenaufbauverfahren: Sinusbodenelevation/Sinusbodenaugmentation/

Die Bedeutung der Implantatexposition in der Kieferhöhle für die Entwicklung von Sinuskomplikationen


Autor/Quelle:

Jung JH, Choi BH, Zhu SJ, Lee SH, Huh JY, You TM, Lee HJ, Li J. Department of Oral & Maxillofacial Surgery, College of Dentistry, Yonsei University, Seoul, Südkorea

(Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod. 2006 Nov;102(5):602-5. Epub 2006 Apr 21)


 

Ziel: Ziel dieser Studie war die Fragestellung, ob das Hineinragen von Zahnimplantaten in den Sinus maxillaris das Risiko für Sinuskomplikationen erhöht.

Studiendesign: Ein Implantat wurde bilateral in den maxillaren Sinus von

8 erwachsenen Mischlingshündinnen in der Weise eingebracht, dass es die Knochen- und Schleimhaut des maxillaren Sinusbodens bis 2 mm, 4 mm oder 8 mm penetrierte. Die Implantate wurden für die Dauer von 6 Monaten an ihrer Position belassen.

Ergebnisse: Radiologische und histologische Untersuchungen ergaben keine Anzeichen pathologischer Befunde im maxillaren Sinus bei den

8 Hunden.

Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt, dass der Implantatüberstand in den maxillären Sinus in keinem Zusammenhang mit der Entwicklung von Sinuskomplikationen bei Hunden steht.


Fazit:

Es hat zwar in der Kieferhöhle nichts zu suchen, aber entfernen muss man es nun doch nicht deswegen....?


 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 08. April 2008