Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) über Keramik in der Implantologie: Zirkonimplantate, Zirkonabutments,

Periimplantäre Knochenbildung und Oberflächeneigenschaften von in Pulver-Spritzgießtechnik hergestellter ZirkondioxidImplantaten mit rauer Oberfläche in der Kaninchen-Tibia


Park YS, Cung SH, Shon WJ.
Peri-implant bone formation and surface characteristics of rough surface zirconia implants manufactured by powder injection molding technique in rabbit tibiae.
Clin Oral Implants Res. 2012 Apr 4.

In der Studie sollten die Osseointegration und die Oberflächeneigenschaften neuartiger, mittels Pulver-Spritzgießtechnik hergestellter Zirkondioxid-Implantate (PIM) unter Verwendung von Gussformen mit und ohne aufgerauten/angeätzten Innenoberflächen untersucht werden.

Drei unterschiedliche Implantattypen mit Außensechskant-Verbindung und identischer Form wurden in die Tibia von 20 Kaninchen inseriert. Dabei handelte es sich um Titan-Implantate mit maschinierter Oberfläche, PIM Zirkondioxid-Implantate mit Gussform ohne aufgeraute Innenflächen sowie PIM Zirkondioxid-Implantate mit Gussformen, deren Innenflächen aufgeraut waren. Zur Überprüfung der Osseointegration wurden histomorphometrische Analysen und Messungen des Ausdrehmoments der Implantate durchgeführt.

Die PIM ZirkondioxidImplantate zeigten einen signifikant größeren Knochen-Implantat-Kontakt als Titan-Implantate mit maschinierter Oberfläche und es war ein signifikant höheres Ausdrehmoment als bei den Titan-Implantaten notwendig. Zur Entfernung der ZirkondioxidImplantate, die mittels Pulver-Spritzgießtechnik in Formen mit rauen Innenflächen hergestellt wurden, war ein signifikant höheres Ausdrehmoment notwendig, als bei den Zirkondioxid-Implantaten, die in Formen ohne raue Innenflächen hergestellt wurden.

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 08. Mai 2012