Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) über Keramik in der Implantologie: Zirkonimplantate, Zirkonabutments,

Oberflächencharakteristika dentaler Zirkondioxid-Implantate


Zinelis S, Thomas A, Syres K, Silikas N, Eliades G.
Surface characterization of zirconia dental implants.
Dent Mater. 2010 Apr;26(4):295-305.

Das Ziel der Studie war es, die chemische Zusammensetzung, Mikrostruktur und Rauigkeit zweier unterschiedlicher marktüblicher Implantate aus Zirkondioxid (White-Sky und Zit-Z) zu beschreiben. Im Halsbereich der Implantate konnten Kohlenstoff, Sauerstoff, Zirkon und Yttrium ermittelt werden. In apikalen Bereichen dagegen war Aluminium nachweisbar.

Bei White-SkyImplantaten wurden ein höherer Kohlenstoffanteil und ein niedrigeres Verhältnis von Aluminium zu Zirkon ermittelt. Natrium-, Kaliumund Chlor-Verunreinigungen waren ebenfalls bei beiden Implantatsystemen nachweisbar. Anhand von Querschnitten konnten neben monoklinen auch tetragonale und kubische Phasen nebeneinander gefunden werden. Monoklines Zirkondioxid war vor allem im apikalen Bereich der Implantate nachweisbar.

Schlussfolgerung: Die Verunreinigungen der residuale Aluminiumgehalt, der Anteil an tetragonalen und monoklinen Phasen sowie Oberflächenrauigkeiten können zu einer erheblichen Differenzierung der Reaktion von Zellen und Gewebe führen.

 

Letzte Aktualisierung am Freitag, 14. Mai 2010