Qualifikation: 10 Fragen an den Implantatspezialisten

Implantologische Fachgesellschaften (DGI, DGZI ua.) verlangen von Zahnärzten/ Implantologen für die Verleihung eines "Tätigkeitsschwerpunkts Implantologie" unter anderem die Absolvierung eines speziellen Fortbildungsprogramms, mindestens 200 gesetzte Implantate insgesamt und mind. 50 gesetzte Zahnimplantate pro Jahr mit kontinuierlicher Fortbildung. Ein sogenannter Tätigkeitsschwerpunkt wird aber auch von den Landeszahnärztekammern nach ganz unterschiedlichern Kriterien verliehen.
Darüberhinaus gibt es einen speziellen Aufbaustudiengang, durch den man den Titel eines Masters of Science (Msc) in oraler Implantologie erlangen kann.

Titel oder Sympathie?

Natürlich können solche Kriterien nicht ärztliche und menschliche Qualitäten dokumentieren, und es gibt sicher auch seriöse Implantologen, die weder mit hohen Zahlen noch mit erworbenen Titeln aufwarten können. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie bereits "den Richtigen" gefunden haben, sollten Sie Ihre Bedenken ruhig äußern.

Ist Ihr Implantologe fit?

 

10 Fragen auf der Suche nach den richtigen Implantologen

1. Wie viele Implantate hat er/sie bereits gesetzt?

Erfahrung ist immer wichtig. In Fachkreisen wird mittlerweile erst ab 100 Implantaten pro Jahr eine gute Routine angenommen.

2. Welche Qualifikationen kann er Vorweisen (Fortbildungen, MSc, Tätigkeitsschwerpunkt)?

Oft findet man an den Wänden Zertifikate, sonst fragen und die Reaktion beurteilen.

3. Nimmt sich der Zahnarzt Zeit?

Ein gründliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch, das alle Aspekte abklärt, ist in 10 Minuten nicht zu führen.

4. Betreibt der Zahnarzt eine gründliche Diagnostik?

Eine genaue Untersuchung und Erhebung der persönlichen Krankengeschichte ist entscheidend für den Erfolg der Therapie und mindert die Risiken des Eingriffs.

5. Macht er alternative Therapievorschläge?

Wenn sich der Zahnarzt ausschließlich auf Implantate spezialisiert hat, ist eine umfassende Beratung – auch über andere, durchaus sinnvolle Zahnersatzoptionen – manchmal nicht gewährleistet.

6. Macht die Praxis einen modernen Eindruck?

30 Jahre alte Gerätschaften können nicht immer Vertrauen erwecken. Gute Praxen achten in jedem Fall auf eine moderne Ausstattung, z.B. digitales Röntgen.

7. Ist die Praxis prophylaxeorientiert?

Die Praxis sollte Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Zähne und Implantate durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung gesund zu halten.

8. Werden die Kosten vor dem Eingriff verständlich festgelegt?

Das ist für beide Seiten der einfachste Weg, Missverständnisse aufgrund von Behandlungskosten zu vermeiden.

9. Was passiert, wenn es mal schief geht?

Wenn Ihr Behandler von seiner Therapie überzeugt ist, wird er Ihnen bei der Lösung des Problems entgegenkommen. Hilfreich kann da auch die Abklärung einer Gewährleistung sein, die von vielen Implantologen angeboten wird.

10. Kann ich mich mit Patienten des Spezialisten unterhalten?

Im Zweifelsfall nach Gesprächsmöglichkeiten mit bereits implantierten Patienten fragen. Das ist zwar für den Zahnarzt nicht leicht zu organisieren, aber ein wirklich erfahrener Implantologe wird auf die Frage anders reagieren als ein unsicherer Kandidat.

Online Suche hilft beim Vergleich

Wenn Sie noch einen Implantologen suchen, dem Sie dementsprechend auf den "Zahn fühlen" wollen, können Sie auch die Implantologensuche von implantate.com nutzen. Es ist das einzige Implantologenregister im Internet, das patientenorientierte Kriterien hat. In unserem Implantologenregister finden Sie qualifizierte Implantologen (Tätigkeitsschwerpunkt, MSc. oder vergleichbare Qualifiaktionen), darunter natürlich auch Oralchirurgen oder Kieferchirurgen MKG-Chirurgen) in Praxis oder Zahnklinik, die Gewährleistung für den Implantaterfolg übernehmung und Preisgarantie (Kosten für Standard-Zahnimplantat mit Höchstpreis-Grenze) anbieten. Sie können über die Suchmaske auch nach speziellen Angeboten wie Knochenaufbau oder Narkosebehandlung suchen.

Zur Implantologensuche

 

Bildnachweis: Fotolia 101550400

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 12. April 2017



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    die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter  Nach der Implantation: Schmerzen?


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