LogIn
implantate.com arrow Behandlungsablauf arrow Vor der Implantation
Beratung und Behandlungsplanung PDF Drucken E-Mail

Am Anfang einer Implantatbehandlung steht die Beratung und die Diagnostik durch Ihren Zahnarzt/Implantologen, um festzustellen, ob eine Implantation möglich und sinnvoll ist. Die Beratung sollte natürlich auch die Behandlungsalternativen mit herkömmlichem Zahnersatz umfassen, Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigen und bekannte Risiken abklären.

Zur ersten Beratung sollte bereits ein Röntgenbild vorliegen, um die Knochenverhältnisse abschätzen zu können und Befunde zu erkennen, die für die Behandlung von Belang sind.
Die nächste Planungsphase beginnt mit der Abdrucknahme für Gips-Kiefermodelle, die Aufschluss über Knochenbreite, Kieferverhältnisse und die Platzverhältnisse zwischen Ober- und Unterkiefer geben. Auf diesen Modellen werden auch spezielle

opg_messschablone_g
eingesetzte Messschablone

Meßschablonen hergestellt, die für die Röntgendiagnostik in den Patientenmund eingesetzt werden. Die Schablonen sind mit metallischen Kugeln oder Zylindern definierter Größe bestückt und ermöglichen so eine präzise Abschätzung der vorhandenen Knochenhöhe. Die typische Röntgendiagnostik ist dabei die Panoramaschichtaufnahme oder auch Orthopantomogramm (OPG) genannt. 

   ct_uk_transvers_g

Computertomogramm
Unterkiefer

 

In komplexen Fällen, bei fortgeschrittenem Knochenverlust und schwierig einzuschätzender Lage zu schützender Strukturen ist es oft sinnvoll, ein bzw. digitale Volumentomographie (DVT z.B. NewTom®, Accuitomo®) anzufertigen, um eine dreidimensionale Darstellung der Knochenverhältnisse und umliegenden Strukturen (Nervverläufe, Ausdehnung der Kieferhöhle) zu erhalten.

 

ct_planung_g
CT Planung

 Die Auswertung am Computer mit Operationssimulation (3D-Planung) ist dabei weit verbreitet und der Einsatz von Computerhilfen bei der Implantatbehandlung – sei es durch oder durch eine – schon seit langem etabliert. Hier gehen aber die Meinungen der Spezialisten bezüglich der Notwendigkeit immer noch weit auseinander.

 


Backward-Planning: Rückwärtsplanung

Will man noch einen Schritt weiter gehen in der optimalen Planung, so kommt das sogenannte "Backward Planning" zum Einsatz. Hier werden die Vorstellungen von der idealen Zahnersatzversorgung schon vorab entwickelt. Implantologe, Prothetiker und Zahntechniker entwerfen den Zahnersatz als Provisorium aus Kunststoff, welcher dann sowohl einer ästhetisch-funktionellen Einprobe dienen kann, als auch – in Kombination mit einer 3D-Planung (s.o.) – der Ermittlung der idealen Implantatposition dient. Computer-assistierte Implantateinbringung mittels oder durch eine ermöglicht dann das Implantat in "idealprothetischer" Position. Der Weg zum gewünschten Zahnersatz ist dann praktisch vorprogrammiert. Das Backward-Planning ist natürlich kostenintensiv und rechtfertigt unter einfachen Gegebenheiten oftmals nicht den Aufwand. Auf jeden Fall ist es aber positiver Taktgeber für die Entwicklung moderner, patientenorientierter Implantatkonzepte und bereits wesentlicher Bestandteil der zeitgemäßen Implantologie.

Klärung der Kosten vorab
Nachdem mit Hilfe der Voruntersuchungen die Planung erfolgt ist, sollte ein Kostenvoranschlag die zu erwartenden Kosten deutlich machen. Ganz genau lassen sich diese allerdings nicht festlegen, weil während der Implantation Änderungen vom geplanten Verlauf möglich sind. Auch können material- und zahntechnische Kosten nur geschätzt werden. In der Regel sind Aufwand und Verlauf von einem erfahrenen Implantologen jedoch gut einzuschätzen.

Eine wichtige Frage ist natürlich auch, was passiert, wenn (in einem seltenen Fall) die Implantbehandlung nicht erfolgreich verläuft. implantate.com hat für solche Situationen eine Gewährleistung ins Leben gerufen, die von sehr vielen Implantologen angeboten wird. Sprechen Sie Ihren Behandler darauf an.

Vor jeder Operation ist eine schriftliche Einwilligung des Patienten notwendig. Eine individuelle Aufklärung über den Ablauf des geplanten Eingriffs sowie die Risiken und Komplikationsmöglichkeiten muss einer solchen Einwilligungserklärung vorausgehen. Eine Einwilligung sollte nur dann unterschrieben werden, wenn Eingriff und Risiken so verständlich dargelegt wurden, dass keine Fragen mehr bestehen.

 

 

<-zurück     weiter im Thema: richtige Zeitpunkt -> 



Letzte Aktualisierung ( Montag, 27. Juli 2009 )
 
 

Implantologen finden...

qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
 

Wußten Sie schon, dass...

dass heutzutage hauptsächlich zweigeteilte Implantate eingesetzt werden, bei denen der Implantatkörper mit ausgewählten Aufbauteilen (Abutments) für die entsprechende Aufgabe (Fixieren einer Prothese, oder einer Krone) in Funktion gebracht werden? Solche Abutments können  -falls notwendig- ausgetauscht werden. Es gibt aber auch einteilige Implantatformen, bei denen der Aufbau und damit das Funktionselemen bereits integriert ist. Solche einteiligen Implantaten gibt es typischerweise als Kugelkopfimplantate (zur Prothesenverankerung) oder als Pfosten für die Zementierung von Kronen.
Hier finden Sie mehr Infos zum Design von Implantaten .
 
unabhängig, aktuell, wissenschaftlich dokumentiert
Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation  Wir sind veröffentlicht im  Web-Adressbuch für Deutschland 2010
  • implantate.com empfehlenimplantate.com empfehlen