Parodontitis in der Schwangerschaft

Kostet jede Schwangerschaft einen Zahn?

„Jede Schwangerschaft kostet einen Zahn“ scheint eine unbewiesene Lebensweisheit zu sein. Doch die Forschung zeigt: Frauen mit vier oder mehr Kindern haben im Schnitt drei Zähne weniger als kinderlose Frauen. Unter genetisch identischen Zwillingsschwestern hatte die Schwester mit mehr Schwangerschaften weniger Zähne – etwa einen Zahn weniger pro Kind. Der Mechanismus ist nicht, wie oft vermutet, ein Kalziumentzug durch das Kind. Es sind die hormonellen Veränderungen jeder Schwangerschaft, die die Entzündungsneigung des Zahnfleisches erhöhen. Bleibt diese wiederholt unbehandelt, entwickelt sich aus der harmlosen Schwangerschaftsgingivitis eine manifeste Parodontitis – mit Knochenabbau und Zahnverlust.

Kinderzahl und Zahnverlust

Die Beziehung zwischen Schwangerschaft und Mundgesundheit ist bidirektional: Eine bestehende Parodontitis kann umgekehrt auch der Schwangerschaft schaden. Studien zeigen: Eine Parodontitis-Behandlung während der Schwangerschaft kann die perinatale Mortalität senken und das Geburtsgewicht erhöhen. Noch wirksamer ist die Behandlung vor der Schwangerschaft.

Über die Zahnfleischentzündung zur Risikoschwangerschaft

Die Forschung zu Parodontitis und Schwangerschaft hat in den letzten Jahren erheblich an Umfang gewonnen. Mehrere große Metaanalysen – die jeweils Dutzende Einzelstudien mit Hunderttausenden bis Millionen Frauen zusammenfassen – liefern inzwischen klare Zahlen zu den Schwangerschaftsrisiken:

Schwangerschaftskomplikation Risikoerhöhung (Odds Ratio) 95%-Konfidenzintervall
Niedriges Geburtsgewicht (<2.500 g) 2,48-fach 1,72–3,59
Frühgeburt (<37 Wochen) 1,87-fach 1,57–2,22
Präeklampsie 3,18-fach 2,26–4,48
Gestationsdiabetes 1,83-fach 1,25–2,69

Niedriges Geburtsgewicht: Kinder von Müttern mit Parodontitis wiegen bei der Geburt häufiger unter 2.500 Gramm. In Fall-Kontroll-Studien, die Frauen mit und ohne Komplikationen direkt vergleichen, fällt die Assoziation noch deutlicher aus – hier liegt das Risiko fast beim Vierfachen (OR 3,94).

Frühgeburt: Eine taiwanesische Kohortenstudie an über 1,7 Millionen Schwangeren bestätigte den Zusammenhang auf Bevölkerungsebene: Frauen mit fortgeschrittener Parodontitis in den zwei Jahren vor der Geburt hatten ein um 9 Prozent erhöhtes Frühgeburtsrisiko (OR 1,09; 95%-KI 1,07–1,11) – selbst nach Berücksichtigung von Alter, sozioökonomischem Status und Begleiterkrankungen.

Präeklampsie: In Kohortenstudien – die als besonders aussagekräftig gelten – lag das Risiko sogar beim 4,19-fachen. In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen war der Zusammenhang noch stärker (OR 6,70) – vermutlich, weil dort weniger Frauen Zugang zu zahnärztlicher Versorgung haben.

Gestationsdiabetes: Bei fortgeschrittener Parodontitis (Stadium II–IV) steigt das Risiko sogar auf das Dreifache.

Warum habe ich der Schwangerschaft Zahnfleischbluten?

Die hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft betreffen das Zahnfleisch direkt. Östrogen und vor allem Progesteron steigen stark an – und beide Hormone beeinflussen das Zahnfleischgewebe auf mehreren Ebenen.

Zahnfleischbluten ist das erste und wichtigste Zeichen für eine Zahnfleischentzündung

Die Durchblutung des Zahnfleisches nimmt zu, das Gewebe wird weicher und schwillt leichter an. Die Gefäßpermeabilität steigt, Flüssigkeit tritt leichter ins Gewebe aus. Das Immunsystem im Mund reagiert empfindlicher auf bakterielle Beläge. Gleichzeitig verändert sich die Zusammensetzung der Mundflora: Bestimmte anaerobe Bakterien – darunter Prevotella intermedia, die Progesteron als Nährstoff nutzen können – vermehren sich stärker als üblich.

Das Ergebnis ist die Schwangerschaftsgingivitis. Sie betrifft bis zu 75 Prozent aller Schwangeren und beginnt typischerweise im zweiten oder dritten Monat. Bei guter Mundhygiene bleibt sie in der Regel auf eine Gingivitis beschränkt und bildet sich nach der Entbindung zurück.

Schwere Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Leukozytenadhäsionsdefizienz

Generalisierte Zahnfleischentzündung (Gingivitis)

Anders sieht es aus, wenn bereits eine Parodontitis besteht: Die hormonellen Veränderungen verschlimmern die bestehende Erkrankung. Der Knochenabbau kann sich beschleunigen, die Zahnfleischtaschen vertiefen sich. Die Beziehung ist bidirektional: Schwangerschaftshormone fördern die Parodontitis – und die Parodontitis gefährdet die Schwangerschaft.

Kinderkriegen und Zahnverlust

Der vermeintliche Mechanismus hinter dem Sprichwort – dass das Kind dem Körper der Mutter Kalzium „entzieht“ und dadurch die Zähne weich werden – ist falsch. Kalzium wird nicht aus den Zähnen mobilisiert. Die tatsächliche Ursache liegt woanders: in der kumulativen Entzündungsbelastung.

Jede Schwangerschaft bringt eine Episode erhöhter Entzündungsneigung mit sich. Bei 60 bis 75 Prozent der Schwangeren entwickelt sich eine Schwangerschaftsgingivitis. Bei guter Mundhygiene bildet sie sich nach der Entbindung zurück. Aber wenn die Gingivitis unbehandelt bleibt – was bei Frauen mit mehreren kleinen Kindern häufiger vorkommt – kann sie sich zur Parodontitis entwickeln. Mehrere Schwangerschaften in kurzen Abständen bedeuten mehrere Entzündungsepisoden, die sich kumulieren.

Die Studienlage bestätigt diesen Zusammenhang konsistent:

Eine japanische Langzeitstudie an über 1.200 Personen (Ueno et al. 2013) untersuchte den Zusammenhang zwischen Kinderzahl und verbleibenden Zähnen bei Frauen zwischen 55 und 75 Jahren. Die adjustierten Mittelwerte zeigen einen klaren Trend: Frauen ohne Kinder hatten im Schnitt 18,6 Zähne, bei einem Kind 19,1, bei zwei Kindern 18,3, bei drei Kindern 16,4 und bei vier oder mehr Kindern 15,6 Zähne. Frauen mit vier oder mehr Kindern hatten also fast drei Zähne weniger als Frauen mit keinem oder einem Kind.

Eine Zwillingsstudie nutzte einen besonders eleganten Ansatz: Sie verglich eineiige Zwillingsschwestern – also genetisch identische Frauen – miteinander. Die Schwester mit mehr Schwangerschaften hatte konsistent weniger Zähne. Bei Frauen mit niedrigem Sozialstatus betrug der Unterschied etwa einen verlorenen Zahn pro Kind, bei hohem Sozialstatus einen Zahn pro zwei Kinder. Bei männlichen Zwillingspaaren zeigte sich kein solcher Effekt – ein starkes Argument dafür, dass tatsächlich die Schwangerschaft und nicht nur gemeinsame Lebensfaktoren verantwortlich sind.

Eine mit über 11.000 Krankenschwestern zeigte bei Frauen über 50 Jahren mit drei oder mehr Geburten ein 1,59-fach erhöhtes Risiko, weniger als 20 Zähne zu haben (95%-KI 1,14–2,20). Ein Zahnverlust verläuft über wiederholte Entzündungen: Bleibt die Schwangerschaftsgingivitis unbehandelt – was bei Frauen mit mehreren kleinen Kindern häufiger vorkommt – kann sie sich zur Parodontitis entwickeln. Mehrere Schwangerschaften in kurzen Abständen bedeuten mehrere Entzündungsepisoden, die sich kumulieren. Hinzu kommen Verhaltensfaktoren: Mütter mit mehreren Kindern haben weniger Zeit für Zahnarztbesuche und verschieben eigene Gesundheitsausgaben zugunsten der Familie.

Mundentzündungen zum Schaden für das Kind

Die Verbindung zwischen Zahnfleischentzündung und Schwangerschaftskomplikationen ist biologisch gut belegt. Zwei Hauptwege sind identifiziert:

Weg 1: Bakterien im Blut (Bakteriämie)

Bei einer Parodontitis ist das innere Epithel der Zahnfleischtaschen geschädigt. Die Gesamtfläche dieser Wunden kann bei schwerer Parodontitis die Größe einer Handfläche erreichen. Durch diese offene Verbindung gelangen Mundbakterien bei alltäglichen Aktivitäten – Kauen, Zähneputzen – in die Blutbahn.

Von dort können sie die Plazenta erreichen. Tatsächlich wurden Parodontitis-Erreger wie Porphyromonas gingivalis und Fusobacterium nucleatum in der Plazenta frühgeborener Kinder nachgewiesen. F. nucleatum wurde auch im Fruchtwasser und in der Nabelschnur gefunden. Im Tierversuch führte die Injektion von F. nucleatum bei schwangeren Mäusen dosisabhängig zu Frühgeburten und zum Tod der Föten.

Weg 2: Entzündungsbotenstoffe

Die chronische Entzündung im Mund setzt kontinuierlich Botenstoffe frei: Interleukin-1β (IL-1β), Interleukin-6 (IL-6), Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α) und vor allem Prostaglandin E2 (PGE2). Diese Moleküle gelangen über die Blutbahn in den gesamten Körper.

PGE2 spielt bei der Geburtseinleitung eine Schlüsselrolle: Es stimuliert die Reifung des Muttermundes und löst Kontraktionen der Gebärmutter aus. Bei Frauen mit Parodontitis wurden erhöhte PGE2-Spiegel im Fruchtwasser nachgewiesen – die chronische Entzündung „funkt“ sozusagen in die Schwangerschaftssteuerung hinein und kann vorzeitige Wehen auslösen.

Eine prospektive Studie aus dem Jahr 2025 konnte erstmals zeigen, wie groß der Anteil der Entzündung an dieser Verbindung ist: Etwa ein Fünftel des erhöhten Gestationsdiabetes-Risikos bei Parodontitis geht direkt auf erhöhte Entzündungswerte im Blut zurück

Zahnfleischentzündung und Gestationsdiabetes

Der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Gestationsdiabetes (GDM) hat in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erhalten. Die Mechanismen überschneiden sich mit denen der bidirektionalen Beziehung zwischen Parodontitis und Typ-2-Diabetes: Systemische Entzündung stört die Insulinsignalwege.

Interessanterweise ist dieser Zusammenhang besonders stark bei Frauen über 30 Jahren ausgeprägt. Bei jüngeren Schwangeren ist er weniger deutlich – vermutlich weil die Entzündungsbelastung über die Jahre zunimmt.

Präeklampsie-Risiko erhöht: Entzündung schädigt Gefäße

Auch die Präeklampsie – eine gefährliche Schwangerschaftskomplikation mit Bluthochdruck und Einweissausscheidung im Urin – wird mit Parodontitis in Verbindung gebracht.

Der gemeinsame Nenner: Beide Erkrankungen sind durch eine Störung der Endothelfunktion gekennzeichnet. TNF-α, das bei Parodontitis erhöht ist, schädigt direkt die Gefäßwände und wird als Schlüsselmediator der Präeklampsie-Pathogenese betrachtet. Die systemische Entzündung durch die Parodontitis verstärkt die Endothelschädigung in der Plazenta.

P. gingivalis wurde in der Nabelschnur von Frauen mit Präeklampsie nachgewiesen – ein Hinweis, dass auch hier die direkte bakterielle Besiedelung eine Rolle spielt.

Zahnfleischbehandlung in der Schwangerschaft ist notwendig

Die wichtigste Frage für werdende Mütter: Kann eine Parodontitis-Behandlung während der Schwangerschaft das Risiko für Komplikationen senken?

Eine Metaanalyse aus 2019 wertete 20 randomisierte Studien mit über 8.000 Schwangeren aus. Die Ergebnisse:

Schwangerschaftsriskio Effekt der Behandlung Statistische Signifikanz
Perinatale Mortalität −47% (RR 0,53; 95%-KI 0,30–0,93) signifikant (p=0,03)
Frühgeburt (<37 Wochen) −22% (RR 0,78; 95%-KI 0,62–0,98) signifikant (p=0,03)
Geburtsgewicht +201 g (95%-KI 63–337 g) signifikant (p=0,004)

Nicht alle Studien kommen zu denselben Ergebnissen. Eine große amerikanische Studie mit 823 Schwangeren fand keinen Unterschied im Frühgeburtsrisiko zwischen behandelten und unbehandelten Frauen. Eine mögliche Erklärung: In den meisten Studien begann die Behandlung erst im zweiten Trimester – dann hatten Bakterien die Plazenta möglicherweise bereits erreicht und die Entzündungskaskade war in Gang gesetzt.

Das unterstreicht eine zentrale Botschaft: Der beste Zeitpunkt für die Behandlung ist vor der Schwangerschaft. Wer bereits schwanger ist, sollte trotzdem nicht warten. Die Parodontitis-Behandlung während der Schwangerschaft ist sicher, sie verbessert die Mundgesundheit der Mutter – und sie kann die Schwangerschaft schützen, auch wenn sie allein das Frühgeburtsrisiko nicht in jedem Fall senken kann.

 

Zahnärztliche Empfehlungen: vor, während und nach der Schwangerschaft

Vor der Schwangerschaft: Frauen mit Kinderwunsch sollten ihren Parodontalstatus überprüfen lassen. Eine bestehende Parodontitis sollte vor einer geplanten Schwangerschaft behandelt werden. Das ist der ideale Zeitpunkt – alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen sind uneingeschränkt möglich, einschließlich Röntgenaufnahmen und chirurgischer Eingriffe. Aus parodontologischer Sicht gilt: Eine gesunde Mundhöhle ist Teil der Schwangerschaftsvorbereitung.

Während der Schwangerschaft: Schonende Behandlungsmaßnahmen sind im zweiten Trimester (13.–27. Woche) möglich und sinnvoll. Professionelle Zahnreinigungen und nicht-chirurgische Parodontitis-Behandlungen (subgingivales Debridement) können durchgeführt werden. Röntgenaufnahmen werden vermieden, sofern nicht dringend notwendig. Lokalanästhesie mit Articain oder Lidocain ist in der Schwangerschaft sicher.
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Das erste Trimester und die letzten Wochen der Schwangerschaft sind für elektive Eingriffe weniger geeignet – im ersten Trimester wegen der kritischen Organentwicklung, im letzten wegen der unbequemen Lagerung und des Risikos vorzeitiger Wehen durch Stressreaktionen.

Nach der Entbindung: Die Schwangerschaftsgingivitis bildet sich in der Regel zurück. Wenn eine Parodontitis besteht, sollte die Behandlung nach der Entbindung konsequent weitergeführt werden. Auch während der Stillzeit sind alle Behandlungsmaßnahmen möglich.

Schwangerschaftsepulis: beunruhigend aber harmlos

Etwa 5 Prozent der Schwangeren entwickeln eine sogenannte Schwangerschaftsepulis – eine gutartige, knotige Zahnfleischwucherung, die durch die hormonellen Veränderungen begünstigt wird. Sie blutet leicht und kann beunruhigend aussehen, ist aber harmlos und bildet sich nach der Entbindung meist von selbst zurück. Nur wenn sie stark stört, wird sie während der Schwangerschaft entfernt.

implantate.com-Fazit:

Der Zusammenhang ist real: Jede Schwangerschaft erhöht die Entzündungsneigung im Mund. Das Risiko für einen Zahnverlust steigt. Gleichzeitig gefährdet eine unbehandelte Parodontitis die Schwangerschaft selbst – das Risiko für Frühgeburt, Präeklampsie und Gestationsdiabetes steigt messbar.

Beides ist vermeidbar. Frauen mit Kinderwunsch sollten vor der Schwangerschaft ihren Parodontalstatus überprüfen lassen. Das ist der wirksamste Schutz – für die eigenen Zähne und für das Kind.

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Letzte Aktualisierung am Montag, 09. Februar 2026