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„Plötzlich“ Knochenaufbau erforderlich?!
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Thema
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Bei meiner Mutter sollte im Unterkiefer ein Implantat gesetzt werden. Die erste Beratung erfolgte im Dez. 2003, noch bevor der betreffende Zahn gezogen wurde. Dabei hat der Implantologe sich den Kiefer und die entspr. Röntgenaufnahmen angesehen.
Die angrenzenden Zähne fehlen seit mehreren Jahren, und bisher erfolgte die Versorgung dort mit einer Brücke und einer Teilprothese, so dass der Kiefer auf beiden Seiten des Zahnes bereits ziemlich weit zurückgebildet ist. Auch bei dem zu ersetzenden Zahn lag der Zahnhals schon sehr weit frei. Der Chirurg war jedoch der Meinung, dass alle Voraussetzungen für eine Implantation gegeben sind, und hat dann auch einen entsprechenden Kostenvoranschlag erstellt.
Nachdem nun der Zahn Anfang April (von der Zahnärztin) gezogen wurde, stellte der Chirurg jetzt (Ende Mai) nach einem kurzen Blick auf den Kiefer fest, dass eine Implantation in der besprochenen Form nur nach einem Knochenaufbau möglich wäre.
Hätte der Chirurg nicht bereits bei der ersten Untersuchung erkennen müssen, dass die Implantation ohne Knochenaufbau nicht möglich ist, oder hätte er nicht zumindest darauf hinweisen müssen, dass dies unter Umständen der Fall sein würde (auch in dem Kostenvoranschlag war von dieser Maßnahme nicht die Rede)???
Man muss wohl davon ausgehen, dass der Chirurg damit gerechnet hat, denn seine Feststellung begann ungefähr mit den Worten: „Das habe ich mir gedacht …“
Vielen Dank im Voraus.