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Antwort auf: Titan-Allergie

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Titan-Allergie

Sabine269
Mitglied seit 12. 02. 2017
1 Beiträge

Guten Abend zusammen , auch mich würde interessieren was man machen kann , wenn Titan Unverträglichkeit vermutet wird - bis jetzt ist es nur meine persönliche Vermutung und ich muss jetzt erstmal einen Termin bei meinem Zahnarzt machen - allergisch bin ich auf verschiedene Sachen - Pollen , Hausstaub usw - aber meist nur schwache Reaktionen !
Allerdings hätte ich es begrüßt wenn mich vor Implantation der Arzt informiert hätte , dass es einen Test gibt den man machen kann - das hätte ich auf jeden Fall getan !
Jetzt ist es so , dass ich seit 3 Tagen auf der linken Wange einen roten und heißen , pusteligen Fleck habe , der auch geschwollen ist ...( linke Seite sitzen auch die 2 Implantate im Oberkiefer - und zwar seit 1 Jahr !!!- seit halben Jahr die Krone , die ja nochmal ein Titan Element hat )
Zuerst war es ein kleiner roter Fleck , über Nacht würde es größer und pustelig und dick !
Zuerst natürlich zum Hautarzt- Ärztin meinte es wäre eine Entzündung (und verschrieb Antibiotika ).... und eine Salbe mit Antibiotika- aber wirklich helfen tut es nicht - die Schwellung ist besser, der Fleck noch da .... ich hatte in den vergangenen Monaten immer mal wieder einen Fleck im Gesicht - immer besagte Linke Seite - aber das hier ist heftiger - und ich denke, ich muss jetzt erstmal zum Zahnarzt und meine Bedenken äußern .... meine Frage wäre , zahlt die KK da irgendwas dazu ?... also falls Implantate entfernt werden müssen ?.... zuerst aber müsste ich diesen Allergie Test machen oder ?
Hat jemand ähnliche Probleme ?..



Artur
Mitglied seit 10. 04. 2017
18 Beiträge

Guten Abend zusammen,
Zu dem Thema würde ich gerne meine Erfahrung hier mitteilen.
Durch glücklichen Zufall bin ich vor ein par Jahren in eine Zahnarztpraxis in Köln gekommen, die nur Keramikimplantate macht. Und das nicht ohne Grund, wie es sich herausgestellt hatte.
Ich hatte ständige Probleme mit meinen Wurzelbehandelten Zähnen und hatte es satt!
Nach der Empfehlung von dem Herrn Dr. Kolbe habe ich mich für Keramikimplantate entschieden.
Ich hatte zwar keine Probleme mit der Titanunverträglichkeit aber wie man es mir erklärt hat, kann Die jede Zeit auftreten. Nun hatte ich meine 5 AWI Keramik Implantate mit Vollkeramik Kronen und seit dem keine Beschwerden wie ständige Kopfschmerzen, erhöhten Blutdruck u.s.w.
Zu dem war ich echt positiv überrascht bei den Kostenvergleichen zu Titanimplantat Kostenangeboten.
Nun, das war meine glückliche Geschichte.
Vor kurzem hatte ich ein Fall in der Familie wo ich direkt an meinen Zahnarzt dachte.
Bei einem Verwandten von mir hat sich der Gesundheitszustand nach der Implantation von Titan Implantaten, ein halbes Jahr später, drastisch verschlechtert. Sein Zahnarzt sagte es kommt nicht von Implantaten.
Ich hatte ihm den LTT Test Empfohlen und siehe mal einer an, Bingo! Er hat es gemacht und tatsächlich, der Verträgt kein Titan. Das Labor, in dem der das gemacht hat, behauptet es sind mittlerweile über 20 % getesteten Patienten, die das zeug nicht vertragen. Von wegen 15%
Vier Monaten nach der Explantation war alles wieder fast wie vor der Implantation. Der Zahnarzt in Köln sagt das es noch zwei Monate dauern wird bis die Folgen weg sind.
Es ist wirklich traurig dass man davon nirgendwo erfährt, bis mann selber danach fragt!



Paulinchen
Mitglied seit 26. 04. 2017
7 Beiträge

Lieber Heiko ,
gilt das auch für Implantate aus Metall ? Die sind doch unter der Schleimhaut und kommen doch auch nicht mit Speichel in Kontakt ?
Freundliche Grüße



Artur
Mitglied seit 10. 04. 2017
18 Beiträge

Hallo Paulinchen,
das Phänomen der sogenannten Stromflüsse im Mundbereich ist eine lange Zeit vernachlässigt worden. Fakt ist daß, sobald zwei unterschiedliche Legierungen in einem feuchten Milieu (wie im Mund) sich befinden und durch Speichel verbunden sind, entsteht ein schwacher Stromfluss. Je näher die Metallobjekte zu einander sind desto mehr spürbar ist das für den Patienten.
Allerdings spüren nicht alle dieses Metall Geschmack im Mund.
Bei Titanimplantaten unter dem Zahnfleisch dürfte das kaum spürbar sein,
da die aus einem und demselben Material sind. Spätestens wenn andere Metalle ins Spiel kommen. Zum Beispiel bei der Prothetischen Versorgung aus anderen Metallen.
Mit freundlichen Grüßen.
Artur



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4036 Beiträge

titan wird durch eine immer vorhandene oxidschicht passiviert. da fließt grundsätzlich kein strom.



Artur
Mitglied seit 10. 04. 2017
18 Beiträge

[quote="Dr. Dr. B. Zahedi"]
titan wird durch eine immer vorhandene oxidschicht passiviert. da fließt grundsätzlich kein strom.
[/quote]

Hallo Herr Dr.Zahedi.
Meinen Sie das wirklich ernst?
Dann dürften Sie als der Behandler mit dem Elektrotom dran gehen?
Da passt was nich zusammen.

MfG
Artur



2xsiv
Mitglied seit 31. 08. 2017
3 Beiträge

Hallo,

bei mir wurde im Januar 2013 im linken Unterkiefer ein Implantat gesetzt (Titan). Bis zum Setzen des Implantats war ich ein junger, sportlicher Mann (35 Jahre). Ich bin Marathon und Trailläufe gelaufen, körperlich war ich in Top-Form und vorher so gut wie nie krank - bis auf gelegentliche Erkältung in der Winterzeit.

Ein halbes Jahr später begannen bei mir unerklärliche Muskelschmerzen im linken Oberschenkel und am linken, unteren Rücken. Des Weiteren Probleme mit der linken Achillessehne und dem linken Knie. Eine Ursache konnte bis heute nicht ausgemacht werden.

Im linken Bauchbereich traten 1 1/2 Jahre später Probleme auf. Darm- und Magenspiegelung blieben ohne Ergebnis.

2 Jahre später begannen dann noch Probleme im linken Oberarm. Auch hier unerklärliche Muskelschmerzen und Verhärtungen. Ich konnte keine Liegestützen mehr machen und je nach Bewegung schmerzte der Oberarm.

Nun habe ich seit ca. 3 Monaten ein hängendes, angeschwollenes, linkes Augenlid. Auch hier hat niemand eine Idee.

Alle körperlichen Symptome treten nur linksseitig auf - genau die Körperhälfte des Zahn-Implantats. Schmerzen sind mein Dauerbegleiter geworden, den Laufsport musste ich vollständig aufgeben. Ich lebe mittlerweile in Angst vor den nächsten Symptomen und nach einer Ärzte-Odysse habe ich das Gefühl, von den Ärzten aufgegeben worden zu sein. Seit einem 3/4 Jahr kommt nun auch noch eine extreme Müdigkeit hinzu und ich mache mir Sorgen, dass ich durch diese Dauerbelastung auf eine Art Burn-Out oder Depression zusteuere.

Heute war ich beim Kieferchirurg und habe eine Röntgenaufnahme anfertigen lassen. Das Implantat und der Bereich um das Implantat sind in Ordnung. Es lässt sich keine Auffälligkeit erkennen. Dennoch habe ich ständig das Gefühl eines "Ziehen" in dieser Region. Von außen habe ich Druckschmerzen.

Ich überlege mir nun, mir das Implantat entfernen zu lassen.

Kann mir von Euch sonst noch jemand Informationen oder Ratschläge geben? Habt Ihr positive Erfahrungen nach der Entnahme eines Zahn-Implantats gemacht?

Viele Grüße und vielen Dank im Voraus,

Christian



Paulinchen
Mitglied seit 26. 04. 2017
7 Beiträge

Ich empfehle dir einen sehr guten Arzt in Gotha . Er heißt Dr. Thomas Schmidt und macht Bioresonanztherapie. Ich bin sehr zufrieden mit ihm . Er kann austesten an was es liegt.
Habe erst letztens mit einer Patientin gesprochen , die sich alle Implantate wieder entfernen lies und ihre Beschwerden sind trotzdem noch da .



Artur
Mitglied seit 10. 04. 2017
18 Beiträge

Hallo Christian,
du kannst durch den LTT-Test erstmal prüfen lassen ob du eine Unverträglichkeit auf Titan hast
und dann entscheiden ob dein Implantat raus muss. Die Titanunverträglichkeit ist Folge einer gesteigerten Entzündungsbereitschaft und keine Allergie.
Suche dir einen Behandler der diese Tests macht.
Das hat vielen auf der Suche nach der Ursache weiter geholfen.
MfG.
Artur



DocWolff
DocWolff

@Artur
LTT testet eine Allergie und nicht die Unverträglichkeit! Die wird über den Titan-Stimulationstest getestet.