Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Antwort auf: Panoramaschichtaufnahme vor Inserieren eines Implantates

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Panoramaschichtaufnahme vor Inserieren eines Implantates

Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

Mein Zahnarzt hat eine Panoramaschichtaufnahme (OPG) gemacht, da ich im nächsten Monat Implantate im linken und rechten Unterkiefer bei ihm inserieren lasse. Darauf hat er dann mit einem Kugelschreiber die zu inserierenden Implantate eingezeichnet. Als ich dies einem Freund erzählte, war der entsetzt und meinte, das ginge so nicht. Medizinischer Standard schon lange sei ein OPG mit Messreferenz. Was das war, wußte er auch nicht. Bevor ich mir jetzt die Implantate setzen lasse, will ich mich schlau machen.
Kann das jemand tun?



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4036 Beiträge

Hallo,
tatsächlich ist eine Aufnahme mit einem Referenzobjekt (meist Metallkugel definierter Größe) zur sicheren Einordnung der Größenverhältnisse (Röntgenbilder bilden meist nicht im Maßstab von 1:1 ab) zu empfehlen. Bei gutem vertikalen Knochenangebot und Kenntnis der typischen Abbildungsverhältnisse werden jedoch über einen Referenzobjekt keine entscheidenden Informationen mehr transportiert. Mit anderen Worten, wenn die Knochenangebot ganz offensichlich groß genug ist, dann kann man auf Spezialaufnahmen auch mal verzichten. Muss man sogar manchmal: Sofortimplantationen.
Gruß
B. ZAhedi



Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

Vielen Dank. Ich habe aber noch eine Frage, ich lasse mir einteilige Implantate mit Sofortbelastung inserieren. Ist dann die Röntgendiagnostik ohne Messreferenz auch ok.?
Ich bin Laie und versuche zu verstehen, wie ein zahnarzt meine Knochendichte messen kann, nur an Hand eines zweidimensionalen Röntgenbildes. Deshalb bin ich sehr verunsichert.
Ich wäre dem Forum sehr dankbar, wenn irgendeiner dazu Erfahrungen hat oder mir weiterhelfen kann.



Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

Vielen Dank. Ich habe aber noch eine Frage, ich lasse mir einteilige Implantate mit Sofortbelastung inserieren. Ist dann die Röntgendiagnostik ohne Messreferenz auch ok.?
Ich bin Laie und versuche zu verstehen, wie ein zahnarzt meine Knochendichte messen kann, nur an Hand eines zweidimensionalen Röntgenbildes. Deshalb bin ich sehr verunsichert.
Ich wäre dem Forum sehr dankbar, wenn irgendeiner dazu Erfahrungen hat oder mir weiterhelfen kann.



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4036 Beiträge

nein, eine dichtemessung kann man über ein 2D-Bild allenfalls abschätzen, allerdings auch fragliche präimplantologische informationsnotwendigkeit, da osteoporose kein hinderungsgrund ist.
bei sofortimplantaten ist ein referenzobjekt meist nicht nah genug am implantatort zu platzieren. zudem kann man bei vorhandenen wurzeln das implantatlager ganz gut abschätzen.



Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

D. H. also, mein Zahnarzt ist mit seinen Kugelschreibereinzeichnungen auf dem Röntgenbild durchaus in der Lage, die einteiligen Implantate fachgerecht und medizinisch genau zu inserieren.

Aber vielleicht wechsele ich doch den Zahnarzt und lasse mir die Implantate mit Computerunterstützten Bildern inserieren.



Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

D. H. also, mein Zahnarzt ist mit seinen Kugelschreibereinzeichnungen auf dem Röntgenbild durchaus in der Lage, die einteiligen Implantate fachgerecht und medizinisch genau zu inserieren.

Aber vielleicht wechsele ich doch den Zahnarzt und lasse mir die Implantate mit Computerunterstützten Bildern inserieren.



Ulla
Mitglied seit 11. 11. 2008
24 Beiträge

Ich weiß auch nicht, warum meine Beiträge immer zweimal erscheinen.

Ich habe mich inzwischen bei mehreren Experten informiert. Und so stellt sich für mich folgendes dar: Sollte meinem Zahnarzt etwas schieflaufen beim Inserieren muß er evtl. später beweisen, dass er lege artis behandelt hat, weil er die dem medizinischen Stand der bildgebenden Diagnostik nicht genügt hat.

Da ein Verwandter von mir einen Arzthaftungsprozess betreibt, allerdings nicht Zahnarzt, möchte ich mich doch in die Hände eines Zahnarztes begeben, der nach dem neuesten medizinischen Stand arbeitet.
Oder liege ich da falsch?



Dr. Dr. B. Zahedi
Mitglied seit 06. 12. 2000
4036 Beiträge

Hallo,
letztendlich ist es eine Frage des Vertrauens, das Ihr jetziger Behandler sich wohl durch sein bisheriges Auftreten wohl nicht erarbeitet hat. Dann ist eine weitere Meinung zwangsläufig.
Viel Erfolg
B. Zahedi



Klaus
Mitglied seit 21. 01. 2010
62 Beiträge

Hallo Ulla,
es gibt heute schon eine 2D Bildgebung um Implantate zu planen und richtig zu setzen.Nur diese Technik kostet natürlich richtig Geld. So kommen schnell 300-400 Euro
dazu.Es ist als Patient immer schwierig zu entscheiden welche Fachkompetenz ein Zahnarzt hat oder nicht.Dein Pech wäre wenn dein Zahnarzt in einem Wochenendkurs Implantologie erlernt hat und du zu seinen ersten Patienten gehörst.Vielleicht ein Tipp,
schau dir die Ausbildung eines Kieferchirugen an.....