Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Antwort auf: Keramikimplantat nebem einem wurzelbehandelten Zahn?

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Keramikimplantat nebem einem wurzelbehandelten Zahn?

Teri
Mitglied seit 13. 05. 2022
5 Beiträge

Guten Tag an alle,

vielen Dank für alle Beiträge, die mir wirklich geholfen haben.

Meine Geschichte wie ich vergeblich zwei Zähne im OK verloren habe, wäre zu lang.
Wie ich es im Forum gelesen habe, es ist überall gleich. Ich bin mit meinem Problem 2 Jahre lang zu meinem ZA gelaufen, bis er festgestellt hat, ich bin kein Narre - leider bin ich es wer die Folgen trägt. Gleiche Geschichten wie hier: alle Aufnahmen, CT usw. ohne Befund, alles sei in Ordnung..nur es war nicht i.O.

Zwei Zähne weg und ich suche jetzt nach einem Zahnersatz in dem OK.

Gott sei Dank bin ich auf einen ZA gestossen der sofort sagte: unter diesen Umständen kein Implantat (der andere ZA war aber bereit sofort zu implantieren )

Dann habe ich dieses Forum gefunden - wieder Gott sei Dank. Jetzt verstehe ich völlig warum ein Implantat in meiner Lage nicht möglich ist (nicht ausgeheilte Entzündung, wenig Knochen, Zähneknirschen...)

Aufgrund allen den Geschichten die ich hier gelesen habe, neige ich jetzt mehr zu einer herausnehmbaren Prothese .

Trozdem wollte ich dem Implantat noch eine Chance geben (vielleicht mal in Zukunft). Titan möchte ich nicht. Heute wurde mir aber gesagt Keramik darf nicht neben einem wurzelbehandelten Zahn sein ? (der Herrsteller empfiehlt es nicht, wegen der Biokompatibilität). Soweit ich es verstehe kann sich Keramik gegen die Keime nicht "wehren", Titan kann die event. Keime aus dem WZ-behandelten Zahn besser "bekämpfen" (so wurde es mir erklärt).

Ich verstehe: Entzündung (egal woher sie kommt) = KEIN Implantat.
Aber auch wenn die Zähne richtig WZ-behandelt sind , darf wirklich keine Keramik rein?
(ich spreche von zwei benachbarten Zähnen- ein WZ-behandelt, sein Nachbar Implantat)

Ich habe ein Buch über die biologische Zahnmedizin gelesen, einigen Punkten stimme ich zu.
Aber alles sofort aus dem Mund zu extrahieren und mit Implantaten zu ersetzen wie es die Bio-Zahnmedizin vorschlägt kommt mir ..hm... eine seltsame Prozedur vor. Mein Mann besitzt schon seit 20 Jahren zwei WZ-behandelte Zähne, damals noch ohne Mikroskop und überhaupt kein Problem. Ich habe einen Zahn der vor 11 Jahren unter Mikroskop behandelt wurde und - Klasse.

Vielen Dank für Ihre Erfahrungen.

PS: ich schreibe aus CZ/Prag und da es hier ab und zu Fragen "Implantat im Ausland" auftauchen, möchte ich nur bemerken:

Superärtzte bei uns, tolle Ausstattung. Aber die meisten von den wirklich guten Ärzten sind nicht die, die von dem "Gesundheitstourismus" profitieren.

Die anderen Kliniken aus den Werbungen: auch Klasse, Spitzenaustattung usw.
Wo es aber vor allem um Profit geht dann wäre ich mir nicht so sicher was die Erfahrung der Ärtzte und die Vorgehensweisen angeht; ein Patient rein der zweite raus, Geld muss sich drehen. Ich kenne nicht so viele Leute mit den Implantat, aber wo in einer Uniklinik implantiert wurde, lange Vorbereitung, es wurde nicht geeilt, alles OK. Private Klinik, schnell schnell, nichts ist Problem, an einem Tag Zahn raus, Knochen rein, der nächste bitte..... Ende nicht gut.

Ich schätze, niemand wird es wagen, abgelaufene Impl. zu benutzen (es war hier eine solche Diskussion) usw, das geschieht nicht, keine Angst.
Problem liegt wie oben angedeutet plus noch was: falls alles richtig läuft , dann Klasse, viel Geld ersparrt. Nun wenn was Scheixxe läuft dann sind Sie nicht nur verloren
(wie in den Beiträgen hier beschrieben) aber zweimal verloren. Hilfe ist dann schwer zu suchen.

Schmerzloses Lachen an alle

Tereza/Prag



docwolff
docwolff

Guten Tag,
anatomisch sollte nie ein direkter Kontakt zwischen einem Zahn und einem Implantat bestehen. Wenn ein wurzelbehandelter Zahn nicht entzündgsfrei ist, sollte er aber unbedingt weitergehend behandelt werden. Die Behauptung, dass sich ein Titanimplantat gegen Bakterien besser "wehren kann" als ein Keramikimplantat zeugt von einem absurden Verständnis von biologischen Funktionen.
mfg
Wolff



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