Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Implantate oder Marylandbrücken

C. Kopra
C. Kopra

Guten Tag,

ich habe bei einem schweren Verkehrsunfall zwei untere Schneidezähne verloren (42 und 31). Mittig der beiden (41) konnte ein Schneidezahn gerettet werden. Es gibt wohl auch Knochenverlust, weshalb bei Implantaten kein Weg um einen Knochenaufbau führen würde.
Um ein besseres Ergebnis erzielen zu können, soll der mittig-gerettete Zahn gezogen werden. Laut Röntgenbild sei dieser aber eher unbedenklich.

Meine frühere Kieferorthopädin sagte, dass der Einsatz einer Marylandbrücke eine gute Überlegung wert sei, da hierdurch der Zahn erhalten bleibt, kein Knochenaufbau mit der Gefahr der Knochenverkleinerung gibt und die Pflegeintensität nur geringfügig höher ist.

Da sämtliche Eingriffe von der Berufsgenossenschaft übernommen werden, spielen die Kosten keine Rolle.

Zu was würdet Ihr mir raten?



docwolff
docwolff

Guten Tag,
Marylandbrücken haben nur wenig Nachteile und kaum Risiken. Das ist wohl bei Implantaten in Ihrem Fall ganz anders. Zusätzlicher Zahnverlust und Knochenaufbau. Man sollte bei Unterkieferfrontzähnen aber auch an Miniimplantate denken. Die benötigen deutlich weniger Knochen und erzielen sehr gut Ergebnisse. Man müsste dann auch den Zahn nicht ziehen.
mfg
Wolff



  • 1