Diskussions-Forum Zahnimplantate und Zahnersatz

Implantate bei Jugendlichen

Kuttina
Mitglied seit 18. 02. 2019
2 Beiträge

Hat schon jemand aufgrund Nichtanlagen bzw. zu kurzen Wurzeln bei 13jährigem Kind Implantate setzen lassen?
Bei meiner Tochter sind die 5er im Unterkiefer nicht angelegt. Die Milchzähne wurden aufgrund des Versuchs eines Lückenschlusses gezogen. Da dies nicht geklappt hat und die 6er aufgrund Chemotherapie im Kindesalter nur sehr kurze Wurzeln besitzen, ist eine Brücke mit Implantaten geplant.
Hat hier jemand schon Erfahrung? Scheinbar raten viele dies erst bei abgeschlossenem Wachstum zu machen. Dazu muss man sagen, dass meine Tochter künstlich in die Pubertät gesetzt wurde und sie wahrscheinlich nicht mehr viel wächst. Der Zahnarzt meint, man könne später problemlos die Brücke nachbearbeiten und dort eine Schicht Keramik aufsetzten. Würde man es nicht jetzt machen, würde der Knochen zurückgehen.
Hatte jemand einen ähnlichen Fall? Ob die Kasse das übernimmt wissen wir auch noch nicht.



docwolff
docwolff

Guten Tag,
nur bei Nichtanlage der überwiegenden Anzahl der Zähne würde eine Kostenübernahme der KK infrage kommen. Ansonsten normales Festzuschusssystem für Zahnersatz.
Persönlich halte ich eine derart frühe Implantat-Planung für nicht indiziert. Ein Drängen mit dem drohenden Hinweise auf einen Knochenrückgang wissenschaftlich kaum haltbar und fast schon unseriös.
mfg
Wolff



Kuttina
Mitglied seit 18. 02. 2019
2 Beiträge

Vielen Dank. Ich hole mir denke ich am besten noch eine Zeitmeinung der Uniklinik.
Laut Arzt und Internet werden in Einzelfällen durchaus schon bei Jugendlichen Implantate gesetzt.
Der Heil- und Kostenplan wird dem Medizinischen Dienst zur Prüfung vorgelegt und geht dann laut Krankenkasse evtl noch zum Gutachter, da der Grund der Nichtanlage bzw der kurzen Wurzeln an der lebensnotwendigen Therapie liegt, die im Kindesalter erfolgte.
Mfg Kuttina



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