Aktuelle Meldungen ...
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Donnerstag, 2. September 2010 |
In mehreren auch Berliner Tageszeitungen wurden in den letzten Tagen Vorwürfe laut, Zahnärzte würden ihre Patienten bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) „abzocken“. Besonders in Berlin wären die Preise sehr hoch, und man beruft sich auf Angaben der Firma geld.de. Karsten Geist, Vizepräsident der Zahnärztekammer Berlin: „Wenn man mal davon absieht, dass sich die Frage stellt, mit welchem Recht sich ein Berufsstand von einigen offensichtlich schlecht bis gar nicht recherchierenden Journalisten als „Weißkittel“ und „Abzocker“ beschimpfen zu lassen hat und warum unreflektierte und nicht überprüfte Behauptungen als Wahrheiten dargestellt werden und es dann sogar auch noch zu riskanten Therapieempfehlung nicht ärztlicher Kreise kommt, die auf solider Unkenntnis beruht: Dann bleiben immer noch die nüchternen Fakten.“
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Mittwoch, 1. September 2010 |
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In diesem Jahr steht ein Jubiläum an: der 20. Tag der Zahngesundheit in Deutschland! Ein Anlass, der auch ein Resümee einfordert: Was hat sich in diesen 20 Jahren hinsichtlich der Mundgesundheit verändert? Das Jubiläums-Motto „Lachen ist gesund“ greift dies auf – und zeigt auf zwei Seiten derselben Medaille, um was es im Jahr 2010 geht: Freude über die Erfolge – aber auch neue Herausforderungen. Während für die einen Menschen ein „schönes“ Lachen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, ist immer mehr anderen Menschen kaum noch nach Lachen zumute.
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Dienstag, 31. August 2010 |
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„Ernährung und Zahngesundheit“ – dieses Thema hat kürzlich erstmals
Fachleute aus Ernährungswissenschaft, Ernährungsmedizin und Zahnmedizin
mit dem Ziel gemeinsamer und einheitlicher Empfehlungen zusammen
geführt. Die neu gegründete gleichnamige Arbeitsgruppe verfolgt die
Zielsetzung, sowohl die allgemein anerkannten Empfehlungen zur gesunden
Ernährung, als auch oralprophylaktische Forderungen zu bündeln.
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Mittwoch, 25. August 2010 |
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Der Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung wächst kontinuierlich. Zahnmedizin und Zahntechnik sind daher gefragt, sich verstärkt auf die Bedürfnisse von älteren Patienten einzustellen. Das Kuratorium perfekter Zahnersatz (KpZ) hat diese Entwicklung erkannt und beruft mit Professorin Ina Nitschke, Master of Public Health (MPH), eine ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Seniorenzahnmedizin in seinen wissenschaftlichen Beirat. „Die Deutschen werden immer älter – in Zukunft sehen wir daher eine der Schlüsselaufgaben der Zahnmedizin in der Erhaltung von Mundgesundheit und Funktion auch im hohen Alter“, erläutert der Leiter des wissenschaftlichen Beirates des KpZ, Professor Hans-Christoph Lauer, die Berufung von Professorin Ina Nitschke aus Berlin.
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Dienstag, 24. August 2010 |
Der Vorwurf der Abzocke bei der Professionellen Zahnreinigung ist für die Bundeszahnärztekammer absurd.
Korrigierend stellt sie folgendes fest: Die Professionelle
Zahnreinigung (PZR) ist eine hinsichtlich ihres medizinischen Nutzens
wissenschaftlich anerkannte, zahnmedizinisch präventive Maßnahme. Sie
beinhaltet ein komplexes Leistungsgeschehen, welches aus
Befunderhebung, der Entfernung harter und weicher Zahnbeläge, der
Politur und anschließenden Fluoridierung der Zahnoberflächen, sowie der
Aufklärung des Patienten zur Optimierung der häuslichen Mundhygiene
besteht.
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Dienstag, 24. August 2010 |
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Für die Flutopfer in Pakistan hat die Stiftung
Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) eine
Soforthilfe von 50.000 Euro gestartet und ruft zu weiteren Spenden
auf. Kooperationspartner ist neben der
Bundeszahnärztekammer die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V.
(DAHW) in Würzburg, mit der das HDZ seit 1987 eng zusammenarbeitet.
Die deutsche Lepraärztin und Ordensfrau Dr. Ruth Pfau, Marie Adelaide
Leprosy Centre, Karachi, leistet mit 220 festangestellten Mitarbeitern
Nothilfe vor Ort. In den Notstandsgebieten in Khyber Pakhtunkwa und in
Karachi selbst, wohin viele Flutopfer geflüchtet sind, kann sie mit
ihren Mitarbeitern direkt helfen.
Die HDZ-Spende kann Flutopfer mit Nahrung, Zelten,
Bettzeug, Kleidung und Kochgeschirr für 1.000 Familien versorgen. Des
weiteren die medizinische Grundversorgung in sogenannten „Health
Camps“ von ca. 5.000 Personen gewährleisten. Weitere Nothilfemaßnahmen
sind geplant.
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