Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) zum Knochenaufbauverfahren: Sinusbodenelevation/Sinusbodenaugmentation/

Wenn Implantate in die in die Kieferhöhle hineinragen


Tabrizi R, Amid R, Taha Özkan B, Khorshidi H, Langner NJ.

Von der University of Medical Science and Dental School † Shiraz, Shiraz, Iran; ‡ Klinik für Mund-Kiefer-und Gesichtschirurgie, Zahnärztliche Fakultät, Universität Yuzuncyil, Van, Türkei; und § Kiefer-und Gesichtschirurgie, Universität Innsbruck, Innsbruk, Österreich.

Effects of Exposing Dental Implant to the Maxillary Sinus Cavity.

Craniofac Surg. 2012 May 4. [Epub ahead of print]


 


Das Ziel dieser retrospektiven Studie war es, die Auswirkungen der Exposition von Zahnimplantate in der Kieferhöhle zu bewerten.

Dreizehn Patienten mit 18 Implantaten, die radiologisch in die Kieferhöhle reinragten wurden in diese Studie aufgenommen. Wir bewerteten die Patienten-Röntgenbilder unmittelbar nach Implantatinsertion und 12 Monate nach Operation in Hinblick auf klinische Anzeichen und Symptome des Patienten hervorgerufen durch eine Sinusitis.

Von den 13 Patienten mit 18 Implantaten, bei denen eine Kieferhöhlenexposition nachgewiesen wurde, hatte keiner Anzeichen und Symptome einer Sinusitis. Radiologisch ergaben sich bei 2 Patienten Zeichen einer Verdickung der Sinus-Membran. Alle exponierten Implantate integrierten, und es gab keine radiologischen Anzeichen von Knochenabbau oder andere Komplikationen.

Das Hineinragen von Implantaten in die Kieferhöhle verursachte keine Probleme im Sinus. Knochenneubildung am Boden der Kieferhöhle konnte dann beobachtet werden, wenn die Membran durch die Implantate nicht verletzt worden war.


 

Letzte Aktualisierung am Montag, 04. Juni 2012