Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) zum Knochenaufbauverfahren: Sinusbodenelevation/Sinusbodenaugmentation/

Vergleich zwischen zwei Varianten zur externen Sinusbodenelevation mit starren synthetischen resorbierbaren Barrieren im Vergleich zu anorganischem bovinem Knochen. Klinische und histologische Resultate einer randomisiert kontrollierten Pilotstudie 5 Mona


Felice P, Scarano A, Pistilli R, Checchi L, Piattelli M, Pellegrino G, Esposito M.

A comparison of two techniques to augment maxillary sinuses using the lateral window approach: rigid synthetic resorbable barriers versus anorganic bovine bone. Five-month post-loading clinical and histological results of a pilot randomised controlled clinical trial.

Eur J Oral Implantol. 2009 Winter;2(4):293-306.

 

Gegenstand dieser Studie war der Vergleich zweier unterschiedlicher Varianten zur externen Sinusbodenelevation. Verglichen wurde der Einsatz einer starren synthetischen, resorbierbaren Membran (Inion) und die Verwendung anorganischen bovinen Knochengranulats (Bio-Oss).

Schlussfolgerung: Grundsätzlich muss zur Augmentation der atrophierten Kieferhöhle kein Aufbaumaterial eingebracht werden, sondern es genügt auch eine starre Barriere zur Stabilisierung des Platzangebotes. Allerdings war der in Gegenwart von Bio-Oss gebildete Knochen histologisch reifer und vermittelte klinisch einen härteren Eindruck. Außerdem gestaltete sich das Füllen der Kieferhöhle mit Knochenersatzmaterial einfacher als das Positionieren einer starren Barriere zur Platzsicherung.


 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 20. Dezember 2011