Wissenschaftliche Kurzinformationen (Abstracts) zur implantologischen Therapie: periimplantäre Mukositis und

Chirurgische Periimplantitis-Therapie mittels eines Knochenersatzmaterials mit und ohne resorbierbare Barrieremembranen: Eine retrospektive Kohortenstudie


Roos-Jansåker AM, Renvert H, Lindahl C, Renvert S.
Surgical treatment of peri-implantitis using a bone substitute with or without a resorbable membrane: a prospective cohort study.
J Clin Periodontol. 2007 Jul; 34(7): 625-32.

In die Studie wurden 36 Patienten mit mindestens einem Implantat einbezogen. Die Einschlusskriterien waren ein Knochenabbau von mindestens 1,8 mm innerhalb des ersten Jahres nach Insertion und der Austritt von Pus, bzw. Blutung bei Sondierung. Bei allen Patienten erfolgten zunächst eine Weichgewebskürettage und eine Behandlung der Implantatoberfläche mit 3%igem Wasserstoffperoxid.

Anschließend wurden in einer Gruppe (n=17 Patienten) die Defekte mit einem Knochenersatzmaterial (Algipore) aufgefüllt und mit einer resorbierbaren Barrieremembran (Osseoquest) abgedeckt. In der anderen Untersuchungsgruppe (n=19 Patienten) wurden die Defekte ohne Verwendung eines Knochenersatzes lediglich mit der gleichen Barrieremembran abgedeckt.

Ein Jahr nach der Therapie hatte sich die klinische Situation in beiden Gruppen ohne signifikante Unterschiede der klinischen und röntgenologischen Parameter signifikant verbessert.

Letzte Aktualisierung am Sonntag, 01. Juli 2007