Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) über Keramik in der Implantologie: Zirkonimplantate, Zirkonabutments,

Weich- und Hartgewebsreaktionen auf Implantate aus Zirkondioxid-Keramik – eine klinische Studie am Menschen


Blaschke C, Volz U.
Soft and hard tissue response to zirconium dioxide dental implants – a clinical study in man.
Neuro Endocrinol Lett. 2006 Dec;27 Suppl 1:69-72.

Implantate aus Titan werden seit mehr als 40 Jahren erfolgreich in der Implantologie verwendet. In neueren Untersuchungen wird jedoch davon ausgegangen, dass Titan zu mehr Nebenwirkungen führt als bislang vermutet wurde. Zirkondioxid wird seit mehr als 30 Jahren in der orthopädischen Chirurgie verwendet und wird erst neuerdings als Ersatz für Metall bei Kronenund Brückenversorgungen sowie für Abutments verwendet.

Sowohl die Ergebnisse von in vitro- als auch in vivo-Studien zeugen von seinen sehr guten osseointegrativen Eigenschaften. Die vorliegende Studie zeigt, dass Implantate aus Zirkondioxid – neben ihrer ausgezeichneten Ästhetik – auch zu einem höheren Grad an Osseointegration und einer besseren Weichgewebsreaktion als Titan führen und somit eine realistische Alternative zu Titan-Implantaten darstellen.

Letzte Aktualisierung am Mittwoch, 27. Dezember 2006