Wissenschaftliche Kurzinfos (Abstracts) aus der Implantologie:

Biologische Breite bei verschiedenen Interfaces zwischen Implantat und Abutment. Eine röntgenologische Untersuchung der horizontalen Verschiebung des Interface und konkaver Abutment-Profile im Hundemodell


Caram SJ, Huynh-Ba G, Schoolfield JD, Jones AA, Cochran DL, Belser UC.;
Int J Oral Maxillofac Implants. 2014 Sep-Oct;29(5):1114-22. 

Sechs verschiedene experimentelle Implantat-Abutment-Verbindungen wurden bei sechs Mischlingshunden getestet. Folgende Verbindungen wurden untersucht: Mikrospalt in Nähe des Alveolarknochenrands (Abutment und Implantat mit gleichem Durchmesser, Gruppe A), Interface vom Knochenrand entfernt (Abutment mit kleinerem Durchmesser als das Implantat, Gruppe B), Verbindung ohne Mikrospalt (Gruppe C), sowie zwei unterschiedliche Abutment-Designs (gerades Abutment, Gruppe D; Abutment mit einer suprakrestalen Konkavität, Gruppe E).

Die zylinderförmigen Schraubenimplantate hatten einen Durchmesser (gemessen bis zur Spitze des Gewindes) von 4,1 mm und waren aus Titan. Standardisierte Röntgenbilder wurden 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 Monate nach Implantatinsertion angefertigt. Alle Implantate zeigten eine erfolgreiche Osseointegration und blieben über den Beobachtungszeitraum hinweg stabil.

Bei Implantaten der Gruppe C konnten röntgenologisch die geringsten Remodellierungsprozesse im Vergleich zu den anderen Gruppen sowie ein signifikant geringerer krestaler Knochenverlust als in den Gruppen A und B festgestellt werden. 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 30. September 2014