Einjahresergebnisse einer einfach verblindeten, randomisiert kontrollierten Studie zum klinischen und röntgenologischen Outcome nach Sofort- oder Spätimplantation und prothetischer Versorgung zahnloser Patienten

Um den Zustand der periimplantären Gewebe, krestale Knochenverluste sowie den Behandlungserfolg nach zwei verschiedenen Insertionsprotokollen zu untersuchen, wurden 16 Patienten nach dem Zufallsprinzip zwei Behandlungsgruppen zugewiesen. In Gruppe A erfolgte die Implantatinsertion unmittelbar nach Extraktion, in Gruppe B nach Ausheilung der Extraktionswunden sechs Monate später. Zum Zeitpunkt der prothetischen Versorgung konnten in Gruppe A eine signifikant breitere keratinisierte Gingiva und gleichzeitig eine signifikant erhöhte Sondierungstiefe als in Gruppe B ermittelt werden.

Ein Jahr später waren keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Gruppen mehr zu beobachten. Es ging kein Implantat verloren und der mittlere krestale Knochenverlust betrug in Gruppe A 0,54 mm und in Gruppe B 0,66 mm.

Letzte Aktualisierung am Freitag, 11. Mai 2018

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