Retrospektive Analyse von Frakturen bei Keramikverblendungen von Einzelkronen und festsitzenden prothetischen Teilversorgungen auf 729 Implantaten bei 152 Patienten: Patientenspezifsche und implantatspezifsche Vorhersagewerte für Frakturen des Verblendma

Da aus der Literatur ersichtlich ist, dass Frakturen der Verblendungen bei implantatgestützten Einzelkronen und Teilversorgungen häufiger vorkommen als bei den gleichen prothetischen Versorgungen auf natürlichen Zähnen, wurde die vorliegende retrospektive Studie durchgeführt, um potenzielle Frakturrisiken der Keramikverblendungen vorhersagen zu können.
Dazu wurden 152 konsekutive Patienten, die mit 729 Implantaten versorgt worden waren und die innerhalb von sechs Monaten insgesamt 390 Einzelkronen und 94 festsitzende Teilversorgungen erhalten hatten, nachuntersucht.
Bei 94 Versorgungen von 35 Patienten konnten Frakturen beobachtet werden. Es bestand eine signifikante positive Korrelation für Frakturen, wenn im Gegenkiefer implantatgestützte Keramikrestaurationen vorhanden waren. Dabei war die Odds Ratio (OR) für Frakturen im keramischen Verblendmaterial um das Siebenfache erhöht, wenn im Gegenkiefer ebenfalls implantatgestützter Zahnersatz vorhanden war.
Bei Bruxismus war die OR ebenfalls um annähernd das Siebenfache erhöht und bei Nichttragen einer Okklusionsschiene konnte eine OR von 1,92 ermittelt werden.

Letzte Aktualisierung am Samstag, 12. Dezember 2015

Wie viel weißt du über Zahnimplantate?

Zum Quiz
< ?php get_template_part( 'templates/sidebar/widgets/abstracts', '', [ 'page_id' => get_the_ID(), ] ); ?>