In der vorliegenden prospektiven Studie wurden im Rahmen einer chirurgischen Periimplantitis-Therapie 15 Probanden (n=27 Implantate) mit einem Knochenersatzmaterial (Algipore) 17 Probanden (n=29 Implantate) mit dem gleichen Knochenersatzmaterial und einer resorbierbaren Barrieremembran (Osseoquest) behandelt. Während der Heilungsphase erhielten die Patienten eine systemische Antibiose und mussten regelmäßig mit Chlorhexidin-Lösung spülen.
Nach der initialen Einheilungsphase wurden alle Patienten in ein Vorsorgeprogramm aufgenommen. Nach drei Jahren konnte in beiden Gruppen eine signifikante Plaquereduktion beobachtet werden. Bei allen Patienten war ein Zugewinn krestalen Knochens erkennbar, der jedoch zwischen den beiden Gruppen statistisch nicht signifikant war.
Langzeitstabilität nach Periimplantitis-Therapie mittels chirurgischer Knochenregeneration: Eine prospektive Studie über einen Zeitraum von drei Jahren
Letzte Aktualisierung am Dienstag, 26. Mai 2015
