Genexpression in der periimplantären Sulkusflüssigkeit bei Entzündungen und Heilungsvorgängen im Knochen nach Insertion und Belastung von Implantaten. Eine kinetische klinische Pilotstudie mittels quantitativer Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion

Bei 18 Patienten wurden je drei Branemark TiUnite-Implantate eingesetzt. Die Implantate wurden anschließend mit TiUnite-Abutments mit glatter oder rauer Oberfläche versorgt. Probanden der Testgruppe (m=9) erhielten festsitzende Brückenrekonstruktionen, die sofort belastet wurden. Die Belastungsphase der Implantate begann bei den Probanden der Kontrollgruppe (n=9) drei Monate nach der Implantatinsertion. Neben der Erfassung klinischer Parameter wurden 2, 14, 28 und 90 Tage post-OP mittels Papierspitzen Proben der Sulkusflüssigkeit gesammelt und mittels quantitativer Echtzeit-Polymerase-Kettenreaktion (PCR) analysiert. 

Während in der Kontrollgruppe ein Implantat verloren ging, trat in der Testgruppe ein Verlust von drei Implantaten auf. TNF-alpha und Alkaline Phosphatase zeigten die beste Korrelation zu den klinischen Parametern. 

Der stärkste Zusammenhang bestand in beiden Gruppen zwischen der Expression von TNF-alpha und dem Auftreten klinischer Komplikationen nach zwei und 14 Tagen. 

Letzte Aktualisierung am Dienstag, 10. März 2015

Wie viel weißt du über Zahnimplantate?

Zum Quiz
< ?php get_template_part( 'templates/sidebar/widgets/abstracts', '', [ 'page_id' => get_the_ID(), ] ); ?>